Wie kann ich mit dem Rauchen aufhören?

raucherentwöhnung

Nikotinkonsum ist äußerst gesundheitsschädigen. Hören Sie mit dem Rauchen auf und zelebrieren Sie Ihren Ausstieg.

Jede wissenschaftliche Untersuchung zeigt seit Jahrzehnten auf, dass Rauchen extrem gesundheitsschädlich ist. Je länger man raucht und je höher der Nikotinkonsum ist, desto größer ist das Risiko, diverse Krankheiten zu bekommen. Rauchen mindert Lebenszeit – und dennoch fällt es vielen schwer, mit dem Rauchen aufzuhören.

Durch das Rauchen verengen sich die Blutgefäße. Außerordentlich gefährdet sind die Arterien des Herzens, des Gehirns und der Gliedmaßen. Der Blutdruck wird erhöht und die Gefahr, einen Herzinfarkt zu erleiden, steigt an.  Viele erkranken an einem Raucherbein und müssen mit Amputationen rechnen. Zudem sind in einer Zigarette rund 40 krebserregende Stoffe enthalten.  Dass man als Raucher an Krebs erkrankt, ist somit um ein Vielfaches gegeben. Auch Haut, Haare und das Immunsystem leiden unter der ständigen Zufuhr der Giftstoffe.

Doch wie schaffen Sie den Wechsel in ein Leben ohne Zigaretten?

 

 In 7 Schritten zu einem rauchfreien Leben

Gehen Sie bei der Raucherentwöhnung planvoll vor und halten sich an diese 7 Tipps.

 

Machen Sie sich bewusst, was Sie Ihrem Körper antun

  • COPD

    Die Lunge ist bei Rauchern stark angegriffen. Die chronisch obstruktive Lungenerkrankung ist neben Lungenkrebs eine sehr häufige Erkrankung bei Rauchern mit oftmals tödlichem Ausgang.

    Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung warnt: Jede gerauchte Zigarette kostet fast eine halbe Stunde Lebenszeit. Wer bereits in jungen Jahren anfängt zu rauchen, verkürzt somit sein Leben um circa 10 bis 12 Jahre.

  • In der Bundesrepublik Deutschland sterben jedes Jahr zwischen 110.000 bis 140.000 Menschen an den Folgen des Rauchens.
  • Rauchen ist eine Suchterkrankung.

 

Erkennen Sie die vielen Vorteile, die ein Leben ohne Tabak bietet

  • Sie steigern Ihre Lebenserwartung um Jahre und mindern das Risiko an Herzinfarkt, Krebs oder anderen Krankheiten zu erkranken. Sie fühlen sich im Allgemeinen gesünder, haben eine schönere und vital aussehende Haut, senken den Haarausfall und bleiben länger potent.
  • Sie zwingen die Menschen Ihrer Umgebung nicht zum Passivrauchen. Denn das ist ebenfalls gesundheitsschädigend und gerade für die positive Entwicklung von Kindern hinderlich.
  • Zudem haben Sie keine stinkende Kleidung, eine verqualmte Wohnung oder fallen durch einen unangenehmen Mundgeruch durch Zigarettenkonsum auf.
  • Sie gehen mit dem Trend: Rauchen gehört nicht mehr zum kulturellen Chic. Im Gegenteil: Der Genuss von Tabak kann mittlerweile aus oben genannten Gründen zur sozialen Ächtung führen.
  • Sie sparen mehrere 10.000 Euro.

 

Zelebrieren Sie den Abschied von der Zigarette

Da gibt es viele Möglichkeiten. Sie können:

  • Rauchen - verantwortlich für Vielzahl an Erkrankungen

    Rauchen schadet Ihrer Gesundheit. Drücken Sie Ihre letzte Zigarette aus und heben Sie sie auf.
    Bildquelle: © Robert Neumann – Fotolia.com

    die letzte Zigarette im Kreise Ihrer Freunde rauchen

  • den Stummel aufheben, ihn auf ein Blatt kleben und darunter mit Datum schreiben, dass es ihre letzte Zigarette war
  • den letzten Aschenbecher in einem randvollen Zustand als Abschreckung aufheben
  • alles, was Sie ans Rauchen erinnert aus Ihrem Umfeld verbannen

 

Machen Sie Ihren Entschluss öffentlich

Mit Freunden die letzte Zigarette rauchen, ist gar keine so schlechte Idee! Sie sollten Ihnen auf jeden Fall von Ihrem Entschluss erzählen, dann können Ihre Freunde sich darauf einstellen, bieten Ihnen keine Zigarette mehr an oder unterstützen Sie sogar.

Falls Sie dennoch versuchen, Sie zum Rauchen zu überreden, dann schließen Sie Wetten mit Ihnen nach dem Motto „Ich bleibe eisern!“ ab.

 

Vermeiden Sie Stress

Schlafstörungen durch Stress

Wer Stress auf Arbeit hat, greift schnell zur Zigarette.

Legen Sie das Ende Ihrer Raucherkarriere nicht gerade in eine beruflich stressige Zeit. Wer unter Stress und Zeitnot steht, greift schnell zur Zigarette, um sich zu beruhigen.

Gehen Sie dem Stress aus dem Weg oder versuchen Sie andere Methoden wie Autogenes Training oder Yoga zur Stressbewältigung zu finden.

 

Ersetzen Sie die Zigarette

  • Immer, wenn Sie zur Zigarette greifen wollen, machen Sie etwas anderes: einen Apfel  essen, ein gutes Lied hören oder 5 Minuten Power-Training.
  • In den ersten Wochen ist es ratsam, Nikotinersatzpräparate anzuwenden, um die Entzugserscheinungen wie Nervosität und Schlaflosigkeit zu reduzieren. So kann man sich langsam entwöhnen.

 

Unsere Produkttipps zur Raucherentwöhnung:

·         Nicotinell® 17,5 mg/24-Stunden-Pflaster

·         nicorette® Inhaler 15 mg Nicotin

·         nicorette® Kaugummi 2 mg Nicotin zuckerfrei

·         Nicotinell® Kaugummi Tropenfrucht 4 mg

·         nicorette® Lutschtabletten 2 mg zuckerfrei

·         nicorette® Spray

 

Belohnen Sie sich

Sie gehen einen guten Weg und für Ihr Durchhaltevermögen sollten Sie sich auch belohnen. Dadurch, dass Sie keine Zigaretten mehr kaufen, bleibt Geld übrig. Davon können Sie sich eine schöne CD, ein tolles Kleidungsstück kaufen oder ins Kino beziehungsweise Theater gehen.

Halten Sie sich aber von anderen Süchten fern! Keine Casinogänge oder Hamsterkäufe bei Süßigkeiten!

 

Unsere Seiten dienen lediglich Ihrer Information und ersetzen nicht die Diagnose und Behandlung durch den Arzt.