Sommergrippe

Sommergrippe

Schnupfen, Husten, Fieber – und das mitten im Sommer? Die Beschwerden ähneln einer Erkältung, ursächlich für eine Sommergrippe sind Enteroviren.

Mit einer echten Grippe hat die sogenannte Sommergrippe glücklicherweise nichts zu tun. Die Beschwerden ähneln eher einer Erkältung: Neben Appetitlosigkeit, Entzündungen der Atemwege und Glieder- sowie Kopfschmerzen, können auch Fieber, Bauchschmerzen und Durchfall zu den Symptomen der Sommergrippe gehören.

 

Auslöser der Sommergrippe: Enteroviren

Händeschütteln

Das Händeschütteln gehört zwar zu unseren Umgangsformen, ist jedoch auch für die Übertragung zahlreicher Krankheiten verantwortlich. Während eine Erkältung häufig über Tröpfcheninfektion – quasi über den Luftweg – weitergegeben wird, wandern die Erreger der Sommergrippe am häufigsten über Schmierinfektion zum nächsten.

Wie der Name es bereits andeutet, die Hauptsaison für die Sommergrippe ist die warme Jahreszeit.

Während eine herbstliche Erkältung überwiegend durch Rhino-, RS- oder Coronaviren und eine Grippe durch Influenza-Viren ausgelöst wird, verursachen bei einer Sommergrippe Enteroviren die Beschwerden. Diese Viren vermehren sich im Darm. Bei schlechter Hygiene können die über den Stuhl ausgeschiedenen Erreger via Schmierinfektion übertragen werden, etwa durch einen Handschlag.

Wesentlich seltener ist eine Ansteckung durch Tröpfcheninfektion, etwa durch Husten oder Niesen.

 

Risikofaktoren

Stundenlanges Sitzen in der Sonne schwächt das Immunsystem. Zugluft durch Klimaanlage oder Autofahren mit offenem Fenster stresst die Schleimhäute. Zudem droht trotz sommerlicher Temperaturen eine Verkühlung. Viren haben so leichteres Spiel.

 

Symptome der Sommergrippe: Beschwerden ähneln einer typischen Erkältung

Nicht immer müssen sich Beschwerden zeigen. Oft treten die ersten Symptome 2 bis 4 Wochen nach der Ansteckung auf. Zu diesen gehören:

Erkrankte Familie

Allgemeines Unwohlsein, Fieber, Kopf- und Halsschmerzen sowie Schnupfen gehören zu den Anzeichen der Sommergrippe. Daneben kann es auch zu Erbrechen und Durchfall kommen.

 

Komplikationen

Meistens verläuft eine Sommergrippe recht mild und klingt nach wenigen Tagen ab. Bei Personen mit einem geschwächten Immunsystem und bei Neugeborenen können jedoch schwerwiegende Komplikationen, wie Hirnhaut- oder Herzklappenentzündung, auftreten. Mitunter verlaufen diese tödlich.

 

Sommergrippe vorbeugen

Händewaschen

Bereits das regelmäßige Händewaschen kann eine Ansteckung mit dem Erreger vermeiden.

Eine sehr wirkungsvolle und einfache Maßnahme, um eine Ansteckung mit den Enteroviren zu vermeiden, sind Hygienemaßnahmen: Waschen Sie nach jedem Toilettengang Ihre Hände mit Seife. Vermeiden Sie zudem Räume mit Klimaanlage, da diese das Risiko einer Tröpfcheninfektion erhöhen.

Frau sitzt im Bett und trinkt Tee

Jetzt heißt es: Schonung! Trinken Sie viel Tee und ruhen Sie sich ordentlich aus.

Behandlung: Mittel gegen Sommergrippe

Sie können ein paar Maßnahmen ergreifen, die die Genesung vorantreiben:

  • Schonen Sie sich und hüten Sie Ihr Bett.
  • Trinken Sie genügend Flüssigkeit, wie Wasser, Kräutertees oder verdünnte Fruchtsäfte.
  • Essen Sie Obst und Gemüse, um Ihr Immunsystem zu stärken.
  • Führen Sie eine Nasenspülung zur Beruhigung der Schleimhäute mit Salz durch.
  • Auch Wadenwickel können die Symptome lindern.
  • Schmerzmittel, etwa mit dem Wirkstoff Paracetamol helfen bei Glieder- und Kopfschmerzen sowie Fieber.

 

Unsere Produkttipps bei Sommergrippe:

·       SALBEITEE BOMBASTUS® bei Halsschmerzen

·       Aurica® FENCHELTEE bei Husten

·       KLENK Thymian ARZNEI-TEE bei Fieber

·       Caelo KAMILLENBLÜTEN bei Erbrechen und Durchfall

·       Paracetamol-ratiopharm® 500 mg bei Schmerzen

·      EMSER SALZ® bei Schnupfen

 


BeratungUnsere Seiten dienen lediglich Ihrer Information und ersetzen nicht die Diagnose und Behandlung durch den Arzt.  

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.  

Wir stehen mit unserer Beratungshotline gern für Sie bereit.


Stand vom: 13.07.2018