
Unser Herz ist ein echtes Kraftpaket: Es schlägt rund um die Uhr, versorgt den Körper mit Sauerstoff und Nährstoffen und hält alle Organe am Leben. Meist arbeitet es zuverlässig im Hintergrund – doch genau das macht Herzkrankheiten so tückisch. Viele Herz- und Gefäßerkrankungen entwickeln sich schleichend und lange unbemerkt, können aber schwerwiegende Folgen haben, wenn sie nicht rechtzeitig erkannt werden.
Bluthochdruck, erhöhte Cholesterinwerte, Diabetes, Bewegungsmangel oder Rauchen belasten das Herz dauerhaft. Umso wichtiger ist es, frühzeitig gegenzusteuern. Eine herzgesunde Lebensweise, regelmäßige Vorsorge und gut verständliche Informationen helfen dabei, das eigene Risiko zu senken und die Herzgesundheit langfristig zu erhalten. Denn wer sein Herz schützt, investiert in Lebensqualität, Leistungsfähigkeit und ein aktives Leben bis ins hohe Alter.
Wissen, das stärkt: Unsere Ratgeber rund um Ihre Herzgesundheit
Auf dieser Seite finden Sie eine Übersicht unserer wichtigsten Ratgeber zum Thema Herzgesundheit. Sie erklären verständlich, wie Herz- und Gefäßerkrankungen entstehen, welche Symptome ernst zu nehmen sind und was Sie selbst aktiv für Ihr Herz tun können.
Dazu gehören unter anderem Beiträge zu Risikofaktoren wie Bluthochdruck, erhöhtem Cholesterin, Übergewicht, Rauchen und Diabetes, aber auch zu Herzerkrankungen wie Herzinsuffizienz, Angina pectoris, Herzinfarkt, Herzrhythmusstörungen oder der peripheren arteriellen Verschlusskrankheit (pAVK). Ergänzend finden Sie praktische Inhalte zu Bewegung, Venen-Fitness, herzgesunder Ernährung, Heilpflanzen und weiteren alltagstauglichen Tipps.
Nutzen Sie dieses Wissen als Orientierung – für mehr Sicherheit, mehr Verständnis und ein starkes, gesundes Herz.
Tipps für die Herzgesundheit: so stärken Sie Ihr Herz

Herzerkrankungen wie Herzinsuffizienz, koronare Herzkrankheit (KHK) und Herzinfarkt gehören in Deutschland zu den häufigsten Todesursachen. Häufig beginnen sie mit Ablagerungen aus Fett und Kalk in den Blutgefäßen, der sogenannten Arteriosklerose. Diese verengen die Gefäße, erschweren den Blutfluss und können so Bluthochdruck und weitere Herzprobleme begünstigen. Entzündliche Prozesse beschleunigen diese Entwicklung zusätzlich.
Wie Sie Ihr persönliches Risiko senken und Ihre Herzgesundheit aktiv unterstützen können, erfahren Sie in diesem Ratgeber zur Herzgesundheit.
Was tun bei Bluthochdruck?

Bluthochdruck entwickelt sich meist schleichend und bleibt lange unbemerkt. Viele Betroffene fühlen sich zunächst gesund und merken nicht, dass ihre Werte zu hoch sind. In Deutschland ist rund jede 3. Person betroffen. Dabei gilt erhöhter Blutdruck als wichtiger Risikofaktor für Gefäß- und Augenerkrankungen, Nierenschäden sowie Herzschwäche.
Expertinnen und Experten gehen davon aus, dass etwa jeder zweite Herzinfarkt und Schlaganfall vermeidbar wäre, wenn Bluthochdruck frühzeitig erkannt und konsequent behandelt würde. Zum Bluthochdruck-Ratgeber.
Was tun bei Herz-Kreislauf-Beschwerden?

Viele Menschen kennen diese Situation: Man steht zu schnell aus der Hocke oder vom Stuhl auf – und plötzlich wird einem schwarz vor Augen. Für einen kurzen Moment fühlt man sich schwindelig, benommen und sucht Halt. Solche Kreislaufprobleme sind weit verbreitet und gehen oft mit Schwindel, Schwäche oder Schweißausbrüchen einher.
Häufig steckt eine verminderte Durchblutung des Gehirns dahinter. Ursache ist meist ein niedriger Blutdruck, der den Kreislauf nicht schnell genug anpasst. Zusätzlich können Beschwerden wie Müdigkeit, Kopfschmerzen, Antriebslosigkeit oder Schlafstörungen auftreten. Mehr erfahren.
Weißdorn: Die natürliche Hilfe fürs Herz – Wirkung, Anwendung und Fakten

Er wirkt auf den ersten Blick eher unscheinbar, gilt jedoch als eine der bekanntesten Herzpflanzen der Natur: der Weißdorn (Crataegus). Seit Jahrhunderten findet er Anwendung in der Pflanzenheilkunde, vor allem zur Unterstützung von Herz und Kreislauf. Wissenschaftliche Untersuchungen liefern Hinweise darauf, dass Weißdorn die Herzfunktion positiv beeinflussen kann – etwa indem er die Durchblutung fördert und die Leistungsfähigkeit des Herzens unterstützt.
Arteriosklerose

Arteriosklerose – die stille Gefahr in den Gefäßen –
entsteht oft unbemerkt und entwickelt sich über Jahre. Umgangssprachlich wird sie auch Gefäßverkalkung genannt. Erst wenn Blutgefäße stark verengt sind, macht sie sich durch Beschwerden bemerkbar – dann kann es bereits zu Herzinfarkt, Schlaganfall oder Durchblutungsstörungen kommen. Warum Arteriosklerose so tückisch ist, welche Risikofaktoren sie begünstigen und wie Sie Ihre Gefäße aktiv schützen können, erfahren Sie hier.
Angina pectoris

Durch eine körperliche Anstrengung fällt die Atmung schwer, fühlt sich der Oberkörper eng an und es schmerzt plötzlich stark hinter dem Brustbein? Das sind Anzeichen einer Angina pectoris, die aufgrund der Symptome auch unter „Brustenge“ bekannt ist. Verantwortlich ist eine Durchblutungsstörung des Herzmuskels. Mehr über Angina pectoris erfahren.
Koronare Herzkrankheit

Plötzliche Schmerzen in der Brust, ein brennendes Gefühl hinter dem Brustbein oder eine ausgeprägte Enge im Brustkorb – so erleben viele Betroffene einen Angina-pectoris-Anfall. Diese Beschwerden gelten als typisches Warnsignal einer koronaren Herzkrankheit (KHK), von der in Deutschland rund 5,5 Millionen Menschen betroffen sind. Unbehandelt kann sie im schlimmsten Fall zu einem Herzinfarkt führen.
Die gute Nachricht: Durch eine bewusste Lebensweise lässt sich das Fortschreiten der Erkrankung häufig positiv beeinflussen. Mehr über die Koronare Herzkrankheit erfahren.
Metabolisches Syndrom

Das metabolische Syndrom ist keine einzelne Krankheit, sondern eine riskante Kombination aus vier Faktoren, die gemeinsam das Risiko für schwere Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Herzinfarkt deutlich erhöhen. Medizinisches Fachpersonal spricht deshalb vom „deadly quartet“. Besonders alarmierend: In Industrienationen ist bereits bis zu ein Drittel der Bevölkerung betroffen – oft ohne es zu wissen. Zum Ratgeber.
Herzrhythmusstörungen

n der Regel arbeitet das Herz unauffällig im Hintergrund und schlägt gleichmäßig, ohne dass wir es bewusst wahrnehmen. Doch manchmal gerät dieser Rhythmus aus dem Takt: Das Herz stolpert, schlägt zu schnell oder setzt kurz aus. Herzrhythmusstörungen sind keine Seltenheit und können viele Ursachen haben – von Stress oder Koffein bis hin zu ernsthaften Herzerkrankungen.
Mehr über Herzrhythmusstörungen erfahren.
Periphere arterielle Verschlusskrankheit (pAVK)

Beim Gehen treten nach kurzer Zeit Schmerzen in den Waden auf, die Beine fühlen sich schwer an. Erst eine kleine Pause bringt Erleichterung, danach kann der Weg fortgesetzt werden. Dieses immer wiederkehrende Stehenbleiben erinnert an einen Schaufensterbummel – daher der umgangssprachliche Name Schaufensterkrankheit.
Medizinisch wird die Erkrankung als periphere arterielle Verschlusskrankheit (pAVK) bezeichnet. Zum Ratgeber.
Herzinsuffizienz

Atemnot bei Belastung, schnelle Erschöpfung oder geschwollene Beine: Eine Herzinsuffizienz entwickelt sich oft schleichend und bleibt lange unbemerkt. Dabei handelt es sich um eine ernstzunehmende Erkrankung, bei der das Herz den Körper nicht mehr ausreichend mit Blut versorgen kann. Wie Herzschwäche entsteht, welche Symptome typisch sind und was Sie selbst für Ihr Herz tun können, erfahren Sie im Herzinsuffizienz-Ratgeber.
Herzinfarkt

Ein Herzinfarkt kommt oft plötzlich und ist lebensbedrohlich. Typische Warnzeichen wie Brustschmerzen, Atemnot oder Übelkeit werden jedoch nicht immer sofort erkannt. Dabei entscheidet schnelles Handeln über den Verlauf und die Prognose. Wie ein Herzinfarkt entsteht, welche Symptome ernst zu nehmen sind und was Sie zur Vorbeugung tun können, erfahren Sie im Herzinfarkt-Ratgeber.
Antikoagulantien

Antikoagulantien sind Medikamente, die die Blutgerinnung gezielt hemmen und so vor der Bildung gefährlicher Blutgerinnsel schützen. Sie kommen unter anderem bei Vorhofflimmern, nach Thrombosen oder zur Vorbeugung von Schlaganfällen zum Einsatz. Wie diese Arzneimittel wirken, worauf Sie bei der Einnahme achten sollten und warum eine regelmäßige Kontrolle so wichtig ist, erfahren Sie in diesem Ratgeber über Antikoagulantien.
Thrombozytenaggregationshemmer (TAH)

Thrombozyten-Aggregationshemmer (kurz TAH) sind Medikamente, die verhindern, dass die Blutplättchen zusammenkleben. Sie hemmen dadurch die Gerinnung des Blutes. In der Umgangssprache werden sie als „Blutverdünner“ bezeichnet. Dabei verdünnen sie das Blut nicht, sondern wirken auf die Thrombozyten (Blutplättchen) ein.
Betablocker

Bisoprolol, Metoprolol und Nebivolol zählen zu den sogenannten Betablockern. Diese Wirkstoffgruppe wird vor allem bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen eingesetzt. Betablocker wirken, indem sie bestimmte Stresshormone am Herzen blockieren und so Herzfrequenz und Blutdruck senken.
Der erste Betablocker, Propranolol, kam bereits Mitte der 1960er-Jahre auf den Markt und legte den Grundstein für die heutige Therapie mit dieser bewährten Medikamentengruppe. Mehr erfahren.
Herzinsuffizienz bei Hunden

Eine Herzinsuffizienz beim Hund entwickelt sich meist schleichend. Anfangs wirkt der Vierbeiner etwas ruhiger, bleibt beim Spaziergang schneller zurück oder beginnt früher zu hecheln. Mit der Zeit können Husten, nächtliche Unruhe oder kurze Schwäche- und Kollapsmomente hinzukommen.
Die gute Nachricht: Werden diese Warnzeichen früh erkannt und tierärztlich abgeklärt, lässt sich der Verlauf oft positiv beeinflussen. So kann die beschwerdearme Zeit deutlich verlängert werden – und Ihr Hund gewinnt an Lebensqualität. Nach Angaben des Bundesverbands für Tiergesundheit zählen Herzerkrankungen zu den häufigeren Befunden im höheren Alter; besonders kleine Hunderassen sind überdurchschnittlich betroffen. Zum Ratgeber.
Krampfadern

Erweiterungen kleinster Hautvenen sind vielen als Besenreiser bekannt. Sind hingegen die oberflächlichen Stammvenen betroffen, zeigen sich verdickte, geschlängelte und knotige Adern, die als Krampfadern bezeichnet werden. Beide Erscheinungsformen werden häufig als kosmetisch störend empfunden.
Doch Krampfadern sind weit mehr als ein optisches Problem: Sie können die Venenfunktion beeinträchtigen und das Risiko für Durchblutungsstörungen und Entzündungen erhöhen. Damit stellen sie eine ernstzunehmende gesundheitliche Belastung dar. Zum Krampfadern-Ratgeber.
10-Minuten-Fitness für die Venen: Kleine Venen-Gymnastik fürs Büro

Unsere Venen leisten täglich Schwerstarbeit: Sie transportieren bis zu 7.000 Liter Blut zurück zum Herzen. Bei Venenerkrankungen ist dieser Rückfluss jedoch erschwert. Die Gefäße können sich erweitern, und die Venenklappen schließen nicht mehr vollständig, sodass sich Blut in den Beinen staut.
Typische Folgen sind schwere, müde Beine, geschwollene Füße, Wadenkrämpfe oder die Entstehung von Krampfadern. Wie Sie Ihre Venen im Alltag entlasten und ihre Funktion gezielt unterstützen können, erfahren Sie in diesem Ratgeber.
Herzgesunde Küche: Rezept für eine mediterrane Hirsebowl mit Kichererbsen und Gemüse

Eine herzfreundliche Ernährung beginnt oft ganz unkompliziert – zum Beispiel mit dem, was täglich auf dem Teller landet. Diese mediterrane Hirsebowl ist schnell zubereitet, farbenfroh und angenehm leicht. Gleichzeitig liefert sie wertvolle Nährstoffe, die gut in eine ausgewogene, herzgesunde Ernährung passen. Frisches Gemüse, ballaststoffreiche Hirse und pflanzliches Eiweiß aus Kichererbsen machen das Gericht zu einer sättigenden und alltagstauglichen Hauptmahlzeit. Zum Rezept.






