Übersäuerung

Frau mit Kopfschmerzen

Kraftlos, abgespannt und ohne Energie. Bildquelle: © Tatyana Gladskih – Fotolia.com

Wer sich schlapp, müde und energielos fühlt, könnte seinen Körper übersäuert haben.

Entstehen im menschlichen Organismus mehr saure Stoffwechselabfälle als neutralisiert werden können, gelangt der Säure-Basen-Haushalt ins Ungleichgewicht und es kommt zu einer Übersäuerung des Körpers. Dieser wiederum versucht durch verschiedene Mechanismen einen Ausgleich zu schaffen: Die sogenannten Puffersysteme Lunge, Nieren, Haut, Knochen und Darm arbeiten an einem Ausgleich. Die Haut scheidet beispielsweise sauren Schweiß aus und eine Entleerung findet ebenfalls über den Darm statt.

 

Säure-Basen-Haushalt

Säuren geben Wasserstoffionen (Protonen oder H+) ab. Je mehr Protonen sich in einer Lösung befinden, desto saurer ist sie. Die Gegenspieler der Wasserstoffionen sind die Hydroxidionen (OH). Je mehr von ihnen vorhanden sind, umso basischer ist die Lösung.

Eine Lösung, in der sich gleich viele Protonen und Hydroxidionen befinden, ist neutral. Um das Verhältnis von H+ und OH- zu beschreiben, verwenden wir den pH-Wert. Ein pH-Wert von 7 charakterisiert neutrale Flüssigkeiten. Ist der Wert niedriger, handelt es sich um ein saures Milieu. Ein höherer Wert beschreibt eine basische Umgebung.

 

Säure- und basenbildende Lebensmittel

Gewinnt unser Körper mehr saure als basische Bestandteile aus Lebensmitteln, zählen diese zu den Säurebildnern. Entstehen bei der Verdauung hingegen mehr basische als saure Produkte, handelt es sich um Basenbildnern.

Zitronen

Zitronen sind zwar sauer, sorgen aber für ein basisches Milieu.

Zitrusfrüchte etwa schmecken sauer, sind aber keine säurebildenden, sondern basenbildende Lebensmittel. Zitrone, Orange und Grapefruit liefern viele Mineralstoffe, die basisch wirken.

Säurebildende Nahrungsmittel hingegen haben beispielsweise viel tierisches Eiweiß oder sind phosphathaltig. Zu ihnen zählen Fleisch, Innereien, Eier oder Käse.

Diese Lebensmittel bringen kaum basische Bestandteile mit sich. Werden sie abgebaut, häuft der Körper Schwefelsäure an.

 

Gestörter Säure-Basen-Haushalt

Der Organismus ist in der Lage, den Säure-Basen-Haushalt im Körper gut zu steuern. Wer gesund ist muss eine Übersäuerung nicht fürchten. Werden zu viele Säuren in das leicht basische Blut geschwemmt, gleicht die Lunge den Haushalt kurzfristig aus. Hierfür muss man tiefer und schneller ein- und ausatmen. Damit wird der Kohlendioxidausstoß erhöht und das Kohlendioxid kann sich nicht mehr zu Kohlensäure verbinden. Langfristig hilft die Niere. Sie pumpt die Protonen in den Urin.

Eine andauernde Säurelast durch eine säurehaltige Ernährung schadet dem Körper dennoch. Wir muten den Organen permanent Mehrarbeit zu. Unter anderem wird das Stresshormon Cortisol gebildet.

 

Symptome und Folgen einer Übersäuerung

Zum Thema Übersäuerung muss noch viel geforscht werden. Man vermutet, dass ein stetig übersäuerter Körper zu folgenden Beschwerden führt:

Gelenkschmerzen

Muskel- und Gelenkbeschwerden könnten sich bei einer Übersäuerung bemerkbar machen.

  • Müdigkeit
  • Unausgeglichenheit
  • Nervosität
  • Unruhezustände
  • geringe Belastbarkeit
  • Muskel- und Gelenkbeschwerden
  • mangelnde Spannkraft von Bindegewebe und Haut

 

Langfristig könnte eine Übersäuerung gegebenenfalls folgende Erkrankungen begünstigen:

Osteoporose

Entwicklung bei einer Osteoporose: Die Knochen werden immer löchriger. Dadurch kann es zu häufigen Knochenbrüchen kommen.

 

Ursachen und Risikofaktoren

Wer viel Fleisch isst, schwemmt permanent Säuren in seinen Körper.

Hirschbraten

Wer übermäßig viel Fleisch isst, riskiert eine Übersäuerung des Körpers.

Der Effekt der Übersäuerung kann verstärkt werden durch:

 

Übersäuerung feststellen

Um festzustellen, ob der eigene Körper übersäuert ist, sind Urin-Tests erhältlich. Diese sind an bestimmten Zeiten und über mehrere Tage hinweg durchzuführen. Liegt der pH-Wert auf dem Teststreifen  im Schnitt aller Messungen unter dem Wert von 7,0 liegt eine Übersäuerung vor.

 

Unser Produkttipp:

·         Urinteststreifen von gabmed

 

Übersäuerung vermeiden und beheben

Paar sitzt gemeinsam in einer Sauna

Übersäuerung vermeiden ein Gang in die Sauna kann helfen. Bildquelle: © Robert Kneschke – Fotolia.com

Wer eine Übersäuerung vermeiden oder beheben möchte, muss seine Ernährung zugunsten basenbildender Lebensmittel umstellen. Neben einer basenorientierten Ernährung, der Aufnahme von reichlich neutraler Flüssigkeit, sportlicher Aktivität und dem Vermeiden von Stress kann auch ein Besuch einer Sauna oder ein Basenbad einen Ausgleich des Säure-Basen-Haushalts bewirken.

 

Ernährungsumstellung

Nur in kleinen Mengen sind folgende Produkte zu verspeisen:

  • Eier

    Eier sollte man in Maßen genießen.

    Fleisch, Wurst, Innereien

  • Fisch
  • Käse und Eier
  • Süßigkeiten
  • Weißmehlprodukte
  • Hülsenfrüchte
  • Kaffee

 

Einer Übersäuerung entgegen wirken:

  • Obst, Gemüse und Kräutern
  • Kartoffeln
  • Wasser ohne Kohlensäure

 

Unsere Produkttipps zum Ausgleich des Säure-Basen-Haushalts:

·         Bombastus Melissenblätter

·         BASIC BALANCE Säure-Basen-Augleich Tabletten

·         Basica® direkt basische Mikroperlen

·         Basenbad Vital Pascoe

·         Basosyx Basenbad Syxyl – basischer Badezusatz