Tipps gegen 8 häufige Sommerkrankheiten

Die Sonne auf der Haut zu spüren, erfüllt uns mit neuer Energie. Doch die Sonnenstrahlen entwickeln eine immense Kraft und können bei Sorglosigkeit zu bleibenden Schäden führen. Neben Sonnenbrand oder Sonnenstich kommt es im Sommer auch zu anderen typischen Erkrankungen. Sommerzeit ist Urlaubszeit. Neben der Reisekrankheit kann es vor allem bei langen Fahrten zu schweren Beinen kommen. Lange Wandertouren können zu kleinen Wunden oder Blasen am Fuß führen. Nasse Kleidung am Körper sorgt für Blasenentzündung und ein ungewohntes Essen kann Verdauungsprobleme verursachen.

 

1. Sonnenbrand

Gegen ungefilterte Sonneneinwirkung reagiert der Körper mit Hautirritationen, leichten Schwellungen und Sonnenbrand. Schon bei einem kleinen Aufenthalt im Freien sollten Sie Ihre Haut mit Sonnencreme, Sonnenspray, Sonnenlotion, Sonnenmilch oder Sonnengel schützen, denn jeder Sonnenbrand erhöht das Risiko an Hautkrebs zu erkranken.

Mittel gegen Sonnenbrand aus Ihrer Apotheke

Mit dem Testurteil „sehr gut“ der Stiftung Warentest schneidet die Nivea Sun pflegende Sonnenmilch (LSF 20) ab. Dieses Produkt verzichtet auf Mineralöle und reduziert somit das Risiko für Sonnenallergie. Gesund bräunen Sie sich auch mit dem Nivea Sun Protect & Refresh Spray (LSF 30).

Wer sich nach bereits den ersten Sonnenstrahlen über meist juckende Quaddeln oder Blasen ärgert, leidet häufig an der Mallorca-Akne oder auch Sommerakne: Für diese Zielgruppe eignet sich der Sonnenschutz von Ladival bei allergischer Haut – Gel für Gesicht (LSF 30).Die leichte Spezialpflege wirkt auf Wasserbasis und beruhigt für Sonnenallergien anfällige Haut. Dabei verzichtet sie auf jegliche künstliche Inhaltsstoffe.

Für eine empfindliche Gesichtshaut wurde die Eucerin Sun Creme (LSF 50+) konzipiert, die mit ihrem 3-Komponenten-System aus asiatischem Süßholz sicheren DNA-Schutz bei starker und sehr starker Sonneneinstrahlung bietet. Mit der Daylong ultra SPF 30 Lotion kommen helle, empfindliche Hauttypen unbeschadet durch den Sommer.

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2. Sonnenstich

Der Sonnenstich macht sich nach intensiver Sonneneinwirkung mit einem roten Kopf, Kopfschmerzen, Unruhe und Schwindelgefühl bemerkbar. Desorientierung, Übelkeit und Erbrechen zählen zu weiteren Symptomen dieses Hitzeschadens. Wegen akutem Flüssigkeitsmangel droht bei unzureichender Versorgung ein lebensbedrohlicher Kreislaufkollaps.

Erste Hilfe bei einem Sonnenstich

  1. Ist der Betroffene bewusstlos, rufen Sie sofort einen Notarzt.
  2. Begleiten Sie den Patienten mit Sonnenstich an einen schattigen Ort.
  3. Bringen sie die betroffene Person in die stabile Seitenlage.
  4. Kühlen Sie seinen Kopf und Nacken mit einem feuchten Tuch. Alternativ hilft auch Quark aus dem Kühlschrank.
  5. Ist der Patient ansprechbar, lagern Sie seinen Oberkörper leicht erhöht.
  6. Versorgen Sie den Betroffenen mit genügend Flüssigkeit, sofern er nicht an Übelkeit leidet.

 

3. Reisekrankheit

Die Reisekrankheit oder Seekrankheit zählt ebenfalls zu den 8 häufigen Sommerkrankheiten. Schwindel, Übelkeit und Erbrechen plagen den Reisenden während des Flugs, der Zug-, Bus- oder Schifffahrt.

Meiden Sie es, zu lesen und schauen Sie aus dem Fenster. Mit dem Blick nach vorn können Sie Ihrem Gleichgewichtssinn helfen.

Die Reisetabletten-ratiopharm® oder auch die Heumann-Reisetabletten, enthalten den Wirkstoff Dimenhydrinat und werden vorbeugend eingenommen.

 

4. Schwere Beine

Müde, schmerzende, schwere Beine sind ein Zeichen eingeschränkter Venenaktivität. Meist leiden Frauen an der typischen Sommerkrankheit, die auf Bindegewebsschwäche oder vererbte Venenschwäche zurückzuführen ist. Im Verlauf kommt es möglicherweise zur Bildung von Krampfadern, die von einer potenziellen Thrombose beschattet wird. Häufig aber wird das Blut zäh aufgrund von zu wenig Bewegung, so dass es zum Rückstau des Blutes in den Beinen kommt. Die Sommerkrankheit „schwere Beine“ wird durch Reisen und Tätigkeiten begünstigt, die langes Sitzen erfordern.

Mittel gegen schwere Beine

Viel trinken, bewusste Bewegung, Beine hochlegen und direkte Sonnenstrahlen meiden, vor allem während der Mittagszeit. Rezeptfreie Venentabletten Antiveno Heumann verschaffen Linderung mit einem Extrakt aus Roten Weinrebenblättern. Entspannte statt schwere Beine erhalten Sie auch mit der Zirkulin Bein-Creme.

 

5. Blasenentzündung

Nicht nur in der kalten Jahreszeit kann man an einer Blasenentzündung erkranken. Verbreitete Ansteckungsmöglichkeiten bieten Besuche im Schwimmbad, zu langes Tragen der nassen Badesachen oder allzu luftige Bekleidung am Abend. Kühlt der Körper aus, wird das Immunsystem heruntergefahren. Die untere Körperregion wird nicht mehr wie gewohnt durchblutet. Diesen Zustand nutzen Bakterien wie der Escherichia coli aus, indem sie sich in der Blase ansiedeln. Da Frauen über eine kürzere Harnröhre als Männer verfügen, sind sie besonders betroffen.

Abhilfe verschafft viel zu trinken und damit möglichst viele Erreger auszuscheiden. Mit Buscopan® Plus (Filmtabletten) lösen sich Verkrampfungen im Magen-Darm-Bereich und das schmerzliche, brennende Gefühl beim Wasserlassen ist Geschichte.

 

6. Blasen am Fuß

Mit Beginn der sommerlichen Temperaturen werden wir unternehmenslustig. Es zieht uns in die reizvolle Natur, was nicht selten auf Wanderausflügen mit der berühmten Blase am Fuß einhergeht.

Blasen verhindern

Um dieser unangenehmen Beschwerde entgegenzuwirken, sollten die Socken eng anliegen, d. h. keine Falten werfen und das Schuhwerk adäquat am Fuß sitzen. Denn Blasen bilden sich, wenn die obere und untere Hautschicht durch ständigen Druck aneinander gerieben werden, bis sie sich lösen.

Stelle vor Schmutz und Bakterien schützen

Innerhalb von sieben Tagen heilt die Blase am Fuß ab. Bis es soweit ist, lässt sich die Zeit mit dem schmerzlindernden Compeed Blasenpflaster medium überbrücken. Das Pflaster wirkt wie eine zweite Haut, lindert Druck und Schmerzen und schützt die Wunde vor Wasser, Schmutz und Bakterien.

 

7. Wunden

Verletzungen der Haut können oberflächlich ausfallen (Schürfwunden, Kratz- und Platzwunden) oder – unter anderem bei Schnitt- und Stichwunden – tiefer gelegene Sehnen und Nerven betreffen.

Erste Hilfe bei Wunden

Wenn die Haut schmutzig ist, spülen Sie die Wunde mit lauwarmem Wasser, idealerweise Trinkwasser ab.

  1. Fremdkörper in der Wunde lassen Sie wegen erhöhter Blutungsgefahr bitte stecken und vom Arzt entfernen.
  2. Desinfizieren Sie die verletzte Hautstelle, etwa mit Octenisept Antiseptikum als Spray.
  3. Kleben Sie auf kleine Wunden ein Pflaster oder lassen sie diese an der frischen Luft abheilen.
  4. Für größere Verletzungen wählen Sie sterile Kompressen, die sich mit einer elastischen Mullbinde fixieren lassen.

 

Ein weiteres rezeptfreies Mittel erhalten Sie mit dem Produkt: Bepanthen ansiseptische Wundcreme zur Behandlung oberflächlicher Wunden und Verbrennungen ersten Grades; hierzu zählen Wunden durch Verbrühung, gerötete und schmerzende Hautpartien sowie Sonnenbrand.

 

8. Verdauungsprobleme

Sommerkrankheiten wie Blähungen, Durchfall und Verstopfungen entstehen durch Veränderungen in der Ernährungsweise sowie durch hormonelle oder stoffwechselbedingte Schwankungen. Ballaststoffarme Kost provoziert häufig Verstopfungen. Durchfall wird neben typischen Magen-Darm-Keimen auch durch unsachgemäß gelagerte Speisen hervorgerufen, die z. B. zu lange in der Hitze gelegen haben, mit Salmonellen bestückt sind und für einen unbedenklichen Verzehr nicht ausreichend heiß zubereitet wurden.

Mittel bei Verdauungsproblemen

Bei Beschwerden im Magen-Darm-Bereich, Blähungen und leichten Krämpfen greifen viele Betroffene zu den Gastritol Liquid Tropfen, die für schnelle Besserung sorgen. Weiterhin wird für Verdauungsprobleme die Einnahme der Tabletten Hepar SL forte 600 mg empfohlen, die mit dem Trockenextrakt aus Artischockenblättern die nötigen Heilungsprozesse anstoßen.

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