Schwangerschaft: Von der Zeugung bis zur Geburt

Tipps für Schwangere vom 1. bis zum 10. Monat

Sie sind schwanger? Auf Sie warten rund 40 großartige Wochen voller Veränderungen: Ihr Bäuchlein wächst. Sie nehmen Tritte wahr. Ihr Partner hört das Herzlein pochen, wenn er sein Ohr auf Ihren Bauch legt. All das ist wunderbar! Doch neben der Vorfreude auf das neue Leben gibt es einige Begleiterscheinungen wie Übelkeit, Rückenschmerzen und Blasenschwäche.

Optimale Bedingungen für eine Schwangerschaft schaffen

Obst und Gemüse
Mit reichlich Obst und Gemüse sorgen Sie für eine gesunde Basis.

Paare, die einen Kinderwunsch haben, schaffen für die Befruchtung und für das Heranreifen des Embryos ideale Bedingungen. Sie ernähren sich gesund und nehmen ausreichend Vitamine sowie Mineralstoffe auf. Außerdem meiden sie Alkohol, Nikotin und Stress. So sorgen sie zum einen für eine gute Spermienqualität und bereiten zum anderen ihren Körper optimal auf eine mögliche Schwangerschaft vor. Frauen mit Kinderwunsch nehmen idealerweise bereits jetzt Nahrungsergänzungsmittel mit Folsäure (Vitamin B9) ein.

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Folsäure ist zu Beginn der Schwangerschaft äußerst wichtig. Denn Folsäure hilft bei allen Zellteilungsvorgängen. Ist der Folatspiegel zu niedrig, kommt es ggf. zu einem Neuralrohrdefekt. Diese schweren Missbildungen lassen sich mit der Gabe von Folsäure verhindern. Außerdem trägt Folsäure zur normalen Blutbildung sowie zum normalen Wachstum des mütterlichen Gewebes bei.

Unser Lesetipp: Was tun bei Kinderwunsch? 

Erster Monat der Schwangerschaft: Befruchtung und Einnistung

Wir sind schwanger
Der Schwangerschaftstest bietet Gewissheit.

Der Eisprung findet 14 Tage nach dem Beginn der letzten Periode statt. Die Eizelle ist 12 bis 24 Stunden für die Befruchtung bereit. Spermien haben eine längere Lebensdauer. Es kann daher sein, dass Sie einige Tage vor dem Eisprung Geschlechtsverkehr hatten und die Spermien auf die reife Eizelle warten. 

Allerdings gilt nicht der Tag der Befruchtung als Beginn der Schwangerschaftsberechnung, sondern der erste Tag der letzten Regelblutung. Verschmelzen die Ei- und Samenzelle miteinander, befinden Sie sich rein rechnerisch in der 3. Schwangerschaftswoche. Doch für Sie ist es der Beginn der Schwangerschaft.

Die Befruchtung findet im Eileiter statt. Sobald beide Keimzellen verschmolzen sind, beginnt die Zellteilung. Der Embryo wandert in die Gebärmutter und nistet sich dort etwa am 6. bis 7. Tag nach der Befruchtung ein.

Einen Schwangerschaftstest können Sie bereits mit dem Ausbleiben Ihrer nächsten Periode vornehmen.

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Manche Frauen fühlen sich zum Ende des ersten Schwangerschaftsmonats etwas abgeschlagen und erschöpft. Das Einnisten der Eizelle geht ggf. mit einer leichten Schmierblutung einher. Andere haben bereits mit Schwangerschaftsübelkeit oder Stimmungsschwankungen zu kämpfen.

Was kann ich gegen Schwangerschaftsübelkeit tun?

Trinken Sie Kräutertees gegen die Übelkeit. Melisse, Kamille, Fenchel oder Anis sind ideal. Auch Ingwer ist ein hervorragendes Mittel gegen Schwangerschaftsübelkeit. Genießen Sie den Ingwer als Tee, Keks oder Bonbon. Ingwer ist zudem auch in Form von Tropfen oder Tabletten erhältlich. Da Ingwer wehenfördernd ist, setzen Sie dieses Hausmittel gegen Schwangerschaftsübelkeit nur in den ersten beiden Trimestern Ihrer Schwangerschaft ein. Lavendel wirkt ebenfalls beruhigend. Schnuppern Sie am Lavendelöl oder genießen Sie ein Lavendelbad.

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Versorgen Sie sich und Ihr Kind mit ausreichend Vitaminen und Mineralstoffen. Neben einer ausgewogenen und gesunden Ernährung decken Schwangere den erhöhten Bedarf mit Nahrungsergänzungsmitteln. Insbesondere Folsäure, Jod und die Vitamine aus der B-Gruppe sind zu empfehlen.

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Zweiter Monat der Schwangerschaft: Das Herz schlägt

Übelkeit
Gerade im ersten Trimester der Schwangerschaft haben Frauen mit Übelkeit zu kämpfen.

Im 2. Schwangerschaftsmonat haben Sie vermehrt mit Stimmungsschwankungen, morgendlicher Übelkeit, Heißhunger, Verdauungsproblemen, geschwollenen Füßen und häufigem Harndrang zu kämpfen.

Der Embryo entwickelt sich in einem rasanten Tempo. Es bilden sich die Herzkammern und in der 6. Schwangerschaftswoche beginnt das Herz zu schlagen. Zum Ende des 2. Schwangerschaftsmonats sind die Organe, Knochen und Gliedmaßen vorhanden.

Ihre Brüste vergrößern sich, werden schwerer und voller. Bei manchen Schwangeren bilden sich Krampfadern. Mit Bewegung wirken Sie dem entgegen. Sie sind im ersten Trimester voller Energie. Nutzen Sie diese. Yoga, Pilates und Aquajogging sind für Ihre Venen jetzt ideal.

Unser Lesetipp: 10-Minuten-Fitness für die Venen

Auch Stützstrümpfe helfen.

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Dritter Monat der Schwangerschaft: Nägelchen wachsen schon

Yoga
Yoga ist für Schwangere eine geeignete Sportart.

Im 3. Schwangerschaftsmonat spüren Sie jetzt deutlich die Veränderungen. Sie haben mit Morgenübelkeit zu kämpfen. Häufiges Wasserlassen, vaginaler Ausfluss, Schwindel und Vergesslichkeit zählen zu den typischen Symptomen.

Bei Ihrem Kind entwickeln sich die Gesichtszüge und die Ohren. Auch die Nägel wachsen bereits an den kleinen Fingerchen und Zehen. Denken Sie daran, ausreichend Obst und Gemüse zu verzehren. Meiden Sie rohe Eier, Wurst, nicht pasteurisierten Käse oder Milch. Auch bei Fisch ist Vorsicht angeraten.

Sie sind voller Energie. In der Schwangerschaft ist Sport sehr zu empfehlen. Sportarten mit Gegnerkontakt, Sprüngen oder hoher Sturzgefahr sollten Sie jedoch meiden. Wechseln Sie auf eine schonende Sportart. Hier bieten sich Walking, Krafttraining und Gymnastik an.

Unser Lesetipp: Sport in der Schwangerschaft

Vierter Monat: Ihr Kind nimmt Geräusche wahr

Besenreiser
Besenreiser zählen zu den typischen Begleiterscheinungen in einer Schwangerschaft.

Mit dem vierten Monat beginnt das 2. Trimester. Die Gefahr einer Fehlgeburt ist jetzt deutlich reduziert. Zeit, Familien und Freunden von der Schwangerschaft zu berichten.

Sie nehmen jetzt an Gewicht zu und der Bauchumfang wächst. Auch verspüren Sie vermehrten Hunger. Verdauungsprobleme, Besenreiser und Krampfadern sind jedoch auch oft mit von der Partie.

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Ihr Nachwuchs ist jetzt etwa 10 Zentimeter groß und wiegt um die 80 Gramm. Das Kleine nimmt bereits Geräusche wahr und reagiert auf Licht. Es kann gähnen und spätestens jetzt sehen Sie das Geschlecht.

Unterstützen Sie die Entwicklung Ihres Kindes weiterhin mit gesundem und ausgewogenem Essen. Führen Sie ihm neben Folsäure auch Eisen, Zink und Selen zu. Omega-3-Fettsäuren sind für die normale Entwicklung von Augen und Gehirn des Fötus von großer Wichtigkeit.

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Fünfter Monat: Sie spüren die Kindsbewegungen

Dehnungsstreifen in der Schwangerschaft vermeiden
Um Dehnungsstreifen zu vermeiden, sollten Sie Ihren Babybauch regelmäßig eincremen.

Ihr Babybauch wächst, sie sind voller Energie. Sie spüren das erste Mal die Bewegungen des Kindes. Die Beschwerden des 4. Monats begleiten Sie gegebenenfalls weiter. Cremen Sie Ihren wachsenden Babybauch gut ein, um Dehnungsstreifen zu vermeiden.

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Unser Lesetipp: Tipps gegen Schwangerschaftsstreifen

Sechster Monat: Ihr Baby schmeckt

Rückenschmerzen
Viele Schwangere klagen über Rückenschmerzen.

Durch den größer werdenden Bauch kommt es bei vielen Frauen zu Rückenschmerzen.

Was kann ich gegen Rückenschmerzen in der Schwangerschaft tun?

Ein bewährtes Hausmittel bei Rückenschmerzen ist Wärme. Legen Sie sich eine Wärmflasche, ein aufgewärmtes Kirschkernkissen oder ein Heizkissen in den Rücken. Auf Wärmepackungen oder heiße Bäder sollten Sie hingegen verzichten. Zu hohe Temperaturen wirken Wehen-auslösend.

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Die Schwellungen an Händen und Füßen breitet sich jetzt auch zunehmend im Gesicht aus. Beinkrämpfe quälen. Stehen fällt schwerer. Außerdem haben Sie Mühe, eine geeignete Schlafposition zu finden. Schlafprobleme stellen sich ein. Wirken Sie Schlaflosigkeit mit Wärme entgegen. Ein warmes Fußbad mit Lavendel ist hier ideal.

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Ihr Baby kann schmecken, entwickelt einen Schlaf-Wach-Rhythmus. Der Herzschlag ist jetzt deutlich zu vernehmen, wenn man ein Ohr an den Babybauch legt.

Siebenter Monat: Falscher Alarm durch Braxton-Hicks-Kontraktionen

Schlaflosigkeit
Der Babybauch verhindert oft eine gemütliche Schlafposition zu finden.

Zu Beginn des 3. Trimesters entstehen vermehrt Schwangerschaftsstreifen an Bauch und Brüsten. Die Haut juckt. Rechnen Sie mit Beinkrämpfen, Hitzeschauern, Kurzatmigkeit und Schlaflosigkeit. Verdauungsprobleme wie Sodbrennen begleiten Sie ggf. schon eine ganze Weile.

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Außerdem treten sogenannte „Übungswehen“ auf. Die Braxton-Hicks-Kontraktionen sind kein Grund zur Panik. Sie vergehen wieder und haben mit den echten Wehen nichts zu tun. Ihnen fällt das Bücken schon schwerer. Die Brüste wachsen ebenfalls.

Die Gehirnfunktionen Ihres Kindes machen einen Entwicklungsschub. Spielen Sie ihm Musik vor. In der Gebärmutter wird der Platz langsam eng.

Achter Monat: Haare, Augenbrauen und Wimpern

Hochschwanger
Einfache Alltagstätigkeiten wie Bücken fallen immer schwerer.

Viele alltäglichen Handgriffe fallen durch die Größe des Bauches schwerer. Ihr Baby sinkt allmählich ins Becken. Zu den bereits beschriebenen Beschwerden kommt daher ggf. Harninkontinenz hinzu. Denn Ihr Kind drückt auf die Blase.

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Sie spüren weniger Kindsbewegungen. Das liegt jedoch an der Enge. Die Lungen sind fast vollständig entwickelt. Überall sind Haare am Körper und eine Fettschicht kommt hinzu.

Neunter Monat: Kind bereitet sich auf Geburt vor

Jetzt kommt es zu Vor- und Senkwehen. Auch ihre Brust nimmt weiter an Größe zu. Manchmal schmerzen die Bewegungen des Kindes. Dieses dreht sich in die Geburtsposition. Der Kopf wandert nach unten. Je tiefer das Baby in Ihr Becken sinkt, umso besser können Sie wieder atmen. Dafür erhöht sich der Druck auf die Blase und Sie müssen oft zur Toilette.

Zehnter Monat: Geburt

Geburt
Endlich. Der große Augenblick ist da.

Ihre Brüste spannen. Mitunter geht schon etwas Milch ab. Sie erleben häufig Vor- und Senkwehen bis es zu den ersten echten Wehen kommt. Sie verlieren Fruchtwasser. Das kann tröpfchenweise oder schwallartig geschehen. Ihr Kind kommt zur Welt.

Schon gewusst?

Von der Befruchtung bis zur Geburt vergehen im Durchschnitt 267 Tage und damit rund 38 Wochen. Da man jedoch vom ersten Tag der letzten Regel ausgeht, spricht man heutzutage von 40 Wochen oder 10 Monaten. Nur 10 % der Geburten finden tatsächlich am errechneten Geburtstermin statt. Alle anderen Kinder kommen bis zu 2 Wochen vor oder nach dem Termin zur Welt.

Schwangerschaftsprobleme

Weiterer Lesetipp rund um die Schwangerschaft: Schwangerschaftsdiabetes


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Stand vom: 04.01.2020

Aus Gründen der besseren Lesbarkeit findet sich im Text die jeweils männliche Form bei Personenbezeichnungen. Es versteht sich jedoch von selbst, dass sich die Angaben auf Angehörige beider Geschlechter beziehen.

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