Wie stärke ich mein Immunsystem?

Tipps für die körpereigene Abwehr

Gerade in der kalten Jahreszeit ist unsere körpereigene Abwehr besonders gefordert. Das kalte und feuchte Wetter stellt erhöhte Anforderungen an unser Immunsystem. Ständig ist unser Körper den Grippe- und Erkältungs-Viren ausgesetzt. Gut, wenn wir jetzt unseren Organismus stärken, Stress abbauen, genügend schlafen, uns ausreichend bewegen und uns vor allem gesund ernähren.

So viele Menschen sind von Grippe betroffen

Jährlich infizieren sich in Deutschland mehrere Tausend Menschen an Erkältungskrankheiten oder an Grippe. Während eine Erkältung meist harmlos verläuft, kann eine Grippe für den Betroffenen durchaus gefährlich werden. Schützen Sie Ihr Immunsystem und machen Sie sich fit gegen Viren.

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Tipp 1 vom Apotheker: Stress abbauen

Gelegentlicher Stress aktiviert zwar die körpereigene Abwehr kurzfristig, dauerhafte nervliche Belastung schwächt hingegen das Immunsystem. Das liegt daran, dass bei Stress unser Körper das Hormon Kortisol ausschüttet und dies wirkt sich nachteilig auf die Abwehrkräfte aus. Infektionskrankheiten haben leichteres Spiel und ziehen sich über Wochen hin. Eignen Sie sich daher ein gutes Stressmanagement an. Erlernen Sie beispielsweise Entspannungstechniken wie Yoga, Qigong oder autogenes Training.

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Gehen Sie in die Sauna. Der Wechsel zwischen warm und kalt regt den Stoffwechsel an, trainiert die Gefäßmuskeln, fördert die Durchblutung und stärkt unser Immunsystem. Machen Sie Kneipp-Kuren, Dampfbäder, Fußbäder oder Wechselduschen. Bäder mit  ätherischem Eukalyptusöl entfalten ein angenehmes Aroma und schenken Ihnen ein wohltuendes Badeerlebnis bei Erkältungsgefahr. Mit einem Erkältungsbad erwärmen Sie Ihren Körper und Ihr Wohlbefinden wird spürbar verbessert.

Tipp 2 vom Apotheker: Genügend Schlaf

Mädchen schläft
Schlaf stärkt die köpereigene Abwehr. 

Schlafen wir dauerhaft zu wenig, wird unser Immunsystem geschwächt. Wie viel Schlaf ein jeder benötigt, ist sehr unterschiedlich. In der Regel kann man von ungefähr 8 Stunden Schlaf ausgehen.

Tipp 3 vom Apotheker: An frischer Luft bewegen

Die Durchblutung, und damit die Abwehrfunktion, wird durch den Wechsel zwischen warmer Innen- und kalter Außenluft angeregt. Zudem ist das Einatmen von frischer Luft gesundheitsfördernd und stärkt unsere Lungen. Das Sonnenlicht liefert uns auch im Winter Vitamin D.

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Gut lässt sich der Aufenthalt mit täglicher Bewegung koppeln. Gehen Sie Spazieren, Joggen Sie eine kleine Runde oder Fahren Sie Rad. Körperliche Aktivität stärkt unser Immunsystem. Dazu gehört auch lieber mal die Treppe zu nehmen als den Fahrstuhl. Wer sich draußen wenig aufhält, leidet schnell unter einem Vitamin-D-Mangel. Abhilfe schaffen Vitamin-D-Präparate.

Tipp 4 vom Apotheker: Vitamine

Gesunde Ernährung
Obst und Gemüse sind gesund, weil in Ihnen nicht nur viele Vitamine enthalten, sondern weil sie auch reich an sekundären Pflanzenstoffen sind.

Weitere Vitamine sind vor allem in Obst und Gemüse enthalten. Essen Sie jeden Tag reichlich davon. Auch in frischen Säften kann man noch viele Vitamine finden.

Vitamin C unterstützt die Produktion von Killerzellen, fängt freie Radikale ab und unterstützt die Funktion von Vitamin E. Wir finden Vitamin C vor allem in Obst und Gemüse. Gerade in der kalten Jahreszeit erweist es sich als günstig eine zusätzliche Portion Vitamin C in Form von Pulver, Tabletten oder Brausetabletten zu sich zu nehmen.

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Vitamin E steigert die Aktivität diverser Zellen des Immunsystems und fängt freie Radikale ab. Die Tocopherole und Tocotrienole finden sich in pflanzlichen Ölen und Vollkornprodukten, so ist Weizenkeimöl ein wertvoller Vitamin-E-Spender.

Vitamin A unterstützt die Bildung von Immunabwehr-Zellen sowie die Produktion von Antikörpern. Retinol findet man in Leber, Milch und Fisch. Im Lebertran ist reichlich Vitamin A enthalten.

Tipp 5 vom Apotheker: Mineralien

Hirschbraten
Fleisch gehört zu den Eisen-Lieferanten.

Eisen unterstützt die Fresszellen der körpereigenen Abwehr dabei, Fremdstoffe und Krankheitskeime zu bekämpfen. Bei Eisenmangel steigt das Risiko für Infekte. Eisen ist vor allem in Fleisch, Wurst, Eiern, aber auch in Vollkornprodukten, Hülsenfrüchten, Hirse, Hafer, Nüssen, Mangold, Spinat und Fenchel enthalten. Da Eisen überwiegend durch tierische Produkte aufgenommen wird, müssen Vegetarier und Veganer verstärkt auf ihren Eisengehalt achten. Schwangere haben außerdem einen erhöhten Bedarf. Mit Nahrungsergänzungsmitteln kann man eine ausreichende Zufuhr sicherstellen.

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Jod spielt nicht nur für unsere Schilddrüse eine entscheidende Rolle, sondern auch für unser Immunsystem. Die wichtigsten Jodlieferanten sind Seefische und Meerestiere. Aber auch in Milch, Eiern und Brot sollte Jod enthalten sein. Würzen Sie mit jodhaltigem Meeressalz.

Die Fresszellen werden durch Zink aktiviert. Zink unterstützt zudem die Produktion von Antikörpern. Infekte dauern länger als gewöhnlich, wenn zu wenig Zink im Körper ist. Wir finden dieses Spurenelement in Austern, Leber, Sojamehl, Haferflocken, Butterkäse, Rindfleisch und Paranüssen.

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Selen unterstützt bestimmte Enzyme, die für den Abbau von freien Radikalen notwendig sind. Es ist in Fisch, Fleisch, Leber, Getreideprodukten, Sesam, Milch, Gemüse und Nüssen enthalten.

Tipp 6 vom Apotheker: Ballaststoffe

Ballaststoffe unterstützen eine gesunde Darmflora und helfen dem Darm Krankheitskeime abzutöten.

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Ballaststoffe sind in Nahrungsmitteln wie Getreide, Hülsenfrüchten, Obst und Gemüse und in verschiedenen Milchprodukten wie Joghurt oder Buttermilch, in Sauerkraut und einigen eingelegten Gemüsesorten enthalten.

Tipp 7 vom Apotheker: Ungesunde Speisen meiden

Süßigkeiten
Verzichten Sie auf Süßigkeiten weitestgehend.

Übermäßiger Konsum von Alkohol oder Nikotin schadet dem Körper und seiner Abwehr. Verzichten Sie darauf. Auch fett- und zuckerhaltige Speisen sollte man nur in Maßen genießen. Zucker schwächt das Immunsystem. Raffinierter Zucker hat keine Nährwerte, produziert aber im Körper eine Vielzahl schädlicher Stoffwechselprodukte und irritiert zahlreiche Körperfunktionen. Nährwertarme Lebensmittel wie Fast Food, Chips oder Süßigkeiten fordern den Körper zu enormen Verdauungs-Höchstleistungen auf und ziehen zu viele wichtige Kräfte. Auch kohlensäurehaltige Getränke, gesüßte Getränke oder zu starker Kaffeekonsum sind zu unterlassen. Sie belasten den Organismus mit Säuren, Gift- und Reizstoffen und schwächen automatisch sein Immunsystem.

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Stand vom: 10.10.2018