6 Tipps gegen Schwangerschaftsstreifen

Schwangerschaftsstreifen

Da sich die Haut schnell dehnt, entstehen bei vielen Schwangeren sogenannte Schwangerschaftsstreifen.

Während der Schwangerschaft muss das Bindegewebe an Bauch, Beinen, Hüften und Schenkeln enorme Belastungen aushalten. Durch die starke Dehnung können besonders am Bauch feine Risse im Bindegewebe unter der Haut, die sogenannten Schwangerschafts- oder Dehnungsstreifen, entstehen.

Ab dem 4. Monat, wenn der Bauch allmählich rund wird, sollten Sie Ihre Haut auf diese Strapaze vorbereiten. Durch eine intensive Pflege können Sie die Haut und das Gewebe geschmeidig halten. Die Bildung von Schwangerschaftsstreifen wird damit nicht ausgeschlossen, aber minimiert.

 

1. Tipp: Cremen Sie die Gegend rund um den Bauchnabel ein

Sie können dafür Massageöle verwenden oder Ihre normale Bodylotion. Milde Öle wie Mandelöl, Weizenkeimöl oder Jojobaöl sind gut geeignet. Viele Mütter empfehlen Ringelblumencreme. Auch Kokosbutter soll helfen die Schwangerschaftsstreifen zu reduzieren.

Unsere Produkttipps zur Minderung von Schwangerschaftsstreifen:

·         RIVIERA Ringelblumen Salbe

·         Bi-Oil

·         BonLauri KOKOSÖL Körperlotion

·         EXCIPIAL® MANDELÖLSALBE

 

2. Tipp: Wenden Sie Zupfmassagen an

Krampfadern in der Schwangerschaft

Regelmäßiges Eincremen und Massieren mindert Dehnungsstreifen bei Schwangeren.

Eine Zupfmassage sorgt für eine gute Durchblutung. Sie fördert die Dehnungsfähigkeit der Haut und beugt damit Schwangerschaftsstreifen vor.

  • Cremen Sie Ihren Bauch zunächst mit Pflegelotion oder Pflegeöl ein.
  • Nehmen Sie etwas Haut der gefährdeten Bereiche zwischen Daumen und Zeigefinger.
  • Zupfen Sie die Haut mit leichtem Druck vorsichtig vom Körper weg.
  • Eine Sekunde halten und loslassen.
  • Massieren Sie danach mit den Fingerkuppen mit leicht mit kreisenden Bewegungen Ihren gesamten Bauch.

 

Hinweis: Die Gegend um das Schambein sollten Sie bei der Massage auslassen, um keine Reizung zu verursachen. Etwa 3 Wochen vor der Geburt sollten Sie keine Zupfmassage anwenden, um keine Wehen auszulösen. Pflegen Sie dann Ihre Haut nur noch mit Creme oder Hautöl.

 

3. Tipp: Führen Sie regelmäßige Wechselduschen durch

Regelmäßige Wechselduschen fördern die Durchblutung der Haut und sorgen für Elastizität. Ein weiterer Nebeneffekt: der Kreislauf kommt in Schwung!

Wechselduschen

Wechselduschen hilft gegen Cellulite und Dehnungsstreifen.

  • Beginnen Sie behutsam mit kühlem Wasser.
  • Halten Sie den Duschkopf über Ihren rechten Fuß und führen Sie dann den Strahl über das rechte Bein bis zur Hüfte hin zu ihrem Babybauch.
  • Nehmen Sie sich dann das linke Bein vor. So gewöhnen Sie sich langsam an die kalte Temperatur.
  • Für den nächsten Durchgang wechseln Sie zu warmen, nicht heißem, Wasser.
  • Wiederholen Sie das Prozedere 3- bis 5-mal.
  • Enden Sie mit einem kalten Durchgang. So werden die Gefäße wieder zusammengezogen.

 

4. Tipp: Ernähren Sie sich vitaminreich

Obst und Gemüse

Achten Sie besonders in Ihrer Schwangerschaft darauf, reichlich Obst und Gemüse zu essen.

Eine vitaminreiche Ernährung unterstützt die Belastbarkeit des Gewebes. Besonders Vitamin E ist hier gefragt. Setzen Sie daher Vitamin-E-haltige Lebensmittel wie Nüsse, Paprika, Schwarzwurzel oder Sojabohnen auf Ihren Speiseplan. Auch Sonnenblumen- und Walnussöl enthalten dieses wichtige Vitamin.

 

5. Tipp: Treiben Sie Sport

Während der Schwangerschaft können Sie auch Sport treiben. Sportliche Aktivitäten wie Gymnastik oder Schwimmen sollen der Entstehung von Schwangerschaftsstreifen entgegenwirken.

 


Welche Sportarten noch für Schwangere empfehlenswert sind, erfahren Sie unter:

Sport in der Schwangerschaft


6. Tipp: Dehungsstreifen behandeln

Ultraschallbehandlung

Ultraschallbehandlung verbessern das Erscheinungsbild.

Trotz vieler Bemühungen lassen sich Schwangerschaftsstreifen häufig nicht vermeiden, insbesondere bei genetischer Veranlagung. Dehnungsstreifen sind irreparable Risse in der Unterhaut. Durch Ultraschallbehandlungen kann man das Erscheinungsbild verbessern. Lassen Sie sich hierzu von geeigneten Fachkräften beraten.


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Stand vom: 19.04.2018