Honig

Pot of honey and stickHonig wird von Honigbienen durch die Transformation von Blütennektar gewonnen. Bereits während der Steinzeit wurde Honig als Süßungsmittel genutzt und ist besonders für seine wertvollen Inhaltsstoffe bekannt, die unter anderem auch Halsschmerzen und Husten mindern. Je nach botanischer Herkunft des Blütennektars unterscheiden sich die Honigsorten zum Teil stark in ihren Aroma- und Wirkstoffen sowie in Geschmack, Konsistenz und Farbe.

 

Aussehen

Honig kann entweder dünn- bis zähflüssig oder als Feststoff vorkommen. Die Neigung des Honigs zu Kristallisieren wird zum größten Teil von dessen Mischungsanteil aus Fructose und Glucose bestimmt, den beiden Hauptbestandteilen des Honigs. Je nachdem welcher Blütennektar hauptsächlich für die Gewinnung des Honigs genutzt wurde, kann das Endprodukt dünnflüssig bis fest sein, und eine Farbe von weiß über gelb bis braun aufweisen.

 

Inhaltsstoffe

Zu den Hauptbestandteilen des Honigs zählen Fruktose, Glucose und Wasser. Weitere Inhaltsstoffe sind unter anderem neben Mineralstoffen und Enzymen auch Proteine, Aminosäuren, Saccharide, Vitamine sowie Saccharose und Maltose. Honig ist komplett naturbelassen: Durch die deutsche Honigverordnung ist es verboten, Honig künstlich weitere Zusatzstoffe beizumengen oder herauszufiltern.

 

Verwendung

Honig wird in erster Linie als Süßungsmittel genutzt. Er kann aber auch, neben dem Einsatz als Nahrungsmittel, therapeutisch wirksam sein. So wird Honig schon seit langer Zeit als Mittel bei Halsschmerzen und Husten eingesetzt. Speziell sterilisierter Honig (wie MediHoney) wirkt potentiell antibakteriell, antiseptisch und leicht entzündungshemmend. Die im Honig enthaltenen Inhibine und deren spekulierten wundheilenden Eigenschaften sind Gegenstand laufender Forschung.

 

Honig in der Apotheke

Honig ist eine beliebte Wahl, wenn es um die natürliche Behandlung von Husten und Halsschmerzen geht. Nicht zufällig enthalten viele Lutschpastillen und Hustensirups von Wick, Silomat, Pulmoll oder Benediktus Honig als Teil ihres Wirkkonzepts.

Während sich der im Supermarkt erhältliche Honig, durch seine potentielle Verunreinigungen, nur bedingt für die Behandlung von Wunden eignet, wurde 2005 ein speziell hergestellter und aufgereinigter Honig als therapeutisches Produkt europaweit zugelassen. Dieser Honig, MediHoney, eignet sich speziell für die Wundbehandlung und hat, durch die gezielte Auswahl des Blütennektars, einen besonders hohen Anteil an Glucose-Oxidase. MediHoney wird nicht durch Hitze, sondern durch Gammastrahlung sterilisiert. Dadurch werden Keime zerstört, jedoch bleiben die im Honig enthaltenen aktiven Enzyme erhalten.