Schlaflosigkeit

Schlafstörungen

Schlafstörungen: Das Einschlafen fällt schwer, der Schlaf wird durch ständiges Aufwachen unterbrochen.

Schlaf erfüllt viele wichtige Funktionen für den Menschen: Er dient der Erholung und der Regeneration unserer Leistungsfähigkeit. Gesunder Schlaf stärkt das Immunsystem.
Wie viel Schlaf ein Mensch braucht, ist individuell verschieden. Mancher braucht 9 Stunden Schlaf; einem anderen reichen 7 Stunden. Dabei kommt es gelegentlich vor, dass wir keinen erholsamen Schlaf finden. Dennoch ist dies in erster Linie kein Grund zur Beunruhigung. Erst wenn Einschlaf- oder Durchschlafprobleme so lang andauern, dass die Lebensqualität darunter leidet, kann man von einer ernsteren Schlafstörung ausgehen.

Schlafstörungen können auch Begleiterscheinungen von anderen Erkrankungen sein.

 

Was sind Schlafstörungen?

Zu den Schlafstörungen gehören Erkrankungen, die mit Schwierigkeiten beim Ein- oder Durchschlafen, einem veränderten Schlafbedürfnis oder einem auffälligem Schlafverhalten verbunden sind. Dazu zählen Schlaflosigkeit, Schlafsucht, Narkolepsie und Parasomnien.

Zu den Schlafstörungen zählen ferner nächtliche Atemstillstände (Schlafapnoe) oder Muskelbewegungen wie das sogenannte Unruhige-Beine-Syndrom. Beide Reaktionen beeinträchtigen den Schlaf, sodass er nicht mehr erholsam und gesund ist.

 

Schlaflosigkeit (Insomie)

Die Betroffenen klagen vor allem über Schwierigkeiten beim Ein- oder Durchschlafen. Wie viele Stunden jemand tatsächlich geschlafen hat, spielt dabei nur eine untergeordnete Rolle. Entscheidend ist, ob man sich nach dem Aufwachen erholt und ausgeschlafen fühlt. Bei anhaltender Schlaflosigkeit ist dies nicht der Fall. Die Lebensqualität leidet darunter.

 

Schlafsucht (Hypersomnie)

Die Betroffenen leiden unter vermehrtem Schlafbedürfnis und schlafen etwa ein Viertel länger als sonst üblich, klagen aber am nächsten Tag trotzdem über Müdigkeit und Erschöpfung. Häufig ist dies ein Zeichen für eine schwere Krankheit wie Depression, Angststörungen, Gehirnerkrankungen oder Vergiftungen. Es kann sich jedoch auch um die Folge eines Missbrauchs von Schlafmitteln handeln.

 

Narkolepsie

Bei dieser seltenen Schlafstörung sind die Betroffenen tagsüber müde und unausgeschlafen, selbst wenn sie in der Nacht ausreichend Schlaf hatten. Bei vollständiger Ausprägung des Krankheitsbildes kommt es während der Wachzeit plötzlich zu einem Anfall von Schläfrigkeit, der sich nicht unterdrücken lässt und jederzeit auftreten kann. Gefährlich ist dies vor allem im Straßenverkehr sowie beim Bedienen von Maschinen.

Schlaflosigkeit

Auch der Partner leidet unter Schlafstörungen.

 

Parasomnien

Darunter versteht man Verhaltensauffälligkeiten im Schlaf, wie:

  • nächtliches Aufschrecken
  • Sprechen im Schlaf
  • Schlafwandeln
  • Schnarchen
  • ungewöhnliche Bewegungen, beispielsweise unwillkürliche Zuckungen oder Zähneknirschen

Alle diese Reaktionen stören den Schlafverlauf, führen oft zu Aufwachen und einer nicht ausreichenden Erholung.

 

Ursachen von Schlafstörungen

Schlaflosigkeit ist in unserer Gesellschaft weit verbreitet und beruht auf den verschiedensten Ursachen:

  • emotionale Belastungen, wie Stress, Sorgen, Ärger oder Anspannung
  • ungünstige äußere Bedingungen, wie Lärm, helles Licht, ein ungeeignetes Bett, unregelmäßiger Lebenswandel oder Schichtarbeit
  • hoher Konsum von Koffein oder Alkohol
  • Nebenwirkungen einiger Medikamente
  • andere Grunderkrankungen, die mit Störungen des Schlafs einhergehen, wie zum Beispiel Asthma mit nächtlichem Husten und Atemnot, verstopfte Atemwege bei Erkältungen, Schilddrüsenüberfunktion, Schmerzen, Inkontinenz, Depression oder Angststörungen

 

Mittel bei Schlafstörungen

Schlafstörungen durch Stress

Wer in der Nacht wenig schläft, ist bei der Arbeit nicht konzentriert. Stress verhindert jedoch das Einschlafen. Ein Teufelskreis?

Gelegentliche Schlafstörungen können bei jedem auftreten. Mit einigen allgemeinen Maßnahmen oder gegebenenfalls mit rezeptfreien Medikamenten aus der Apotheke können diese Schlafstörungen normalerweise gut behandelt werden.

Wenn Sie innerhalb von 4 Wochen keine Besserung feststellen können, dann ist ein Arztbesuch dringend anzuraten. Das gilt besonders, wenn bereits Schlafmittel verschrieben und eingenommen wurden sowie für Schwangere und Kinder.

 

Heilkräuter – mit der Wirkkraft der Natur

Bei leichten Einschlafschwierigkeiten helfen häufig pflanzliche Präparate mit Baldrian, Hopfen, Johanniskraut und Passionsblume.

Unsere Produkttipps bei Schlafstörungen – Heilkräuter:

·         Aurica Hopfenzapfen Tee

·         Aurica Passionsblumenkraut Tee

·         Salus Baldrian-Tropfen

·         Schoenenberger Johanniskraut Heilpflanzensaft

 

Schlaftabletten

Viele Arzneimittel können auch rezeptfrei erworben werden. Zu ihnen zählen unter anderem Präparate mit den Wirkstoffen Doxylaminsuccinat oder Diphenhydraminhydrochlorid.

 

Unsere Produkttipps bei Schlaflosigkeit:

·         Hoggar® Night

·         Schlafsterne® 30 mg Tabletten

·         vivinox® SLEEP Schlaftabletten STARK

 

Hinweis: Dieser Artikel enthält allgemeine Hinweise und ersetzt keine Diagnose oder einen Arztbesuch.