Erkältung

Erkältungsbeschwerden

Schnupfen, verstopfte und wunde Nase – wir kennen die Beschwerden nur zu gut.

Leichtes Fieber, Husten und Schnupfen – 2- bis 3-mal im Jahr klagt ein Erwachsener in Deutschland über diese Symptome. In der Regel verläuft eine Erkältung harmlos. Sie fängt mit einem leichten Kratzen an, entwickelt sich dann langsam weiter und klingt nach ein paar Tagen wieder ab.

 

Grippe versus Erkältung

Eine Erkältung (grippaler Infekt) hat einen milden Verlauf. Eine Grippe hingegen beginnt plötzlich und wird mit hohem Fieber begleitet. Es können ernste Komplikationen entstehen, die im schlimmsten Fall zum Tod führen. Vor allem Senioren sollten sich vor einer Grippe mit einer Impfung schützen.

 

Ursachen

Eine Erkältung ist eine akute Infektion der oberen Luftwege durch Viren. Sie werden durch Niesen oder Husten per Tröpfcheninfektion leicht übertragen. Daneben ist eine Schmierinfektion möglich. Mit anderen Worten: Küssen verboten!

Besonders im Herbst und Winter haben die Erreger leichtes Spiel. Das liegt daran, dass unser Immunsystem durch Kälte geschwächt wird. Stress schwächt ebenfalls die köpereigenen Abwehrkräfte. Deshalb ist es möglich, auch im Sommer an einer Erkältung zu erkranken. Man spricht dann von der sogenannten Sommergrippe, die mit Fieber einhergeht, aber einen milderen Verlauf als eine echte saisonale Grippe hat.

Über 200 verschiedene Virustypen können einen grippalen Infekt auslösen. Am häufigsten sind folgende Viren beteiligt:

  • Adenoviren
  • Coronaviren
  • Echoviren
  • Myxoviren
  • Respiratory-Syncytial-Viren (RS-Viren)
  • Rhinoviren

In etwa 40 % aller Fälle lösen Rhinoviren eine Erkältung aus. Corona- und RS-Viren sind etwa in jedem 10. Fall beteiligt.

 

Symptome

Wer erkältet ist, leidet unter einer entzündeten Nasen- und Rachenschleimhaut. Er spürt oft ein leichtes Kitzeln in der Nase und muss niesen. Schnell entwickelt sich ein Schnupfen (Rhinitis). Es sondert sich vermehrt wässriges bzw. schleimiges Sekret ab. Die Nasenatmung wird behindert, das Riechvermögen beeinträchtigt und die Stimme klingt nasal.

 

Symptome auf einen Blick

Fiebermessen

Leichtes Fieber kann eine Erkältung begleiten.

  • allgemeines Krankheitsgefühl
  • Müdigkeit und Niedergeschlagenheit
  • Frösteln und leichtes Fieber
  • Kratzen im Hals
  • Schluckbeschwerden und Halsschmerzen
  • Heiserkeit und Husten
  • Niesreiz und Schnupfen
  • behinderte Nasenatmung
  • eingeschränktes Riechvermögen
  • Kopfschmerzen und Gliederschmerzen

Kinder sind häuifger als Erwachsene von einer Erkältung betroffen.

 

Verlauf einer Erkältung

Die Inkubationszeit, d.h. die Zeit zwischen Ansteckung und Ausbruch kann 2–5 Tage dauern. Zunächst befallen die Viren die Nasen- und Rachenschleimhaut und können von da aus zu den Nasennebenhöhlen, zum Kehlkopf oder zu den Bronchien wandern. Nach 8–10 Tagen klingt der grippale Infekt wieder ab.

 

Folgeerkrankungen und Komplikationen

Inhalieren

Inhalation: Beschwerden behandeln, um Folgeerkrankungen zu vermeiden

Entzündet sich die Kehlkopfschleimhaut  ist vor allem die Schleimhaut über den Stimmbändern betroffen.  Bei einer Kehlkopfentzündung (akuten Laryngitis) kann es neben der Heiserkeit und dem Hustenreiz zu sehr starken Halsschmerzen kommen. Mitunter versagt die Stimme.

Entzündet sich bei Kleinkindern der Kehlkopf handelt es sich meist um den sogenannten Pseudokrupp mit bellendem Husten, pfeifenden Geräuschen beim Einatmen und Atemnot.

Entzünden sich Luftröhre (akute Tracheitis) oder Bronchien (akute Bronchitis) kommen ein schleimig-eitriger Auswurf und Brustschmerzen hinzu.

Mitunter bleibt es nicht bei einem Befall von Viren. Bakterien nutzen das geschwächte Immunsystem und dringen zusätzlich in den Körper ein. In diesen Fällen spricht man von einer Sekundärinfektion oder Superinfektion. Zu den häufig vorkommenden Bakterien gehören:

  • A-Streptokokken
  • Staphylokokken
  • Pneumokokken

 

Der anfängliche Schnupfen, der zunächst wässrig-klar ist, wird dann dickflüssig und grüngelb.

Wer zudem weiterhin unter Stress arbeitet oder Sport treibt riskiert eine Herzmuskelentzündung.

 

Erkältung vorbeugen

An einem grippalen Infekt zu erkranken, kann man nicht gänzlich ausschließen. Sie können jedoch das Risiko durch Stärkung Ihrer Abwehrkräfte reduzieren.

So machen Sie Ihr Immunsystem fit

  • Stress meiden
  • ausreichend schlafen
  • gesund ernähren
  • Sport treiben

 

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Tipp: Da eine Erkältung über Schmierinfektion übertragen werden kann, sollten Sie nicht in Ihre Hand niesen.


Weitere Tipps zur Stärkung der körpereigenen Abwehr: Wie stärke ich mein Immunsystem?


 

Eine Erkältung behandeln

Kann eine Grippe ausgeschlossen werden und verläuft die Erkältung mäßig, ist ein Arztbesuch nicht unbedingt nötig. Nach ein bis zwei Wochen klingt der grippale Infekt wieder ab.

  • Schonen Sie Ihren Körper.
  • Gönnen Sie sich ausreichend Schlaf und Ruhe.
  • Meiden Sie Zigarettenrauch.
  • Nehmen Sie viel Flüssigkeit zu sich.

Neben stillem Wasser sind Kräutertees jetzt eine gute Wahl. Viele Arzneitees haben eine entzündungshemmende Wirkung.

 

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Mittel aus Ihrer Apotheke

Antibiotika werden bei einer virusbedingten Erkältung nicht gegeben. Sie helfen nur dann, wenn Infektion mit Bakterien vorliegt.


Mehr Informationen zur Linderung von Erkältungsbeschwerden:

Tipps gegen Fieber

Tipps gegen Halsschmerzen

Tipps gegen Husten

Tipps gegen Schnupfen