Brennnessel

Brennnessel

Brennnesseln wachsen gern an Weg- und Straßenrändern, auf Ödland und Schuttplätzen, Waldsäumen oder an Ufern.

Brennnesseltee schmeckt nach frisch gemähtem Gras. Doch wer in den Genuss des gesunden Tees kommen möchte, riskiert bei der Ernte unangenehme Hautreaktionen. Denn ihren Namen trägt die Brennnessel mit Recht. Berührungen verursachen brennende Haut und juckende Quaddeln.

Die Nutz- und Heilpflanze kommt fast überall auf der Welt vor. Nicht alle Arten werden von uns Menschen genutzt. In Deutschland sind die Große Brennnessel (Urtica dioica) und die Kleine Brennnessel (Urtica urens) weit verbreitet. Beide Arten werden als Heil- und Küchenkraut verwendet.

 

Aussehen der Brennnessel

In langen Rispen sind die kleinen Blüten der Brennnessel angeordnet. Ihre Früchte sind klein, und eiförmig. Die Nüsschen sind meist von Kelchblättern umgeben.

Brennnesselblatt

Das Blatt der Brennnessel ist herzförmig und verfügt über gezackte Ränder.

Die ovalen Blätter sehen am Grund herzförmig aus und sind nach vorn spitz zulaufend. Sie verfügen über grob gezahnte Ränder. Sowohl der Stängel als auch die Blätter der Brennnessel sind mit Brennhaaren versehen. Bei Berührung bohren sich die Spitzen in unsere Haut und verursachen so kleine Wunden, in die das Nesselgift fließen kann.

 

Brennnesselarten

Insgesamt sind etwa 45 Brennnesselarten bekannt. In Deutschland finden sich nur 4 von ihnen vor, insbesondere die Große und die Kleine Brennnessel. Die Große Brennnessel ist eine ausdauernde Pflanze. Sie wächst bis zu einer Höhe von 150 cm. Die Kleine Brennnessel wird nur 15 bis 45 cm groß und ist einjährig. Weniger häufig in Deutschland verbreitet sind außerdem die Röhricht- und die Pillen-Brennnessel.

Andere bekannte Arten sind:

  • Mallorca-Brennnessel
  • Sibirische Hanfnessel
  • Geschwänzte Brennnessel
  • Maulbeerblättrige Brennnessel

 

So gesund sind die Inhaltsstoffe

brennnesselblatt

Brennnesselblätter sind reich an sekundären Pflanzenstoffen.

Die Blätter verfügen über viele Flavonoide, wie Rutin. Außerdem sind  Vitamin C, Vitamine aus dem B-Komplex und Vitamin K sowie Mineralien, wie Calcium, Kalium,  und Kieselsäure enthalten. In den Brennhaaren finden sich Histamin, Serotonin, Acetylcholin und Scopoletin. Die Brennnesselwurzeln enthalten Steroidhormone, etwa beta-Sitosterol und außerdem Lignane, Lectine und Polysaccharide.

 

Heilpflanze mit Tradition

Bereits vor 2000 Jahren setze man die Brennnessel zur Behandlung rheumatischer Beschwerden ein. Gicht, Leber- und Gallenerkrankungen wurden mit dem Heilkraut behandelt.

Heute nutzt man die Blätter vor allem, um einen wohltuenden Brennnesseltee anzurichten. Der Arzneitee dient zur Durchspülung der Harnwege. Er erleichtert das Wasserlassen bei einer gutartigen Prostatavergrößerung. Neben Harnwegsinfekten wird der Kräutertee bei rheumatischen Beschwerden, wie Gelenk- und auch Muskelschmerzen empfohlen. Daneben werden die Brennnesselwurzeln verwendet.

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Tipps: Wer Brennnessel gegen Harnwegsinfekte zuführt, sollte auf eine ausreichende Einnahme von Flüssigkeit achten. So kann man die Durchspülung der Harnwege verstärken.
Wer hingegen unter Wasseransammlungen leidet, die auf eine eingeschränkte Herz- oder Nierenfunktion zurückzuführen sind, sollte auf eine Anwendung mit Brennnesseln verzichten.

 

Kosmetische Verwendung der Brennnessel

Der Brennnessel wird nachgesagt, dass sie das Haarwachstum anregt. Daher findet sie sich auch in Shampoos und Haarpflegeprodukten als Zutat wieder.

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veröffentlicht am: 07.03.2018