Bronchitis

Eine Bronchitis kann das Wohlbefinden erheblich beeinträchtigen: Betroffene, die an einer Bronchitis erkranken, leiden an einer Entzündung der Atemwege. Es wird zwischen der akuten Bronchitis und der chronischen Bronchitis unterschieden. Letztere unterscheidet sich von der chronisch obstruktiven Bronchitis durch ein weiteres Symptom, die Atemnot. Ansteckend ist lediglich die akute Bronchitis, diese tritt vor allem in den Herbst- und Wintermonaten auf. Je nach Immunabwehr kann eine akute Bronchitis auch ohne Arztbesuch verlaufen und sich in milder Form als Erkältung abzeichnen.

 

Was ist eine Bronchitis?

Akute Bronchitis: Diese Form beinhaltet die Entzündung der unteren Atemwege. Als Teil des Atmungstrakts sind die Bronchien von einer Schleimhaut überzogen, die sich bei entsprechender Erkrankung entzündet. Meist sind Viren an der Entzündung der Atemwege beteiligt. Kommen Bakterien oder die Atemwege belastende Faktoren wie Luftverschmutzung hinzu, wirken sich diese begünstigend auf eine akute Bronchitis aus. Gefürchtet ist die bakterielle Superinfektion: Die Infizierung mit bakteriellen Erregern bei einer bestehenden akuten Bronchitis. Häufige Erreger sind z. B. Chlamydien, Staphylococcus aureus, Haemophilus influenzae, Streptococcus pneumoniae, Mykoplasma pneumoniae.

Chronische Bronchitis:Wenn die Atemwege dauerhaft erkrankt sind, spricht man von einer chronischen Bronchitis. Anfänglich äußert sie sich durch häufiges Husten mit weißem Auswurf. Sie entsteht vor allem bei Rauchern, da Schadstoffe das Lungengewebe permanent reizen. Der Selbstreinigungsmechanismus der Bronchien funktioniert nicht mehr. Beseitigt man den Reiz, hört etwa mit dem Rauchen auf, hat man gute Chancen auf Heilung.

Chronische obstruktive Bronchitis (COPD): Wer erste Anzeichen ignoriert, fördert eine Verengung (Obstruktion) der Bronchien. Im Verlauf der chronischen Bronchitis verdichten sich die Atemwege immer mehr. Neben Luftnot und Hustenattacken, kann es zu einem Lungenemphysem kommen. Die dauerhaft geschädigte Lunge überlastet das Herz. Unter den häufigsten Todesursachen belegt die chronische obstruktive Bronchitis den vierten Platz. Keine Behandlung erreicht eine vollständige Rückbildung. Die meisten Betroffenen sind männlich und über 40 Jahre alt. 90 Prozent sind (ehemalige) Raucher.

Die unteren Atemwege – Was sind die Bronchien?

Mit jedem Atemzug strömt Luft über die Nase in die Nasennebenhöhlen durch den Rachen. Sie passiert  den Kehlkopf, ab diesem Bereich beginnen die unteren Atemwege, und die Luftröhre. Nun erreicht die Atemluft die zwei Hauptbronchien und schließlich die Alveolen, Millionen winzig kleiner Luftbläschen, in denen der Gasaustausch stattfindet. Ein Netz an Lungenkapillaren trägt sauerstoffarmes Blut aus dem Körperkreislauf in die Lunge und führt das mit Sauerstoff angereicherte Blut in den Kreislauf zurück.

 

Typische Symptome einer Bronchitis

Die Bronchitis äußert sich mit typischen Symptomen wie (trockener) Husten und Schleim. Der Auswurf sieht weißlich bis grün-gelblich aus. Als besonders lästig wird der nächtliche Husten empfunden. Zudem können Begleiterscheinungen wie Kopfweh, Fieber und Müdigkeit zu Buche schlagen. Bei der chronischen Bronchitis verengen sich die Bronchien, was sich durch  Atemnot, Husten und Auswurf bemerkbar macht. Bei der chronisch obstruktiven Bronchitis kann sich im weiteren Verlauf ein Lungenemphysem bilden.

 

Ursachen von Bronchitis

Bei der akuten Bronchitis sind zu rund 90 Prozent Viren an der auftretenden Erkrankung beteiligt. Medikamente können gezielt gegen die weitaus seltener auftretende bakterielle Bronchitis eingesetzt werden. Die Betroffenen haben mit der akuten Bronchitis zu kämpfen, sobald sie sich, infolge von Infekten aus dem Nasen-Rachen-Raum, in die unteren Atemwege ausbreitet. Dort liegen die Bronchien.

Neben Viren und Bakterien können jedoch auch Allergene Auslöser einer Bronchitis sein, wie z. B. Rauch, Staub und Abgase. Diese verursachen die chronische Bronchitis, die durch ständige Reizung der Schleimhaut in den Atemwegen hervorgerufen wird. Diese anhaltende Belastung führt zu einer zunehmenden Veränderung bzw. Verengung der Atemwege.

 

Behandlung von Bronchitis

Die akute Bronchitis heilt in wenigen Tagen ohne Folgen aus. Zur Linderung finden Sie in der Versandapotheke medikamente-per-klick rezeptfreie Medikamente für Kinder und Erwachsene: Pelargonium-Bronchialtropfen von Ratiopharm oder Umckaloabo 20 mg Filmtabletten mit der Kraft der heilenden Wurzel.

  • Pflanzliche Hustensäfte, wie beispielsweise der Prospan Hustensaft, wirken beruhigend und abschwellend auf die Bronchialschleimhaut.
  • Chemische Medikamente, Hustenblocker, setzen hingegen im Gehirn am Hustenzentrum an und sorgen für eine erholsame Dämpfung des Hustenreizes. Bei trockenem Husten wirkt dies erleichternd. Bei Husten mit Schleim bzw. Auswurf jedoch ist der Hustenblocker nachteilig, da die Lunge freigehustet werden sollte.
  • Antibiotika kommen zum Einsatz, sobald Bakterien an der Bronchitis beteiligt sind.

Zur Beschleunigung der Gesundheit gilt in jedem Fall: Schonen Sie sich und trinken Sie viel. Sportliche Betätigung sollten Sie zur Regenerierung aussetzen.

 

Tipps zur Vorbeugung einer Bronchitis

Der Entzündung der Atemwege in den Bronchien können Sie vorbeugen, indem Sie Bronchitis begünstigende Faktoren vermeiden. Hierzu zählen Zigaretten- und Zigarrenrauch, Shisha-Rauchen, kalte Luft und eine erhöhte Staubbelastung. In den Wintermonaten sollten Sie keine zu trockene Raumluft einatmen. Stellen Sie eine kleine Schüssel mit Wasser auf die Heizung und profitieren von einem angenehmen Raumklima.