Buchweizen

Das Superfood Buchweizen wird immer beliebter.

Das Superfood Buchweizen wird immer beliebter.

Buchweizen hilft bei Bluthochdruck, Diabetes und Krampfadern – ein echtes Superfood! Besonders Buchweizenkeimlinge sollten in eine gesunde Ernährungsweise integriert werden. Sie sind reich an leicht verdaulichen Proteinen und hochwertigen Mineralien.

 

Buchweizen – so sieht er aus

Buchweizen ist eine Pflanzengattung aus der Familie der Knöterichgewächse (Polygonaceae). Am häufigsten angebaut und als Nahrungsmittel verwendet wird der Echte Buchweizen (Fagopyrum esculentum).

Echter Buchweizen ist eine krautige Pflanze, die eine Wuchshöhe von 20 bis 60 Zentimeter in der Wildform erreichen kann. Als Kulturpflanze kann Buchweizen sogar bis zu 120 Zentimetern groß werden. An dem grünen, aufrechten Stängel wachsen Laubblätter, die wechselständig angeordnet sind. Die Blätter können dreieckig, spieß-, herz- oder pfeilförmig sein. Sie sind meist etwa 8 Zentimeter lang. Aus den Blüten bilden sich die dreikantigen, millimeterkleinen Früchte mit einer harten Schale. Diese muss entfernt werden, bevor die Frucht als Nahrungsmittel verwendet werden kann.

 

Wie Buchweizen zu seinem Namen kam

Der Name „Buchweizen“ lässt sich darauf zurückführen, dass die kleinen Samen des Buchweizens in ihrer eckigen Form an die Bucheckern einer Buche erinnern. Andere, zum Teil regionale Bezeichnungen für Buchweizen sind Heiden, Heidenkorn, Blenden, Brein oder sarazenisches Korn.

Obwohl im Namen der Begriff „Weizen“ vorkommt, gehört Buchweizen botanisch gesehen nicht zum Getreide. Die Pflanzen sind stattdessen näher mit Sauerampfer und Rharbarber verwandt. Buchweizen ist deshalb ein Pseudogetreide (Pseudocerealie). Das bedeutet, dass die Samen der Pflanze bei der Herstellung von Nahrungsmitteln in ähnlicher Weise verwendet werden wie Getreide, auch wenn es sich dabei nicht um Getreide handelt.

Buchweizen ist Arzneipflanze des Jahres 1999

Zusammensetzung von Buchweizen

Die folgende Tabelle zeigt die Angaben zur Zusammensetzung von Buchweizen bezogen auf je 100 g geschältem Buchweizen. Bitte beachten Sie, dass die genaue Zusammensetzung von Buchweizen abhängig ist von Umweltbedingungen und Anbautechnik.

 

Bestandteil Gramm
Feuchtigkeit 11,2 g
Kohlenhydrate 71,0 g
Ballaststoffe 4,0 g
Protein 9,8 g
Mineralstoffe 2,2 g
Fett 1,8 g

100 g = 1421 kJ (340 kcal)

Buchweizen enthält kein Gluten (Klebereiweiß). Als eiweiß- und stärkehaltiges Lebensmittel ist Buchweizen ein wichtiger Nahrungsmittellieferant.

Die grünen Pflanzenteile und auch die Blüten von Buchweizen enthalten zudem Rutoside. Diese werden in der Medizin zur Behandlung von Venenleiden eingesetzt.

Die Schale der Buchweizenfrüchte enthält den roten Farbstoff Fagopyrin. Bei der sogenannten Buchweizenkrankheit verursacht dieser Farbstoff, dass die Haut sonnenempfindlicher wird. Im Handel ist Buchweizen meist nur in geschälter Form erhältlich und der Verzehr unbedenklich.

 

Der Fagorutin® Venen-Aktiv-Buchweizen-Tee bei schweren und müden Beinen.

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Nutzpflanze mit langer Tradition

Der Echte Buchweizen hat als Nutzpflanze eine lange Tradition. Seine Ursprünge liegen in Zentral- und Ostasien. Etwa seit dem 16. Jahrhundert wird er auch in Mitteleuropa angebaut. Ab dem 18. Jahrhundert verlor er allmählich an Bedeutung als Feldfrucht und Nahrungsmittel. Heute wird er wieder verstärkt geschätzt, da er als glutenfreies Nahrungsmittel eine wichtige Rolle spielt für die Ernährung bei Zöliakie. Die kleinen Samen werden zu Buchweizenmehl verarbeitet.

 

Verwendung von Buchweizen

Die zunehmende Glutenunverträglichkeit in der modernen Gesellschaft bedeutet für Buchweizen gewissermaßen ein „Comeback“ auf den Nahrungsmittelmarkt in Mitteleuropa. In Naturkostläden und mittlerweile auch in den Nahrungsmittelsortimenten von großen Drogerie-Ketten ist Buchweizen, oft als ganzes, geschältes Korn, erhältlich. Aber auch als Mehl wird Buchweizen angeboten. Wegen des fehlenden Klebers ist es zwar nicht zum Brotbacken tauglich, aber eignet sich hervorragend für Pfannkuchen oder Bliny, die russische Variante des Pfannkuchens, sowie für Kuchen, Fladenbrot, Brei und Knödel.

 

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Buchweizen als Heilmittel

  • Als Venenmittel ist der Buchweizentee. Er hilft bei Krampfadern und wird unter anderem von Aurica® als Buchweizenkraut-Tee oder von Omega Pharma als Fagorutin® Venen-Aktiv-Buchweizen-Tee angeboten.
  • Daneben werden die Schalen der Buchweizenfrüchte genutzt, zum Beispiel als Kissenfüllung für Yoga- und Meditationskissen oder Kopfkissen. Sie sollen die Entspannung des Nackens fördern. Das Buchweizenschalen-Kissen des Naturproduktehaus Fam. Feige mit einer Größe von 40 x 80 cm ist bei uns erhältlich.