Vitamin B12

Vitamin B12

Vitamin B12 (Cobalamin) steckt vor allem in tierischen Produkten.

Vor allem Veganer müssen auf eine ausreichende Zufuhr des Vitamins B12 achten. Es ist vorrangig in tierischen Produkten enthalten: Fleisch, Fisch, Milch und Eier sind die Hauptlieferanten. Ein Mangel macht sich erst nach Jahren bemerkbar. Die Folgen sind zum Teil  schwerwiegend – Schädigungen des Nervensystems, Lähmungen oder Gedächtnisschwäche können auftreten.

Hinter dem Begriff „Vitamin B12“ verbirgt sich eine Gruppe chemischer Verbindungen, die Cobalamine. Sie enthalten das Spurenelement Cobalt als zentrales Atom.

 

Was bewirkt das Vitamin B12?

Cobalamin ist in viele Vorgänge im Körper involviert:

  • Bildung roter Blutkörperchen
  • Bildung der DNA und RNA
  • Aufnahme von Folsäure in die Zellen
  • Abbau von diversen Fettsäuren
  • Senkung der Homocystein-Konzentration im Blut
  • Bildung der Hülle von Nervenfasern

 

Wie hoch ist der tägliche Bedarf an Vitamin B12?

Personen ab 13 Jahren haben laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e.V. (DGE) einen Bedarf von 3 µg täglich. Der Tagesbedarf erhöht sich bei Schwangeren um 0,5 µg und bei Stillenden um 1 µg.

Bei Kindern sind folgende Werte zu berücksichtigen:

Alter Tagesbedarf an Vitamin B12
0 bis 4 Monate 0,4 µg
4 bis 12 Monate 0,8 µg
1 bis < 4 Jahre 1,0 µg
4 bis < 7 Jahre 1,5 µg
7 bis < 10 Jahre 1,8 µg
10 bis < 13 Jahre 2,0 µg

 

Woran erkennen Sie einen Vitamin-B12-Mangel?

Etwa 4 Milligramm sind in unserem Körper an Vitamin B12 enthalten. Sowohl Muskeln als auch die Leber speichern das Cobalamin und halten es vor. Wird zu wenig des Vitamins über die Nahrung aufgenommen, verwendet der Körper diese Reserven. Der Vorrat hält circa 3 Jahre. Daher verspüren Veganer einen Vitamin-B12-Mangel erst viele Jahre nach der Ernährungsumstellung.

Ein Vitamin-B12-Mangel führt langfristig zu Blutarmut und einer Schädigung der Nerven.

Frau mit Kopfschmerzen

Kraftlos, abgespannt und ohne Energie ein Vitamin-B12-Mangel könnte die Ursache sein . Bildquelle: © Tatyana Gladskih – Fotolia.com

Der Vitamin-B12-Mangel äußert sich wie folgend:

  • Müdigkeit
  • Blässe
  • Gedächtnisschwäche
  • Verwirrung
  • Depression
  • verletzte Schleimhäute
  • Brennen der Zunge, die glatt und rot ist
  • Kribbeln der Händen und Füße
  • unsicherer Gang
  • Lähmungen

 

Risikogruppen und Risikofaktoren für einen Vtamin-B12-Mangel

Neben Vegetariern und speziell Veganern gibt es weitere Risikogruppen, bei denen sich ein Vitamin-B12-Mangel einstellen kann. Üblicherweise bindet ein bestimmtes Eiweiß Vitamin B12 im Verdauungstrakt, so dass eine Aufnahme über die Zellen der Darmschleimhaut möglich ist. Bei bestimmten Personen fehlt jedoch der intrinsische Faktor. Mit anderen Worten: Vitamin B12 wird zwar über die Nahrung aufgenommen, kann aber nicht genutzt werden.

Auch verschiedene Erkrankungen können zu einem Vitamin-B12-Mangel führen, etwa wenn Magen, Darm oder Bauchspeicheldrüse betroffen sind. Hierzu zählen beispielsweise Morbus Crohn, Colitis ulcerosa oder eine lang anhaltende Gastritis.

 

Weitere Risikofaktoren sind:

 

Schwangere und Stillende sind aufgrund ihres erhöhten Bedarfs ebenfalls gefährdet.

Vitamin B12

Wie können Sie einen Vitamin-B12-Mangel beheben?

Wenn Sie bei sich einen Vitamin-B12-Mangel vermuten, gehen Sie bitte zu einem Arzt. Er kann einen Mangel mit Hilfe von Laborwerten diagnostizieren und die entsprechende Therapiemaßnahme für Sie festlegen.

 

Unsere Produkttipps bei Vitamin-B12-Mangel:

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Achten Sie auf eine Cobalamin-haltige Ernährung. Zwar ist Vitamin B12 vor allem in tierischen Produkten, wie Fleisch, Fisch, Eier und Milch enthalten, dennoch gibt es auch einige pflanzliche Nahrungsmittel die als Vitamin-B12-Lieferanten dienen können. Zu ihnen zählen:

  • Shiitake-Pilze
  • Sanddorn
  • Sauerkraut

 

Veganer müssen in der Regel ihren Bedarf mit Nahrungsergänzungsmitteln abdecken.

 

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Austern enthalten sehr viel Zink

Austern sind nicht nur Zink-Lieferanten Nummer 1, sondern bieten auch ausreichend viel Vitamin B12.

Die Top-10-Lieferanten sind:

  • Leber
  • Austern
  • Kaninchenfleisch
  • Makrele
  • Hering
  • Rindfleisch
  • Forelle
  • Camembert
  • Emmentaler
  • Hüttenkäse

 

Unser Produkttipp für Schwangere – Kombipräparat:

·       Avitale Folsäure 400 Plus Jod und Vitamin B12

 

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