
Ein Bad in der Sonne ist schön. Die Seele tankt auf, der Körper entspannt sich in wohliger Wärme und die Haut zeigt sich in einem attraktiven Braunton. Dennoch dürfen wir, insbesondere bei intensiver Sonneneinstrahlung, im Gebirge oder am Meer, einen zuverlässigen Schutz für unsere Haut nicht vergessen. Ganz besonders helle Hauttypen, Eltern von kleinen Kindern und Personen mit Hauterkrankungen müssen bei der Auswahl einer geeigneten Sonnencreme sehr sorgfältig recherchieren.
Das Wichtigste in Kürze
- Sonnenschutz ist unverzichtbar, um Sonnenbrand, Hautkrebs und vorzeitiger Hautalterung vorzubeugen.
- Empfindliche Haut braucht duftstofffreie, reizfreie Produkte mit beruhigenden Inhaltsstoffen.
- Vegane Sonnencremes ohne Nanopartikel sind erhältlich – auf Siegel und Deklaration achten.
- Für das Gesicht eignen sich leichte Fluids oder Gele ohne Fettfilm.
- Babys und Kleinkinder benötigen mineralische Filter mit LSF 50+ – ohne Duftstoffe oder Konservierungsstoffe.
- Geöffnete Sonnencremes sind meist 6 bis 12 Monate haltbar – danach Schutzwirkung prüfen.
- Das PA+++-System zeigt die Stärke des UVA-Schutzes an (je mehr „+“, desto besser).
- Nach dem Baden oder Schwitzen: immer nachcremen, auch bei wasserfester Creme.
- Umweltfreundliche Sonnencremes erkennen Sie an Begriffen wie „reef safe“ oder „korallenfreundlich“.
- Sonnencreme gehört in jede Reiseapotheke – und sollte täglich angewendet werden, nicht nur am Strand.
Heutiger Sonnenschutz profitiert von moderner Produktentwicklung
Früher klebten Sonnencremes mit hohem Lichtschutzfaktor auf der Haut. Sie ließen sich schwer verreiben, zogen schlecht ein und wiesen einen Weißeleffekt auf. Heute gibt es luftig-leichte Produkte, die auf der Haut kaum sicht- und spürbar sind. Trotzdem schützen sie verlässlich.
Im Idealfall brauchen fleißige Anwender und Anwenderinnen vorzeitige Hautalterung und Mallorca-Akne nicht mehr zu fürchten, denn viele Hersteller bieten mittlerweile einen zuverlässigen Schutz in allen UV-Bereichen. Dennoch verzichten sie dabei auf irritierende Zusatzstoffe und ergänzen ihr Produkt stattdessen durch intensive Pflegestoffe.
Sonnenschutz ist Anti-Aging mit Sonnencremes

Bild: rido (Canva)
Sonnengenuss ohne einen ausreichenden Schutz ist purer Stress für unsere Haut. Nicht nur auf der Hautoberfläche, sondern auch in der Tiefe der Haut verursachen die Strahlen kleine Mikroverletzungen an wesentlichen Zellstrukturen. Leider vergisst unsere Haut nie. Die Folgen der Hautschäden machen sich Jahre später in Form von Falten und Pigmentflecken bemerkbar. Die Fibroblasten, als Produktionsorte von Kollagen- und Elastin-Fasern, werden zunehmend zerstört. Unsere Haut erscheint immer dünner, trockener und empfindlicher. Sonnenstrahlen reichen sogar bis zum Erbgut der Zellen und zerstören deren Informationsgehalt. Die Folgen: Zellen entarten, Hautkrebs entsteht.
Vermeidbar sind die schädigenden Einflüsse der UV-Strahlen nur durch einen guten Sonnenschutz und umsichtiges Verhalten, die zu unserem spezifischen Hauttyp und der jeweiligen Sonnenintensität passen. Statt kurzfristige dunkle Bräune, die meist schnell wieder abblättert, erhalten wir dann eine schöne und langanhaltende Tönung, die der Haut nicht schadet.

Der Lichtschutzfaktor (LSF) bei Sonnencremes
Maßgeblich für den Schutz der Haut ist der Lichtschutzfaktor (LSF bzw. SPF für Sun Protection Factor). Er zeigt an, um wie viel länger Sie die geschützte Haut der Sonne aussetzen können, ohne einen Sonnenbrand zu entwickeln.
Sie berechnen die Zeitspanne des individuellen Schutzes durch die Formel:
Eigenschutz (je nach Hauttyp) × LSF = Minuten, die Sie geschützt in der Sonne verbringen können
LSF zeigt nur UV-B-Strahlen-Schutz an
Der LSF zeigt jedoch nur den Schutz vor den Sonnenbrand-bedingenden UV-B-Strahlen an. Die tiefer reichenden UV-A-Strahlen, die für frühzeitige Hautalterung, Altersflecken und Hautkrebs verantwortlich sind, sind nicht erfasst. Produkte, die einen zusätzlichen UV-A-Schutz entsprechend den Empfehlungen der EU-Kommission bieten, sind daher in Form eines kreisrunden Symbols mit den Buchstaben „UVA“ auf der Packung gekennzeichnet.
Chemische und mineralische Filter in Sonnencremes

Neben der Höhe des LSF für die Wirksamkeit ist auch dessen Art ein wichtiges Merkmal für die Verträglichkeit eines Sonnenschutzproduktes. Wir unterscheiden chemische von physikalischen (mineralischen) Filtern. Manche chemische Filter irritieren zu Allergien neigende Haut und greifen hauteigene Enzyme an. Außerdem neigen sie dazu, unter Lichteinfluss zu zerfallen. Sie müssen derartige Cremes immer wieder nachtragen. Dafür bieten sie einen höheren Schutz. Die physikalischen Filter (kleine Partikel) sind unter Lichteinfluss stabil, wirken sofort und sind gut verträglich. Dafür weißeln sie bei höherem Lichtschutzfaktor stark. Sie trocknen die Haut mit der Zeit aus. Dem Weißeleffekt steuern Hersteller neuerdings mit Nano-Partikeln entgegen, deren Unbedenklichkeit aber noch nicht geklärt ist.
Üblicherweise verwenden die Produzenten gerne eine Kombination aus chemischen und physikalischen Filtern.
Darreichungsformen von Sonnenschutzprodukten

Sonnenschutzprodukte gibt es in verschiedenen Darreichungsformen, als:
- Sonnencreme
- Sonnenlotion
- Sonnengel
- Sonnenöl
- Sonnenschaum
- Sonnenfluid
Sonnencreme
Sonnencremes haben eine dickere, fetthaltigere Konsistenz und sind besonders geeignet für trockene Haut oder empfindliche Körperstellen wie Gesicht oder Schultern. Sie haften gut auf der Haut, was sie ideal für längeren Aufenthalt im Wasser macht – ziehen aber oft langsamer ein.
Sonnenlotion
Lotionen sind leichter als Cremes, lassen sich besser verteilen und ziehen schneller ein. Sie eignen sich gut für den ganzen Körper, insbesondere bei normaler Haut. Lotionen sind oft der „Standard“ bei vielen Sonnenschutzprodukten.
Sonnengel
Gele sind fettfrei und hinterlassen ein angenehm kühles Hautgefühl. Sie sind ideal für fettige oder unreine Haut, zum Beispiel bei Akne oder für stark behaarte Hautpartien. Da sie meist keinen Film hinterlassen, fühlen sie sich besonders leicht an.
Sonnenöl
Sonnenöle sorgen für einen schönen Glow und pflegen trockene Haut – allerdings bieten sie oft einen geringeren Lichtschutzfaktor und sind eher nicht für Sonnenempfindliche geeignet. Es gibt mittlerweile aber auch Sonnenöle mit LSF 30 oder höher. Sie sind ideal für Bräunungsfans mit robuster Haut.
Sonnenschaum
Schaumprodukte sind besonders bei Kindern beliebt, da sie sich leicht auftragen und spielerisch verteilen lassen. Sie ziehen schnell ein, kleben nicht und machen auch auf empfindlicher Haut eine gute Figur – solange der LSF stimmt.
Sonnenfluid
Fluids sind extrem leichte Texturen, fast wässrig oder serumähnlich, die schnell einziehen und nicht fetten. Besonders beliebt für das Gesicht, unter Make-up oder bei empfindlicher Haut. Sie sind meist in kleinen Fläschchen erhältlich und für tägliche Anwendung gedacht.
Sonnenspray
Ein Sonnenspray ist eine Sonnenschutzlösung in zerstäubender Form – das Produkt wird fein aufgesprüht, was das Auftragen deutlich vereinfacht. Sprays gibt es in unterschiedlichen Varianten: leicht wie ein Fluid, ölig wie ein Bräunungsöl oder auch milchig wie eine Lotion.
Vorteile eines Sonnensprays:
- schnelles, gleichmäßiges Auftragen, auch an schwer erreichbaren Stellen (z. B. Rücken)
- besonders praktisch für unterwegs oder Sport
- kühlt angenehm beim Auftragen
Aber wichtig: Viele Menschen sprühen zu wenig oder verteilen das Produkt nicht ausreichend – ein Spray muss nach dem Auftragen gründlich eingerieben werden, um vollen Schutz zu gewährleisten.
Sonnenschutzmittel selbst sind in der Regel weiß oder farblos.
Bio, vegan oder für Kinder? Sonnencremes für besondere Bedürfnisse
So unterschiedlich wie wir Menschen sind, so unterschiedlich sind unsere Bedürfnisse. Ökologisch bewusste Personen bevorzugen Bio-Sonnencreme und vegan lebende Menschen greifen zur veganen Sonnencreme. Personen mit einer empfindlichen Haut, wählen Sonnenschutzmittel, die die sensible Haut nicht reizen und Kinder benötigen eine Sonnenschutzcreme mit einem besonders hohen Lichtschutzfaktor.
Getönte Sonnenschutzprodukte
Es gibt auch getönte oder 2-in-1-Produkte, die Make-up mit UV-Schutz vereinen und dabei Pigmentflecken oder Hautunregelmäßigkeiten, Couperose oder Rosacea kaschieren und gleichzeitig Rötungen beruhigen. Sie eignen sich für die sonnenungewohnte Winterhaut, die beim Erstkontakt mit der prallen Sonne noch sehr empfindlich ist.
Unsere Produkttipps: Avene Kompaktsonnencreme SPF 50 gold | BIODERMA Photoderm Ultra-Fluid AR 50+
Sonnencremes für empfindliche Haut

Bild: Miljan Zivkovic – Getty Images (Canva)
Bei empfindlicher Haut ist eine besondere Zusammensetzung des Sonnenschutzmittels erforderlich. Neben den UV-Filtern enthalten entsprechende Spezialprodukte häufig einen Cocktail an pflegenden, schützenden, beruhigenden und regenerierenden Stoffen, wie Panthenol, Ectoin, Antioxidantien, etwa Vitamin E. Auf Zusatzstoffe, wie Duft- und Farbstoffe, verzichten die Hersteller dagegen aufgrund ihres hautirritierenden Potenzials.
Solche Produkte sind für Personen gedacht, die:
- von Natur aus eine sehr helle Haut – und damit einen geringen Eigenschutz – haben
- unter Hauterkrankungen (wie Couperose, Rosacea, Akne, Neurodermitis und Ekzemen) leiden
- phototoxische oder sensibilisierende Medikamente einnehmen
- sich kürzlich einer Laser- oder Peeling-Behandlung unterzogen haben
Unsere Produkttipps: Cetaphil® Sun Daylong™ SPF 30 Liposomale Lotion | ISDIN FotoUltra Redness Creme LSF 50 bei Rosacea, Couperose und sehr empfindlicher Haut | La Roche Posay Anthelios Hydratisierende Creme UV Mune 400 LSF 50+ – feuchtigkeitsspendende Sonnencreme für trockene, empfindliche Haut mit sehr hohem Schutz vor UVA- und UVB-Strahlen
Sonnencremes ohne Duftstoffe
Der typische Duft einer Sonnencreme weckt Erinnerungen nach Sommer, Strand und Urlaub. Doch nicht jeder verträgt die Zusatzstoffe, die für den Duft verantwortlich sind, da sie die Haut potenziell irritieren. Wer sicher gehen möchte, sollte daher eher zu einem duftneutralen Produkt greifen.
Unsere Produkttipps: AVENE SunSitive Sonnencreme SPF 50+ ohne Duftstoffe | La Roche Posay Anthelios UVMUNE 400 Oil Control Fluid LSF 50+
Sonnencremes der Naturkosmetik
Naturkosmetische Produkte sind generell frei von Zusatzstoffen. Daher sind diese sehr gut für Allergikerinnen und Allergiker geeignet. Allerdings sind viele Stoffe, die synthetische Substanzen ersetzen, tierischen Ursprungs. Gerade das in Sonnencremes beliebte Lanolin oder Propolis sind tierische Substanzen.
Unser Produkttipp – Sonnenschutzmittel wie Sonnencremes in der Naturkosmetik: Sun Lippenbalsam Stift
Biologische Sonnencremes
Naturkosmetik ist nicht mit Biokosmetik gleichzusetzen. Um als biokosmetische Sonnencreme zu gelten, müssen 95 Prozent der Pflanzenstoffe aus biologischem Anbau stammen.
Vegane Sonnencremes
Vegane Sonnencremes haben keinerlei tierische Bestandteile. Sie wurden ohne Tierversuche entwickelt.
Merke
Nicht jede vegane Sonnencreme ist ein Produkt der Naturkosmetik. Und nicht jedes naturkosmetisches Sonnenschutzmittel ist vegan. Viele tierische Substanzen ersetzen in der Naturkosmetik synthetische Stoffe. Zu ihnen zählen: Lanolin, Molke, Propolis und Ziegenmilch. Viele synthetische Stoffe sind zwar vegan, wurden aber am Tier getestet. Tragen vegane Produkte ein zertifiziertes Naturkosmetik-Label ist der Tierschutz gewährleistet.
Unser Produkttipp – vegane Sonnencreme: Avène Ultra Fluid Invisible LSF 50 Fluid
Sonnencremes für Babys und Kinder

Kleinkinder besitzen noch keinen ausgereiften Eigenschutz. Sie benötigen selbst im Schatten einen hohen Sonnenschutz, damit die dünne und empfindliche Haut nicht verbrennt. Die Sonnencreme für Baby und Kind sollte frei von Zusatzstoffen (wie Farb-, Parfüm- und Konservierungsstoffe) sein, Feuchtigkeit spenden und einen besonderen Schutz vor freien Radikalen bieten.
Unser Produkttipp: ROCHE-POSAY Anthelios Babymilch LSF 50+
So wenden Sie Sonnenschutz clever an
- vor dem Aufenthalt in der Sonne großzügig eincremen (20–30 Min. vorher)
- auch an Ohren, Füße, Lippen und Scheitel denken
- Alle 2 Stunden nachcremen – besonders nach dem Baden oder Schwitzen
- Kleidung und Schatten ergänzend nutzen
- Sonnencreme nicht in der Sonne liegen lassen – Wirkstoffe können kippen
FAQ – Die häufigsten Fragen zur Sonnencreme
Ob empfindliche Haut, vegane Inhaltsstoffe oder Sonnenschutz für Kinder – in unserem FAQ beantworten wir die häufigsten Fragen rund um Sonnencremes, damit Sie im Sommer bestens geschützt sind.
Woran erkenne ich eine gute Sonnencreme?
- Breitband-Schutz: UV-A- & UV-B-Filter
- Lichtschutzfaktor mind. 30, besser 50
- ohne reizende Duftstoffe
- wasserfest
- dermatologisch getestet
Welche ist die beste Sonnencreme für empfindliche Haut 2025?
Empfindliche Haut profitiert von duftstofffreien, reizarmen Sonnencremes, idealerweise mit mineralischen Filtern. Achten Sie auf beruhigende Inhaltsstoffe wie Panthenol, Ectoin oder Vitamin E und einen sehr hohen Lichtschutzfaktor.
Gibt es vegane Sonnencremes ohne Nanopartikel?
Ja, einige Marken bieten vegane und nanopartikelfreie Sonnencremes an. Achten Sie auf entsprechende Siegel (z. B. Vegan Society, COSMOS Natural) und Hinweise wie „ohne Nanotechnologie“.
Wichtig: Auch mineralische Filter wie Zinkoxid oder Titandioxid können in Nanoform vorliegen – auf der INCI-Liste steht dann „nano“ in Klammern.
Gibt es eine Sonnencreme fürs Gesicht ohne Fettfilm?
Ja! Für fettige, unreine oder glänzende Haut eignen sich sogenannte Sonnenfluids oder Gele mit mattierendem Effekt. Diese Formulierungen ziehen schnell ein und hinterlassen keinen Fettfilm.
Welche Sonnencreme ist für Babys und Kleinkinder unter 2 Jahren geeignet?
Für Kinder unter 2 Jahren empfehlen sich physikalische Filter (mineralisch) ohne Duftstoffe oder Konservierungsstoffe. Achten Sie auf Begriffe wie „Baby“, „Sonnenmilch“ und „LSF 50+“.
Hinweis
Kinder sollten möglichst nicht der prallen Sonne ausgesetzt werden – auch im Schatten ist Sonnenschutz Pflicht!
Wie lange ist Sonnencreme haltbar?
Sonnencremes sind ungeöffnet meist 30 Monate haltbar. Das Mindesthaltbarkeitsdatum ist auf der Verpackung vermerkt. Geöffnet sind die Sonnenschutzmittel in der Regel 6 bis 12 Monate haltbar. Bei Sonnencremes vom Vorjahr sollten Sie auf folgendes achten: Hat sich Farbe, Geruch oder Konsistenz verändert? Wenn ja, entsorgen Sie das Sonnenschutzprodukt lieber.
Was bedeutet PA+++ auf Sonnencreme?
„PA“ steht für „Protection Grade of UVA“ – ein asiatisches System, das die UVA-Schutzwirkung angibt:
- PA+ = Basis-Schutz
- PA++ = mäßiger Schutz
- PA+++ = hoher Schutz
- PA++++ = sehr hoher Schutz
In Europa wird UVA-Schutz meist durch ein rundes UVA-Logo gekennzeichnet. Je mehr Pluszeichen, desto besser der Schutz vor hautalternden UV-A-Strahlen.
Wie erkenne ich eine vegane Sonnencreme?
Vegane Produkte sind frei von tierischen Bestandteilen und nicht an Tieren getestet. Achten Sie auf Siegel wie:
- Vegan Society
- PETA-approved
- Natrue Vegan
Zudem stehen auf der Rückseite Hinweise wie „vegan“ oder „ohne tierische Inhaltsstoffe“.
Typische nicht-vegane Inhaltsstoffe:
- Lanolin (Wollfett)
- Propolis (Bienenharz)
- Milchbestandteile (z. B. Molke, Ziegenmilch)
Muss ich nach dem Baden sofort neu eincremen?
Ja, auch bei wasserfester Sonnencreme. Der Begriff bedeutet nur, dass nach 2×20 Minuten Wasserexposition noch ca. 50 % des LSFs erhalten bleiben. Nach jedem Baden oder starkem Schwitzen nachcremen!
Welche Sonnencreme ist umweltfreundlich?
Korallenfreundliche Sonnencremes verzichten auf kritische UV-Filter wie Oxybenzon (Benzophenon-3) oder Octinoxat. Viele Naturkosmetikmarken bieten umweltverträgliche Alternativen. Achten Sie auf Begriffe wie „reef safe“, „korallenfreundlich“ oder entsprechende Siegel.
Was tun, wenn ich trotz Sonnencreme Sonnenbrand bekomme?
- Haut sofort kühlen (z. B. mit feuchten Umschlägen oder After-Sun-Produkten)
- viel trinken
- nicht erneut der Sonne aussetzen
- Panthenol- oder Aloe-Vera-haltige Pflege auftragen
- bei Blasen oder starken Schmerzen: ärztliche Hilfe aufsuchen
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Stand vom: 26.05.2026
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