Pfefferminze

Pfefferminze

Saftige Pfefferminz-Blätter verströmen einen charakteristischen Duft, wenn man diese zwischen den Händen zerreibt.

Bereits im alten Ägypten wurde die Minze sehr geschätzt und Pharaonen ins Grab gelegt. Der kubanische Cocktail Mojito wäre ohne Pfefferminzblätter nicht denkbar und in Kaugummis, Drops uns Hustenbonbons ist das Küchenkraut eine beliebte Zutat. Die Pfefferminze, wie wir sie heute kennen, entstand im 17. Jahrhundert aus mehreren Kreuzungen. Sie hat viele gesundheitsfördernde Eigenschaften und wird als Arzneipflanze eingesetzt.

Die Pfefferminze wurde 2004 zur Arzneipflanze des Jahres gewählt.

Pfefferminze – so sieht sie aus

Pfefferminze

Pfefferminzblatt und leicht rötlicher Stiel

Die krautige Pflanze wächst bis zu 90 Zentimeter in die Höhe. Sie wurzelt flach und bildet unter- und oberirdische Ausläufer. Die mitunter rötlich überzogenen, behaarten Stiele verzweigen sich wenig. Die länglich-eiförmigen Laubblätter sind mit einer violetten Nervatur ausgestattet. Der Blätterrand ist grob gezahnt. Zerreibt man die kreuzweise gegenständig angeordnet Laubblätter, kann man den charakteristischen Duft der Pfefferminze wahrnehmen. Im Geschmack sind sie angenehm würzig.

Die rosa- bis lilafarbenen Blüten zeigen sich zwischen Juli und September. Sie stehen in endständigen Ähren.

 

Pfefferminze – das sind die Inhaltsstoffe und das bewirken sie

Die Pfefferminzblätter enthalten zu 0,5 bis 4 %  ätherisches Öl. Dieses setzt sich vorwiegend aus folgenden Stoffen zusammen:

  • Menthol
  • Menthylacetat
  • Menthon
  • Menthofuran

 

Hilfe bei Verdauungsbeschwerden

Beschwerden bei Unterleibsschmerzen

Pfefferminzblätter sind eine Wohltat bei Verdauungsproblemen.

Das Pfefferminzöl regt die Verdauung an. Es bewirkt die Bildung von Gallensäuren. Deshalb hilft Pfefferminztee bei Magen-Darm-Beschwerden, wie Blähungen und Völlegefühl. Außerdem entspannt das ätherische Öl die Muskulatur der Darmwand. Daher linder es Bauchkrämpfe und kann bei Reizdarmsyndrom eingesetzt werden.

 

Pfefferminze bei Magen-Darm-Problemen – unsere Produkttipps:

·         Aurica® PFEFFERMINZBLÄTTER Tee

·         GAVISCON Advance Pfefferminz Suspension

·         GIPRODOCOL® mit IRMOFLEX™ Pfefferminz Kautabletten

 

Hilfe bei Schmerzen

Massiert man Pfefferminzöl in die Haut ein, kühlt es und bewirkt, dass die Schmerzfasern unempfindlicher werden.

Tipp: Massieren Sie bei Spannungskopfschmerzen die Schläfen mit verdünntem Pfefferminzöl ein.

 

Pfefferminze bei Schmerzen – unsere Produkttipps:

·         PRIMAVERA® kbA ätherisches Öl Pfefferminze

·         Primavera® Pfefferminz Melisse Einreibung

 

Hilfe bei Erkältungskrankheiten

Bei Erkältungen können Sie den festsitzenden Schleim durch Inhalieren des Minzöls lösen. Der Abtransport wird durch das ätherische Öl der Pfefferminze zusätzlich angekurbelt. Pfefferminzöl ist auch in zahlreichen Einreibungen enthalten.

 

Pfefferminze bei Erkältung – unsere Produkttipps:

·         TIGER BALM®

·         Pinimenthol® Erkältungssalbe

·         IBONS® Pfefferminze-Ingwer-Bonbons

·         Pharma Peter Pfefferminz Rauten Bonbons

 

Pfefferminz für die Mundhygiene

Zahnputzzeug

Pfefferminzöl findet sich häufig im Mundwasser.

Pfefferminze wird auch in der Zahnmedizin und Mundhygiene eingesetzt. Dies liegt zum einen am Frischegefühl nach der Zahnpflege mit dem Heilkraut und zum anderen an seiner antiseptischen sowie konservierenden Wirkung. So wird Pfefferminze nicht nur bei Zahnfleischentzündung empfohlen, sondern ist Bestandteil zahlreicher Zahnpasten und Mundwässer.

 

Pfefferminze für die Mund- und Zahnhygiene – unsere Produkttipps:

·         Salviagalen® F Madaus Zahncreme

·         Meditao Pfefferminz Mundspray

·         miradent Xylitol Zahnpflegekaugummi Pfefferminz

·         penta sense Anti-Karies Lutschpastillen Pfefferminz

 

Wichtige Hinweise zur Anwendung

  • Das ätherische Öl der Pfefferminze ist nie unverdünnt anzuwenden. In konzentrierter Form wirkt es reizend und ruft Magen-Darm-Beschwerden hervor.
  • Bei Säuglingen und Kleinkindern kann Pfefferminzöl Atemnot auslösen. Massieren Sie daher weder die Brust mit dem Öl ein, noch lassen Sie das Kind daran riechen.
  • Auch Personen mit Asthma sollten auf die Anwendung mit Pfefferminzöl verzichten, da das Inhalieren des Öls zu Asthmaanfällen führen kann.
  • Pfefferminzöl kann in höherer Dosierung Übelkeit, Erbrechen und Sodbrennen verursachen. Daher sollten Personen mit Gallenproblemen ebenfalls von einer Verwendung des ätherischen Öls absehen.

 


Älterer Herr liest Packungsbeilage aufmerksamUnsere Seiten dienen lediglich Ihrer Information und ersetzen nicht die Diagnose und Behandlung durch den Arzt.

 Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Wir stehen mit unserer Beratungshotline gern für Sie bereit.


veröffentlicht am: 23.05.2018