Akne effektiv behandeln: Ursachen, Pflege und wirksame Lösungen für reine Haut

Frau betrachtet sich im Spiegel

Übermäßig viele Pickel im Gesicht sind oft eine Begleiterscheinung in der Pubertät. Jugendliche müssen jedoch nicht an den unschönen Hautunreinheiten leiden: Es gibt viele Mittel gegen Akne.  

Das Wichtigste in Kürze

  • Akne zählt zu den häufigsten Hauterkrankungen weltweit – etwa 85 Prozent aller Menschen erleben mindestens eine Akne-Phase im Leben, besonders während der Pubertät durch den Anstieg männlicher Geschlechtshormone.
  • Die Hautveränderungen entstehen durch übermäßige Talgproduktion, verstopfte Poren und Bakterienvermehrung, was zu Mitessern, entzündeten Pickeln und schmerzhaften Knötchen führt, hauptsächlich im Gesicht, am Nacken und Rücken.
  • Bei leichter bis mittelschwerer Akne helfen topische Behandlungen mit Wirkstoffen wie Benzoylperoxid, Tretinoin oder Azelainsäure, während schwere Formen oft orale Antibiotika oder Isotretinoin erfordern.
  • Die richtige Hautpflege spielt eine entscheidende Rolle – empfohlen wird eine milde Reinigung ein- bis zweimal täglich mit pH-neutralen Produkten sowie wasserbasierte, nicht-komedogene Kosmetika.
  • Ernährungsfaktoren wie Milchprodukte und zuckerhaltige Lebensmittel können das Hautbild negativ beeinflussen, während moderne Therapieansätze wie Lichttherapie oder hormonelle Behandlungen bei bestimmten Akneformen wirksam sein können.

Pickel, Mitesser und entzündete Hautstellen – Akne betrifft fast jeden Menschen irgendwann im Leben. Was viele als lästiges Übel der Pubertät abtun, entwickelt sich für manche zur langwierigen Hauterkrankung mit erheblichen psychischen Belastungen. 

Doch die gute Nachricht: Mit dem richtigen Wissen und modernen Behandlungsmethoden lässt sich Akne heute effektiv behandeln. In unserem umfassenden Ratgeber erfahren Sie, warum Ihre Haut rebelliert, welche Faktoren die Entstehung von Akne begünstigen und – am wichtigsten – wie Sie wieder zu einem klaren, gesunden Hautbild finden. 

Von bewährten Hausmitteln über rezeptfreie Produkte bis hin zu medizinischen Therapien: Entdecken Sie maßgeschneiderte Lösungen für jede Form von Akne – egal ob Sie selbst betroffen sind oder jemanden unterstützen möchten, der unter dieser häufigen Hauterkrankung leidet.

Akne verstehen: Symptome, Ursachen und Risikofaktoren der häufigsten Hauterkrankung

Akne zählt zu den häufigsten Hauterkrankungen weltweit. Rund 85 Prozent aller Menschen erleben im Laufe ihres Lebens mindestens eine Phase mit Akne [1]. Besonders Jugendliche und junge Erwachsene leiden unter dieser entzündlichen Hauterkrankung, die als Acne vulgaris bekannt ist [2]. Die Hautveränderungen zeigen sich in Form von Mitessern, entzündeten Pickeln und schmerzhaften Knötchen. Für viele Betroffene bedeutet Akne nicht nur ein körperliches, sondern auch ein psychisches Problem, das das Selbstwertgefühl erheblich beeinträchtigen kann. Dieser Ratgeber erklärt die Ursachen, verschiedenen Erscheinungsformen und Behandlungsmöglichkeiten von Akne.

Wie entsteht Akne: Verstopfte Talgdrüsen und hormonelle Einflüsse

Akne entsteht durch ein Zusammenspiel mehrerer Faktoren. Im Zentrum steht die übermäßige Produktion von Talg durch die Talgdrüsen der Haut. Diese Drüsen befinden sich hauptsächlich im Gesicht, am Nacken, auf dem Dekolleté, am Rücken bis zum Gesäß und an den Schultern [1]. Der Talg vermischt sich mit abgestorbenen Hautzellen und verstopft die Poren. In diesen verstopften Poren vermehrt sich das Bakterium Cutibacterium acnes, das normalerweise harmlos auf unserer Haut lebt [3]. Die Bakterien lösen Entzündungsreaktionen aus, die zu den typischen Akne-Symptomen führen: Mitesser (Komedonen), entzündete Knötchen (Papeln) und mit Eiter gefüllte Bläschen (Pusteln) [2].

Der häufigste Auslöser für Akne ist die Pubertät. In dieser Lebensphase steigt die Produktion männlicher Geschlechtshormone (Androgene) bei Jungen und Mädchen stark an. Diese Hormone regen die Talgdrüsen zu vermehrter Aktivität an, was zu einer übermäßigen Talgproduktion führt [3]. Daher tritt Akne besonders häufig zwischen dem neunten Lebensjahr und dem frühen Erwachsenenalter auf. Jungen entwickeln die Hauterkrankung deutlich häufiger als Mädchen, was mit dem höheren Testosteronspiegel zusammenhängt.

Auch im Erwachsenenalter kann Akne auftreten oder bestehen bleiben. Bei etwa einem Zehntel der Betroffenen bleibt die Akne auch über das 25. Lebensjahr hinaus bestehen. Bei Frauen hängt die Entstehung von Akne oft mit dem Menstruationszyklus zusammen [3]. Die Symptome verschlimmern sich typischerweise kurz vor der Regelblutung. Hormonelle Störungen wie das polyzystische Ovarialsyndrom (PCOS) können ebenfalls Akne auslösen oder verschlimmern. Weitere Faktoren, die Akne begünstigen, sind bestimmte Medikamente (besonders Kortikosteroide), Stress, zu eng anliegende Kleidung, hohe Luftfeuchtigkeit und übermäßiges Schwitzen [3].

Akne vulgaris und andere Formen: Von leichter bis klinischer Akne

Die gewöhnliche Akne (Acne vulgaris) tritt in verschiedenen Schweregraden auf. Etwa 40 Prozent der Jugendlichen leiden unter einer leichten, sogenannten physiologischen Akne [1]. Diese Form zeigt sich durch vereinzelte Mitesser und Pickel, hauptsächlich im Gesicht. Bei den übrigen 60 Prozent liegt eine ausgeprägtere Verlaufsform vor, die als klinische Akne bezeichnet wird [1]. Eine mittelschwere bis schwere Akne betrifft 15 bis 30 von 100 Jugendlichen [4].

Neben der Acne vulgaris existieren weitere Formen der Akne mit unterschiedlichen Erscheinungsbildern. Die Acne conglobata stellt die schwerste Form dar und verursacht tiefe, schmerzhafte Knoten, Abszesse und starke Narbenbildung [3]. Die Akne inversa (auch Hidradenitis suppurativa genannt) betrifft vorwiegend die Achselhöhlen, Leisten und den Anogenitalbereich. Erwachsenenakne (Acne tarda) tritt nach dem 25. Lebensjahr auf und betrifft häufiger Frauen als Männer. Bei allen Formen gilt: Je früher und konsequenter die Behandlung erfolgt, desto geringer ist das Risiko für bleibende Narben. Insbesondere bei schwerer Akne sollte frühzeitig ärztliche Hilfe in Anspruch genommen werden, da die Erkrankung einen hohen Leidensdruck erzeugt und bei nicht ausreichender Behandlung entstellende Narben zurückbleiben können [2].

Akne und Ernährung: Welchen Einfluss haben Milchprodukte und Zucker

Die Rolle der Ernährung bei der Entstehung von Akne wird in der Wissenschaft kontrovers diskutiert. Neuere Studien deuten jedoch darauf hin, dass bestimmte Nahrungsmittel das Hautbild verschlechtern können. Besonders Milchprodukte stehen im Verdacht, Akne zu fördern oder zu verschlimmern [5]. Wissenschaftler:innen vermuten, dass die in der Milch enthaltenen Hormone und Wachstumsfaktoren die Talgproduktion anregen und so die Entstehung von Akne begünstigen können.

Auch eine Ernährung mit vielen kurzkettigen Kohlenhydraten, insbesondere Zucker (hochglykämische Ernährung), kann das Hautbild negativ beeinflussen. Lebensmittel wie Weißbrot, Süßigkeiten und zuckerhaltige Getränke lassen den Blutzuckerspiegel schnell ansteigen, was zu einer vermehrten Insulinausschüttung führt. Insulin wiederum kann die Produktion von Androgenen anregen und so die Talgproduktion erhöhen. Interessanterweise haben Studien gezeigt, dass Milchproteinshakes, wie sie Sportler:innen oft zum Muskelaufbau trinken, bei einer Neigung zu Akne das Hautbild verschlimmern können [5]. Wichtig zu wissen: Die Haut reagiert nicht sofort auf Ernährungsumstellungen. Es kann mehrere Wochen dauern, bis sich positive Effekte einer Ernährungsanpassung zeigen.

Wirksame Therapie bei Akne: Behandlungsmöglichkeiten für verschiedene Hautveränderungen

Die Behandlung von Akne erfordert Geduld und einen individuellen Ansatz, der auf den Schweregrad und die Form der Hautveränderungen abgestimmt ist. Während leichte Akne oft mit rezeptfreien Produkten behandelt werden kann, benötigen mittelschwere bis schwere Formen eine ärztliche Betreuung.

Was hilft gegen Akne? Wirksame Medikamente und topische Behandlungen

Bei leichter bis mittelschwerer Akne vulgaris kommen zunächst äußerliche (topische) Behandlungen zum Einsatz. Diese Präparate werden direkt auf die betroffenen Hautbereiche im Gesicht, am Rücken oder anderen Körperstellen aufgetragen. Zu den wirksamsten topischen Wirkstoffen zählt Benzoylperoxid, das antibakteriell wirkt und gleichzeitig dafür sorgt, dass die obersten Hornschichten abgestoßen werden [4]. Dies verhindert das Verstopfen der Poren und bekämpft gleichzeitig die Bakterien, die Entzündungen verursachen.

Das am häufigsten verschriebene topische Medikament gegen Mitesser (Komedonen) ist Tretinoin, ein Vitamin-A-Säure-Derivat [3]. Tretinoin löst verstopfte Poren und fördert die Erneuerung der Haut. Bei entzündlichen Formen mit Papeln und Pusteln kombinieren Ärzt:innen Tretinoin häufig mit Benzoylperoxid oder einem topischen Antibiotikum wie Clindamycin oder Erythromycin. Azelainsäure stellt eine weitere Option dar, die antimikrobiell und entzündungshemmend wirkt und zusätzlich die Auflösung von Komedonen fördert. Wichtig zu wissen: Bei den meisten Akne‑Medikamenten zeigen sich frühestens nach sechs bis acht Wochen erste Anzeichen einer Besserung [5]. Geduld ist daher ein entscheidender Faktor für den Behandlungserfolg.

Bei mittelschwerer bis schwerer Akne reichen topische Behandlungen oft nicht aus. In diesen Fällen kommen orale Antibiotika zum Einsatz, die innerlich wirken. Doxycyclin, Minocyclin und Tetracyclin gehören zu den am häufigsten verschriebenen Antibiotika bei Akne. Sie bekämpfen die Bakterien, die an der Entstehung entzündlicher Akne beteiligt sind, und wirken zusätzlich entzündungshemmend. Bleibt die Behandlung mit Antibiotika erfolglos, ist Isotretinoin (ein Verwandter des topischen Tretinoin) das wirksamste Medikament. Es ist das einzige Präparat, das Akne potenziell vollständig heilen kann [3]. Aufgrund möglicher Nebenwirkungen wird es jedoch nur bei schweren Formen wie Acne conglobata oder therapieresistenter Akne eingesetzt.

Hautpflege bei Akne: Die richtige Reinigung für entzündliche Hautveränderungen

Die tägliche Hautpflege spielt eine entscheidende Rolle bei der Behandlung von Akne. Bei leichten Akneformen können antibakterielle Wasch- und Pflegeserien bereits gute Ergebnisse erzielen [5]. Die Grundregel lautet: Waschen Sie Ihr Gesicht ein- bis zweimal täglich mit einer milden Seife, deren pH-Wert nicht über 5,5 liegt [5]. Übertriebenes Reinigen oder aggressive Produkte können die Haut reizen und die Akne verschlimmern. Antibakterielle Seifen, Peelingprodukte mit Schleifpartikeln und Alkoholtupfer wirken nicht besser als milde Reinigungsprodukte und können die Haut zusätzlich irritieren [3].

Nach der Reinigung sollten Sie auf wasserbasierende, nicht-komedogene Kosmetika achten [3]. Ölige Produkte verstopfen die Poren und können die Akne fördern. Verzichten Sie unbedingt darauf, Pickel selbst auszudrücken – dies kann zu Entzündungen und Narbenbildung führen [5]. Besonders im Gesichtsbereich oberhalb der Oberlippe, seitlich der Nase und zum Augenwinkel hin sollten Sie niemals selbst Hand anlegen [1]. Schützen Sie Ihre Haut außerdem vor starker Kälte und direkter Sonneneinstrahlung, da beides das Hautbild langfristig verschlechtern kann [5]. Für Menschen mit Akne eignen sich hauterneuernde Peelings mit natürlichen Fruchtsäuren (Alpha-Hydroxysäuren), die etwa sechs‑ bis achtmal innerhalb von vier Wochen angewendet werden können [5].

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Infografik zum Thema: Was tun bei Akne

Schwere Symptome von Akne: Wann ist eine ärztliche Behandlung notwendig

Bei mittelschwerer bis schwerer Akne mit zahlreichen Papeln und Pusteln oder bei Acne conglobata sollte frühzeitig ein Hautarzt oder eine Hautärztin aufgesucht werden [4]. Diese Form der Akne ist eine ernst zu nehmende Erkrankung, die einen hohen Leidensdruck erzeugt und bei unzureichender Behandlung entstellende Narben hinterlassen kann. Besonders wenn frei verkäufliche Präparate nach mehrwöchiger Anwendung keine Besserung bringen, ist professionelle Hilfe ratsam.

Menschen mit Acne conglobata, der schwersten Form von Akne, benötigen eine intensive medizinische Betreuung. Diese Form verursacht tiefe, schmerzhafte Knoten und Abszesse, die zu starker Narbenbildung führen können. Die Behandlung umfasst in der Regel orale Antibiotika, und wenn diese keine Wirkung zeigen, verschreiben Ärzt:innen orales Isotretinoin und Kortikosteroide [3]. Bei großen, entzündeten Knötchen und Abszessen können auch direkte Injektionen von Kortikosteroiden in die betroffenen Hautbereiche erfolgen [3]. Diese Maßnahmen sollten ausschließlich durch medizinisches Fachpersonal durchgeführt werden, um Komplikationen zu vermeiden und die bestmöglichen Ergebnisse zu erzielen.

Moderne Therapieansätze: Von Lichttherapie bis hormoneller Behandlung

Neben klassischen Behandlungsmethoden gibt es innovative Therapieansätze, die bei verschiedenen Formen der Akne wirksam sein können. Die Bestrahlung mit selektivem UV-Licht und die Farblichttherapie gehören zu den neueren Methoden [5]. Diese Verfahren zielen darauf ab, die Bakterien zu reduzieren und Entzündungen zu lindern. Für Akne inversa wurde 2017 die LAIght-Therapie zugelassen, eine Kombination aus intensiv gepulstem Licht und Radiofrequenz, die für alle Schweregrade dieser speziellen Akneform eingesetzt werden kann.

Bei Frauen mit hormonell bedingter Akne kann eine Behandlung mit Antibabypillen erwogen werden [5]. Pillen, die bei Akne helfen, enthalten die weiblichen Geschlechtshormone Östrogen und Gestagen. Studien zeigen, dass verschiedene Kombinationspräparate sowohl entzündliche als auch nicht-entzündliche Akne lindern können. Besonders wirksam sind Pillen mit Cyproteronacetat oder Chlormadinonacetat. Bis sich das Hautbild verbessert, müssen diese Präparate oft mehrere Wochen bis Monate eingenommen werden. Cyproteronacetat ist in Deutschland zwar nicht zur Verhütung zugelassen, kann aber speziell zur Behandlung von Akne verschrieben werden. Diese hormonelle Therapie eignet sich besonders für Frauen, deren Akne mit dem Menstruationszyklus zusammenhängt oder nach der Pubertät fortbesteht.

FAQ

  • Was verursacht Akne?
    Akne entsteht durch ein Zusammenspiel mehrerer Faktoren. Hauptursachen sind übermäßige Talgproduktion, verstopfte Poren und Bakterien auf der Haut. Hormone spielen eine entscheidende Rolle – besonders in der Pubertät steigt die Produktion männlicher Geschlechtshormone, die die Talgdrüsen anregen. Auch Stress, bestimmte Medikamente, enge Kleidung und hormonelle Schwankungen bei Frauen können Akne auslösen oder verschlimmern.
  • Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es bei Akne?
    Die Behandlung richtet sich nach dem Schweregrad der Akne. Bei leichter Akne helfen oft rezeptfreie Produkte mit Wirkstoffen wie Benzoylperoxid oder Azelainsäure. Mittelschwere bis schwere Formen erfordern ärztliche Behandlung mit verschreibungspflichtigen Medikamenten wie Tretinoin, Antibiotika oder Isotretinoin. Moderne Therapien umfassen auch Lichttherapie und bei Frauen hormonelle Behandlungen. Wichtig: Erste Ergebnisse zeigen sich meist erst nach 6–8 Wochen.
  • Wie pflege ich meine Haut bei Akne richtig?
    Reinigen Sie Ihr Gesicht ein- bis zweimal täglich mit einer milden Seife (pH-Wert nicht über 5,5). Vermeiden Sie aggressives Schrubben und übertriebene Reinigung. Verwenden Sie wasserbasierte, nicht-komedogene Kosmetika statt öliger Produkte. Drücken Sie Pickel niemals selbst aus, da dies zu Entzündungen und Narben führen kann. Hauterneuernde Peelings mit natürlichen Fruchtsäuren können helfen, sollten aber maßvoll eingesetzt werden.
  • Wann sollte ich mit Akne zum Arzt gehen?
    Suchen Sie ärztliche Hilfe, wenn OTC-Produkte nach mehrwöchiger Anwendung keine Besserung bringen. Bei mittelschwerer bis schwerer Akne mit zahlreichen Papeln und Pusteln oder bei tiefen, schmerzhaften Knoten (Acne conglobata) ist frühzeitige dermatologische Behandlung wichtig. Unbehandelte schwere Akne kann zu bleibenden Narben führen und verursacht oft erheblichen psychischen Leidensdruck.
  • Beeinflusst Ernährung die Entstehung von Akne?
    Neuere Studien zeigen Zusammenhänge zwischen Ernährung und Akne. Besonders Milchprodukte und Nahrungsmittel mit hohem Zuckergehalt (Weißbrot, Süßigkeiten, zuckerhaltige Getränke) können das Hautbild verschlechtern. Auch Milchproteinshakes, die Sportler:innen oft nutzen, können bei Akne-Neigung problematisch sein. Beachten Sie: Die Haut reagiert nicht sofort auf Ernährungsumstellungen – positive Effekte zeigen sich erst nach mehreren Wochen.
  • Welche verschiedenen Formen von Akne gibt es?
    Die häufigste Form ist Acne vulgaris, die von leicht bis schwer verlaufen kann. Etwa 40 Prozent der Jugendlichen haben eine leichte „physiologische Akne“, während 60 Prozent unter einer ausgeprägteren „klinischen Akne“ leiden. Acne conglobata stellt die schwerste Form dar und verursacht tiefe, schmerzhafte Knoten und Narben. Weitere Formen sind Akne inversa (betrifft Achselhöhlen und Leisten) und Erwachsenenakne (Acne tarda), die nach dem 25. Lebensjahr auftritt und häufiger Frauen betrifft.

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Stand vom: 25.01.2025


Quellen

(2025-04-16 08:48:15)

[1] Akne? Was dagegen hilft (2024): unter https://www.apotheken-umschau.de/krankheiten-symptome/hautkrankheiten/was-genau-ist-akne-und-was-hilft-dagegen-734017.html (Stand: 16.04.2025)

[2] Nur ein paar Pickel? Gut beraten bei Akne (2010): unter https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/daz-az/2010/daz-26-2010/nur-ein-paar-pickel-gut-beraten-bei-akne (Stand: 16.04.2025)

[3] Akne (2024): unter https://www.msdmanuals.com/de/heim/hauterkrankungen/akne-und-verwandte-erkrankungen/akne (Stand: 16.04.2025)

[4] Pickel loswerden: Was gegen Akne hilft (2021): unter https://www.aok.de/pk/magazin/koerper-psyche/haut-und-allergie/akne-pickel-loswerden-und-akne-behandeln-so-gelingt-es/ (Stand: 16.04.2025)

[5] Aknebehandlung (2022): unter https://www.netdoktor.de/krankheiten/akne/aknebehandlung/ (Stand: 16.04.2025)