Spurenelemente

Spurenelemente im Fisch

In Fisch sind viele Spurenelemente enthalten.

Ohne Spurenelemente läuft nichts. Obwohl wir sie nur in kleinen Mengen benötigen, sind sie für unseren Körper äußerst wichtig. Fehlen sie, werden vielfältige Körperfunktionen und Stoffwechselvorgänge nicht ausgeübt.

Spurenelemente sind lebenswichtige Mineralstoffe, die im Körper eines Menschen mit weniger als 50 mg/kg Körpergewicht enthalten sind. Mineralien, die mit weniger als 1 µg/kg vorkommen, werden als Ultra-Spurenelemente bezeichnet.

Eisen ist auch ein Spurenelement

In Paranüssen ist Selen enthalten.

In Paranüssen ist Selen enthalten.

Zu den Spurenelementen zählen:

 

 

Zu den Ultra-Spurenelementen zählen:

 

Aktuell wird die physiologische Funktion und damit eine Zugehörigkeit zu den Spuren- bzw. Ultra-Spurenelementen noch für folgende Stoffe geprüft:

  • In Hirse steckt das Spurenelement Silicium.

    Silicium ist in Hirse enthalten.

    Arsen

  • Blei
  • Bor
  • Brom
  • Cadmium
  • Lithium
  • Nickel
  • Rubidium
  • Vanadium
  • Zinn

 

 

Die gesamte Menge aller Spurenelemente im Körper ergibt etwa 10 g des gesamten Organismus.

 

Funktionen von Spurenelementen

Die winzig kleinen Mikroelemente sind wichtige Inhaltsstoffe von Enzymen und Hormonen. Sie gewähren den Ablauf biochemischer Vorgänge, etwa bei:

  • der Verdauungsfunktion
  • Stoffwechselprozessen, z.B. dem Energie- und Zuckerstoffwechsel
  • der Blutbildung
  • dem Knochenbau

 

Spurenelemente halten uns gesund, stärken das Immunsystem, schützen vor oxidativem Stress und sind krebsvorbeugend.

 

Mangel an Spurenelementen

Fehlen essentielle Spurenelemente, kommt es zu schwerwiegenden Mangelerscheinungen im menschlichen Körper. Ein Eisenmangel löst beispielsweise eine Anämie aus, Jodmangel verursacht Stoffwechselstörungen.

Unterversorgungen können folgende Gründe haben:

  • Ernährungsgewohnheiten
  • regionalen Gegebenheiten wie Trinkwasserzusammensetzung und Vorkommen im Ackerboden
  • vermehrtes Ausscheiden durch Schwitzen oder Durchfall
  • Stoffwechselerkrankungen

Nimmt man allerdings zu viel der Spurenelemente auf, bewirkt man eine Vergiftung des Körpers.

 

Spurenelemente kurz vorgestellt

 

Chrom

 

Empfohlener Tagesbedarf: 30–100 µg

Quelle: Honig, Nüsse, Vollkornprodukte, Weizenkeime

Bedeutung für den Körper: unterstützt die Regulation des Blutzuckerspiegels, erhöht die Fettverbrennung, verwertet Kohlenhydrate

Mangelerscheinungen: Antriebslosigkeit, depressive Verstimmung,  Gewichtsverlust, Juckreiz, Konzentrationsstörungen, Nervosität, Verwirrtheit, Kopfschmerzen, Muskelschwäche

Symptome bei einer Überdosierung: Asthma, Durchfall, Nasenbluten

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Eisen

 

Empfohlener Tagesbedarf: 10 mg–15 mg

Quelle: Grüngemüse, wie Brokkoli, Fleisch, Nüsse, Sojaprodukte, Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte

Bedeutung für den Körper: mitverantwortlich für den Sauerstofftransport im Blut durch Bildung des Blutfarbstoffs Hämoglobin, Mithilfe bei der Produktion von stoffwechselanregenden Enzymen und der Energiegewinnung

Mangelerscheinungen: Blutarmut, Blässe, Schwäche, Müdigkeit, Nervosität,  Reizbarkeit, Kopfschmerzen, spröde Haut, brüchiges Haar, rissige Mundwinkel, rillige Fingernägel, geschwächtes Immunsystem, Verstopfung

Symptome bei einer Überdosierung: dunkler Stuhl, Erbrechen, Durchfall und starke Magenschmerzen

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Fluor

 

Empfohlener Tagesbedarf: 3–4 mg

Quelle: Meerestiere, Schwarztee, Kaffee, Mineral- und Heilwässer

Bedeutung für den Körper: Bildung von Zahnschmelz, kräftiger Knochenaufbau, starke Bänder und Bindegewebe

Mangelerscheinungen: Erweichung des Zahnschmelzes, Karies-anfälligere Zähne, anfälliger für Knochenbrüche, verlangsamtes Knochenwachstum und Knochenschwund

Symptome bei einer Überdosierung: Verfärbung der Zähne, Blässe, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Darmreizungen, bei Fluoridvergiftung Blutgerinnungsstörungen und Herzrhythmusstörungen

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Jod

 

Empfohlener Tagesbedarf: 200 µg

Quelle: Algen, Jodsalz, Krustentiere, Meeresfisch

Bedeutung für den Körper: Bestandteil von Schilddrüsenhormonen, beteiligt am Kohlenhydrat- und Fettstoffwechsel

Mangelerscheinungen: Antriebsarmut, Müdigkeit, Konzentrationsstörung, Unterfunktion der Schilddrüse, Wachstums- und Entwicklungsstörungen bei Kindern

Symptome bei einer Überdosierung: Hautausschlag, diverse Schilddrüsenerkrankungen, wie Schilddrüsenüberfunktion, Hashimoto-Thyreoiditis, Wolff-Chaikoff-Effekt,  und Morbus Basedow

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Kupfer

 

Empfohlener Tagesbedarf: 1–1,5 mg

Quelle: Buchweizen, Fisch, grünes Gemüse, Kakao, Nüsse, Schalentiere

Bedeutung für den Körper: mitverantwortlich für die Farbbildung in Haut und Haaren, Mithilfe bei der Produktion roter Blutkörperchen, der Aufrechterhaltung des Nervensystems, des Eisenstoffwechsels

Mangelerscheinungen: verminderte körperliche Leistungsfähigkeit, Blutarmut, Rückenmarksschädigung, Erkrankungen des Nervensystems

Symptome bei Überdosierung: Erbrechen, Durchfall, Bauchkrämpfe, bei Kupfervergiftung kann der Tod eintreten

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Mangan

 

Empfohlener Tagesbedarf: 2–5 mg

Quelle: Bierhefe, Haferflocken, Hülsenfrüchte, Nüsse, Schwarztee, Weizenvollkornprodukte

Bedeutung für den Körper: beteiligt am Eiweiß- und Energiestoffwechsel, hilft beim Aufbau des Bindegewebes sowie der Knorpel- und Knochensynthese

Mangelerscheinungen: Appetitlosigkeit, Gewichtsverlust, verminderter Fruchtbarkeit bis Unfruchtbarkeit, Wachstumsstörungen, Fehlbildungen und vermehrte Brüchigkeit Knochen, Infektanfälligkeit, Störung der Blutgerinnung, Erkrankungen des Nervensystems, Störungen im Kohlenhydrat- und Eiweißstoffwechsel

Symptome bei Überdosierung: Atemwegserkrankungen, verändertes Blutbild, Schädigungen des Zentralnervensystems, psychische Störungen

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Molybdän

 

Empfohlener Tagesbedarf: 50–100 µg

Quelle: pflanzliche Lebensmittel, Mineral- und Heilwässer

Bedeutung für den Körper: Bestandteil von Enzymen, unterstützt den Elektronenübertragungsprozess

Mangelerscheinungen: Atembeschwerden, Benommenheit, Herzrasen, Bauchkrämpfe, Übelkeit, Durchfall, Stimmungsschwankungen, Juckreiz, Nachtblindheit, gehäuftes Auftreten von Karies, Nierensteinen, Allergien, Störung der Fruchtbarkeit, Funktionsstörungen an den Nerven und im Gehirn

Überdosis: gichtähnliche Symptome, Kupfermangel

Unser Produkttipp: green line Molybdän 100 µg von 11 A Nutritheke

 

Selen

 

Empfohlener Tagesbedarf: 30–70 µg

Quelle: Eier, Fisch, Fleisch, Sojabohnen, Vollkorngetreide

Bedeutung für den Körper: Schutz vor oxidativem Stress, beugt Krebs vor, unterstützt die Elastizität des Körpergewebes

Mangelerscheinungen: weiße Flecken auf Nägeln, Blässe, erhöhten Anfälligkeit gegen bakterielle Infektionen, Erkrankungen des Herzmuskels (Keshan-Krankheit), zurückbildende Gelenkknorpel

Symptome bei Überdosierung: Kopfschmerzen, Haarausfall, Karies-anfälligere Zähne, Nervenschäden

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Silicium

 

Empfohlener Tagesbedarf: 30 mg

Quelle: Bier, Hirse, Kieselerde

Bedeutung für den Körper: essentieller Inhaltsstoff einiger Saccharide in Epithelien und Bindegewebe

Mangelerscheinungen: brüchige Nägel, Haarausfall, frühzeitige Hautalterung, Schuppung und Juckreiz der Haut, spaltförmige Einrisse der Haut, Osteoporose

Symptome bei einer Überdosierung: Harn- und Nierensteine

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Zink

 

Empfohlener Tagesbedarf: 7–10 mg

Quelle: Fleisch, Bohnen, Gemüse, Käse, Vollkornprodukte

Bedeutung für den Körper: unterstützt Wachstum und Wundheilung, stärkt das Immunsystem, sorgt für gesunde Haut und Haare

Mangelerscheinungen: Antriebsschwäche, Depression, Gewichtsverlust, Konzentrationsstörungen, Lernschwäche, erhöhte Anfälligkeit gegenüber Infekten, Wachstumsverzögerungen, beeinträchtigte Sinneswahrnehmung, wie z.B. Nachtblindheit, Schmeck- und Riechstörungen, dünner werdende Haare, Haarausfall, brüchige und weißfleckige Nägel, entzündliche Hautreaktionen, verzögerte Wundheilung, Komplikationen in der Schwangerschaft

Symptome bei Überdosierung: Durchfall, Übelkeit, Erbrechen, Kupfermangel, Blutarmut

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