Honig

Feine Süße, natürliches Antibiotikum und Schönheitsmittel

Bereits während der Steinzeit wurde Honig als Süßungsmittel genutzt.  Honig ist viel mehr als ein natürlicher Süßstoff: Das Heilmittel ist besonders für seine wertvollen Inhaltsstoffe bekannt, die Halsschmerzen und Husten mindern. Daneben gilt Honig als Beauty-Alleskönner.

Honig – ein Erzeugnis der Bienen

Honig gäbe es ohne Bienen nicht.

Ohne Bienen gäbe es keinen Honig. Farbe und Konsistenz hängen von dem genutzten Blütennektar bzw. Honigtau ab. Dabei gibt es eine große farbliche Bandbreite zwischen weiß, weißgelb, gelb und braun. Das Endprodukt ist dünn- oder zähflüssig bis fest. Wie der Honig kristallisiert hängt von dessen Mischungsanteil aus Fruktose und Glucose ab.

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Infografik: Wirtschaftsmacht Biene | Statista Mehr Infografiken finden Sie bei Statista.

Inhaltsstoffe von Honig

Honig ist reich an Vitalstoffen.

Zu den Hauptbestandteilen des Honigs zählen Fruktose, Glucose und Wasser. Weitere Inhaltsstoffe sind unter anderem:

  • Aminosäuren
  • Enzyme
  • Saccharide
  • Saccharose
  • Maltose

Honig ist komplett naturbelassen: Durch die deutsche Honigverordnung ist es verboten, Honig künstlich weitere Zusatzstoffe beizumengen oder herauszufiltern.

Honigsorten

Honig
Imker unterteilen Honig in 2 Kategorien: Der aus Blütennektar gewonnene Blütenhonig und der aus Honigtau hergestellte Waldhonig.

Honigsorten lassen sich in 2 Kategorien unterteilen:

  • Aus dem Blütennektar gewinnen die Bienen den klassischen Blütenhonig.
  • Aus dem Honigtau gewinnen sie den Waldhonig. Dabei nehmen die Bienen den von Blattläusen und Schildläusen ausgeschiedenen Honigtau wie Nektar auf. Deshalb sprechen Experten auch von Honigtauhonig.

Blütenhonig

Honig
Im Handel sind vor allem Nektarmischungen erhältlich.

Je nach botanischer Herkunft des Blütennektars unterscheiden sich die Blütenhoniggsorten zum Teil stark in ihren Aroma- und Wirkstoffen sowie in Geschmack, Konsistenz und Farbe. Sammeln Bienen den Nektar einer einzelnen Blütenpflanzenart, weisen Imker den Honig als sortenrein aus. Zu ihnen zählen beispielsweise:

  • Akazienhonig (Robinienhonig)
  • Bergblütenhonig
  • Edelkastanienhonig
  • Fenchelhonig
  • Heidehonig

  • Kleehonig
  • Kornblumenhonig
  • Lavendelblütenhonig
  • Löwenzahnhonig
  • Rapshonig
  • Sonnenblumenhonig
  • Thymianhonig

Handelt es sich um eine Nektarmischung sprechen Imker von Blütenhonig oder Sommerblütenhonig.

Honigtauhonig

Honig
Als Grundlage des Waldhonigs dient Honigtau.

Ähnlich verhält es sich bei den Waldhonigsorten. Bei einer Mischung aus verschiedenen Honigtausorten sprechen Imker schlicht von Wald- oder Honigtauhonig. Herrscht jeweils nur eine Baumart vor, benennen sie diese konkret als:

  • Tannenhonig
  • Fichtenhonig
  • Eichenhonig
  • Buchweizenhonig
  • Lindenhonig

Waldhonige haben eine dunklere Farbe und bleiben länger flüssig als Blütenhonige.

Manuka-Honig

In den letzten Jahren kam der Manuka-Honig aus Neuseeland weltweit zu großen Ruhm. Dabei ist den Ureinwohnern Neuseelands, den Maori, die gesundheitliche Wirkung des Honigs seit Jahrhunderten bekannt. Neben seiner nachgewiesenen antibakteriellen Wirkung verfügt der Honig aus dem Blütennektar der Südseemyrte (Manuka) über einen äußerst köstlichen Geschmack.

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Verwendung von Honig

Honig
Honig lässt sich Zum Süßen und Verfeinern von Speisen einsetzen.

Honig kommt vielseitig zum Einsatz. Neben seiner Funktion als Nahrungs- und Futtermittel ist Honig für seine gesundheitliche Wirkung bekannt. Daher ist er Bestandteil in verschiedenen Arzneien. Auch als Schönheitsmittel findet der Honig seine Anwendung.

Verwendung von Honig

Heilmittel Honig

Honig ist neben dem Einsatz als Nahrungsmittel therapeutisch wirksam. So wird ihm nachgesagt, dass er in Kombination mit Zimt den Cholesterinspiegel senkt und damit das Risiko auf einen Herzinfarkt reduziert. Zudem soll Bienenhonig bei zu viel Magensäure helfen, die Verdauung damit verbessern und gut gegen Blähungen sein. Honig liefert mit seinem natürlichen Zucker in jedem Fall Energie und unterstützt durch seine zahlreichen Vitamine, Mineralien und Enzymen das Immunsystem.

Honig ist eine beliebte Wahl, wenn es um die natürliche Behandlung von Husten und Halsschmerzen geht. Nicht zufällig enthalten viele Lutschpastillen und Hustensirups Honig als Teil ihres Wirkkonzepts.

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Der im Supermarkt erhältliche Honig ist durch seine potentielle Verunreinigungen nur bedingt für die Behandlung von Wunden geeignet. Ein speziell hergestellter und aufgereinigter Honig hingegen lässt sich als therapeutisches Produkt hervorragend verwenden. Als Basis des medizinischen Honigs dient Manuka-Honig. Er eignet sich speziell für die Wundbehandlung und hat, durch die gezielte Auswahl des Blütennektars, einen besonders hohen Anteil an Glucose-Oxidase. Der medizinische Honig wird nicht durch Hitze, sondern durch Gammastrahlung sterilisiert. Diese zerstören Keime. Die im Honig enthaltenen aktiven Enzyme bleiben jedoch erhalten. Der speziell sterilisierte Honig wirkt potentiell antibakteriell, antiseptisch und leicht entzündungshemmend.

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Schönheitsmittel Honig

Honig
Honig ist seit der Antike ein beliebtes Mittel in der Kosmetik.

Bereits in der Antike wusste man um die verjüngende Wirkung von Honig: Sagenhaft sind die Honig-Milch-Bäder der ägyptischen Königin Kleopatra. Die in Honig enthaltenen Antioxidantien gelten als Radikalfänger und halten damit die Hautalterung auf. Honig gilt mit seiner reinigenden und entzündungshemmenden Art nicht nur als Frische-Kick für die Haut, sondern auch beruhigend bei Neurodermitis. Es gibt unzählige Produkte, die den Wirkstoff Honig aufgrund seiner pflegenden und wohltuenden Wirkung enthalten.

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Propolis

Neben dem Honig nutzen wir Menschen allerdings noch ein weiteres Erzeugnis der Bienen: die Propolis. Das Kittharz dient den Insekten zum Abdichten kleiner Öffnungen. Daneben ist es ein Schutzwall gegen eingeschleppte Keime und Krankheiten. Propolis hat eine antibiotische, antivirale und antimykotische Wirkung. Die Substanz schützt die Brut. Denn auch das Innere der Wabenzellen überziehen die nützlichen Tierchen mit ihrem Bienenharz.

Synonyme: Bienenharz | Bienenleim | Bienenkittharz | Kittharz |  Kittwachs |  Stopfewachs | Vorstoß

Aufgrund der Eigenschaften nutzen wir Propolis seit vielen Jahrtausenden. Die Alten Ägypter balsamierten Mumien mit dem Bienenharz ein. Heute ist Propolis Bestandteil von Holzlasuren und Geigenlack.

Wir nutzen Propolis therapeutisch in vielfältigster Weise. Es ist Bestandteil in Lutschtabletten, Kapseln, Mundwässern, Nasensprays, Tinkturen und Salben.

Innerlich angewendet stärkt Propolis das Immunsystem und beugt Atemwegsinfektionen vor.

Äußerlich angewendet hilft Propolis bei Hautirritationen, Entzündungen, Sonnenbrand, Schürfwunden, rheumatischen Beschwerden und Ekzemen. Im Rahmen der Zahn- und Mundhygiene lassen sich mit Propolis kleinere Verletzungen im Mund- und Rachenraum behandeln.

Allerdings ist Propolis nicht für jedermann geeignet. Manche reagieren auf den Bienenharz allergisch.

Propolis – unsere Produkttipps : beecraft® Propolis Husten-Pastillen | Bergland Propolis Rachenspray | zirkulin  Propolis Mundgel | zirkulin Propolis Nasenbalsam | Aurica® PROPOLIS SALBE


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Stand vom: 30.04.2021

Aus Gründen der besseren Lesbarkeit findet sich im Text die jeweils männliche Form bei Personenbezeichnungen. Es versteht sich jedoch von selbst, dass sich die Angaben auf Angehörige beider Geschlechter beziehen.

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