Was tun bei Nasenbluten?

Nasenbluten

Nasenbluten ist oft kein Grund zur Besorgnis. Wie Sie bei Nasenbluten am besten reagieren, erfahren Sie hier in diesem Ratgeber.

Nasenbluten, in der Fachsprache auch Epistaxis genannt, hat vermutlich jeder schon einmal erlebt. Meistens ist das Austreten des Blutes aus der Nase nicht weiter bedrohlich, jedoch kann in einigen Fällen Nasenbluten auch im größeren Ausmaß auftreten oder gar auf bestimmte Arten innerer Blutungen hinweisen.

 

 

Ursachen für Nasenbluten

Die Ursachen von Nasenbluten werden in 2 große Kategorien eingeteilt. Nasenbluten kann entweder lokal bedingt sein, durch die Verletzung der Blutbahnen in den Nasenscheidewänden, oder als Begleiterscheinung einer Erkrankung auftreten.

 

Örtliche Ursachen

Die Nasenschleimhaut kann durch viele verschiedenste physikalische, chemische und biologische Einwirkungen beschädigt werden. So kann Nasenbohren, Drogenkonsum oder auch Fremdkörper in der Nase die Ursache für Blutungen sein. Tumore, Frakturen, Allergien oder zu trockene Nasenschleimhäute können auch zu einer Entzündung und folgender Blutung führen.

 

Als Begleiterscheinung einer anderen Erkrankung

Nasenbluten tritt mitunter innerhalb einer größeren Symptomatik auf. So kann es während besonders schweren Grippen, bei Bluthochdruck, Masern, Diabetes mellitus oder vielen Kreislauferkrankungen zu Nasenbluten kommen.

Gesunde Ernährung hilft Herpes-Ausbruch zu vermeiden

Öfter Nasenbluten? Ein Vitaminmangel könnte ursächlich sein. Eine Ernährungsumstellung hilft: Weniger Kohlenhydrate und Fette, mehr Vitamine durch Obst und Gemüse.

Neben vielen weiteren Ursachen kann auch ein akuter Mangel an Vitaminen zur Entwicklung von Epistaxis führen, insbesondere folgender:

 

Selbst manche Arzneimittel können, als Nebenwirkung, eine Blutung fördern.

 

Gefahren bei Nasenbluten

Normalerweise ist Nasenbluten nicht weiter problematisch. Entsteht die Blutung jedoch in den tieferen Nasenabschnitten (arterielle Epistaxis), kann es unter Umständen zu Bewusstlosigkeit, Erstickung oder Erbrechen kommen.

 

Nasenbluten behandeln

Nasenbluten ist meist ungefährlich. Es kann in der Regel leicht gestoppt werden.

Häufig bekommt man von besorgten Freunden den Rat, den Kopf nach hinten zu legen, um die Blutung rasch zu stoppen. Doch das ist grundverkehrt, denn das Blut läuft dann in den Rachen. Von dort verstopft es entweder die Atemwege und es kann zu Atemnot kommen oder läuft die Speiseröhre hinunter. Im Magen sorgt es für Übelkeit und Erbrechen.

Der Patient setzt sich am besten aufrecht hin und beugt sich leicht nach vorn. Bei kleineren Blutungen in den vorderen Abschnitten der Nase hilft es, einen Wattebausch oder Nasenstöpsel in die Nase einzuführen und die Nasenflügel für einige Minuten zusammenzudrücken.

 

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Kalte Wickel für Stirn und Nacken helfen ebenfalls gegen die Blutung. Sollte jedoch keine Besserung innerhalb von 10 Minuten eintreten oder der Patient sehr viel Blut verlieren muss unbedingt ein Notarzt gerufen werden.

 

Nasenbluten vorbeugen

Besonders bei wiederkehrendem Nasenbluten lohnt es sich, dem Anlass auf den Grund zu gehen: Viele Ursachen für Nasenbluten können aktiv bekämpft werden. Trockenen Nasenschleimhäuten etwa können Sie mit Warm- und Kaltluftbefeuchtern oder Kochsalz-Spraylösungen entgegenwirken.

Achten Sie außerdem darauf,  genügend zu trinken und eine ausgewogene Ernährung einzuhalten. Zitrusfrüchte, wie Zitronen und Orangen oder auch können bei Vitaminmangel Abhilfe schaffen.

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