Kalium

Diese Lebensmittel sind besonders reich an Kalium: Aprikosen, Kartoffeln, Avocados, Bananen, Tomaten, Hülsenfrüchte, Champions und Lachs.

Kalium ist ein lebensnotwendiger Mineralstoff. Das Mengenelement gehört zu den wichtigsten Elektrolyten des Körpers. Wer an einer Brechdurchfall-Erkrankung leidet, sollte schnell dafür sorgen, seinen Kaliumhaushalt zu stabilisieren, sonst drohen Muskelschwäche, Lähmungen und Herzrhythmusstörungen.

 

Aufgaben von Kalium in unserem Körper

Jede Zelle benötigt das positiv geladene Ion zur Aufrechterhaltung des osmotischen Drucks. Es regelt unter anderem gemeinsam mit Natrium die Signalweiterleitung zwischen einzelnen Nervenzellen oder zwischen Nervenzellen und Muskelzellen. Kalium aktiviert außerdem verschiedene Enzyme für die Proteinsynthese. Damit unterstützt Kalium das Wachstum. Eine Zufuhr an Kalium senkt außerdem nachweislich den systolischen als auch den diastolischen Bluthochdruck. Wer ausreichend Kalium aufnimmt, hat ein geringeres Schlaganfall-Risiko.

 

Aufgaben auf einen Blick

  • Aufrechterhaltung des osmotischen Drucks und des Säure-Basen-Haushalts
  • Weiterleitung von Nervenimpulsen und daher mitverantwortlich für Muskelkontraktion, Regulierung des Blutdrucks und Stabilisierung der Herzfunktion
  • Als Cofaktor von Enzymen beteiligt an der Bildung von Glykogen und Protein

 

Empfohlene Tagesmenge von Kalium

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt eine Tagesdosis von 4 Gramm Kalium ab einem Alter von 15 Jahren. Schwanger haben einen leicht erhöhten Bedarf von 4,4 Gramm am Tag.

 

Empfohlene Tagesmenge an Kalium bei Kindern

Alter Kalium mg/Tag
0 bis <4 Monate 400
4 bis <12 Monate 600
1 bis <4 Jahre 1100
4 bis <7 Jahre 1300
7 bis <10 Jahre 2000
10 bis <13 Jahre 2900
13 bis <15 Jahre 3600

 

Kaliumquellen

Wir nehmen Kalium über unsere Nahrung auf. Es ist im Prinzip in jedem Lebensmittel enthalten. Einige Gemüse- und Obstarten sind besonders kaliumreich. Zu ihnen zählen:

  • Aprikosen

    Kalium

    Mit diesen Lebensmitteln decken Sie Ihren täglichen Kaliumbedarf.

  • Avocado
  • Bananen
  • Fenchel
  • Grünkohl
  • Kohlrabi
  • Möhren
  • Tomaten

 

Aber auch Nüsse, Mandeln, Hülsenfrüchte und  einige Mehlsorten enthalten viel Kalium. Tomatenmark und Trockenobst sind die besten Kaliumlieferanten.

Gemüse, das länger gewässert und gekocht wird, verliert seinen Kaliumsgehalt um 30 bis 75 Prozent. 

Kaliummangel

Wer sich gesund ernährt, wird kaum einen Kaliummangel erleiden. Wer hingegen aufgrund einer Erkrankung häufig erbricht oder oft zu Abführmitteln greift, sollte seinen Elektrolythaushalt im Blick behalten.

 

Ursachen eines Kaliummangels

Beschwerden bei Unterleibsschmerzen

Bei Brechdurchfallerkrankungen droht eine Unterversorgung mit Kalium.

Ein Kaliummangel (Hypokaliämie) entsteht durch:

  • Erbrechen
  • chronische Durchfälle
  • Überfunktion der Nebennieren
  • langanhaltender Unterernährung
  • Zufuhr von Abführmitteln oder harntreibender Medikamente

 

Folgen eines Kaliummangels

Ein Kaliummmangel geht vor allem zu Lasten des Nerven- und Muskelsystems.

Zu den Beschwerden, die aus einem Kaliummangel resultieren, zählen daher:

  • Muskelschwäche
  • Lähmungen
  • Herzrhythmusstörungen (Tachykardie)

 

Unsere Produkttipps bei Kaliummangel:

·       Kalium Verla® Granulat

·       DREIBLATT KALIUM VIO GRANULAT

·       Tromcardin® complex bei Herzrhythmusstörungen

·       taxofit® Magnesium 500 +Kalium zum Muskelaufbau

 

Eine Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln, die Kalium enthalten, sollte immer mit Ihrem Arzt abgestimmt werden, um eine Überdosierung zu vermeiden.

 

Kaliumüberschuss

Da wir Kalium über die Nieren ausscheiden, kann ein erhöhter Kaliumwert im Blut vorliegen, wenn die Nierenfunktion gestört ist.

 

Ursachen eines Kaliumüberschusses

Antidepressiva

Viele Medikamente können einen Kaliumüberschuss verursachen.

Eine Kaliumüberversorgung (Hyperkaliämie) kann entstehen durch:

  • gestörte Ausscheidung über die Nieren, etwa bei akutem oder chronischem Nierenversagen
  • erhöhten Ausstrom von Kalium aus den Zellen, etwa bei Schädigungen der Körperzellen durch Verletzungen, Verbrennungen, Operationen oder einer Übersäuerung im Blut (Azidose)
  • Gabe bestimmter Medikamente, etwa ACE-Hemmer oder NSAR
  • Überdosierung von kaliumhaltigen Nahrungsergänzungsmitteln

 

Folgen einer Kaliumüberdosierung

Zu den Beschwerden bei einer Kaliumüberversorgung zählen:

  • Darmverschluss
  • Muskelschwäche und Muskellähmung
  • Lungenversagen
  • Herzrhythmusstörungen

 


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