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Diabetes

Diabetes mellitus, auch gemeinhin als Zuckerkrankheit bekannt, ist eine Stoffwechselkrankheit an der 2015 in Deutschland weit mehr als 6 Millionen Menschen leiden. Diabetes-Patienten haben einen gestörten Zuckerstoffwechsel, bei dem durch die chronische Unterproduktion oder Inaktivierung des „Zucker-Zersetzers“ Insulin die Gefahr einer Überzuckerung des Blutes besteht. Die Wahrscheinlichkeit, an dieser Stoffwechselstörung zu erkranken, erhöht sich mit zunehmendem Alter. Laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sind weltweit etwa 350 Millionen Menschen von Diabetes betroffen. In Deutschland gibt es aktuell etwa 7 Millionen Diabetiker. Sie müssen sich auf ein Leben mit einem erhöhten Blutzuckerspiegel einstellen. Dazu sind die Beobachtung der Ernährung, der regelmäßige Blutzuckertest und gegebenenfalls die Insulinspritze nötig. Diabetes kann weitere Erkrankungen zur Folge haben. Auch hierfür gibt es in Ihrer Versandapotheke medikamente-per-klick ein umfangreiches Sortiment an Diabetikerbedarf, welches den Alltag für Menschen mit Zuckerkrankheit einfacher macht.

Wie beeinflusst Diabetes den Stoffwechsel?

Kohlenhydrate werden im Magen und Darm zu dem Einfach-Zucker Glukose zerlegt. Der Zucker wird dann durch die Darmwand ins Blut resorbiert und dort entweder zur Energiegewinnung genutzt oder durch Insulin in Glykogen umgewandelt und so gespeichert.

Bei Diabetes-Patienten ist die Insulinproduktion gestört und so kann überschüssige Glukose nicht in Glykogen umgewandelt werden. Der normale Blutzuckerspiegel eines gesunden Menschen wird so sehr schnell überschritten.

Noch dazu kommt, dass Insulin der einzige Stoff im Körper des Menschen ist, der die Umwandlung von Zucker in Fett katalysiert. Ohne ausreichend Insulin können somit keine neuen Fettreserven aufgebaut werden, was zu einer starken Gewichtsabnahme führen kann.

Typ-1-Diabetes

Circa 10% aller Diabetiker leiden an Typ-1-Diabetes. Sie ist durch eine Mischung der eigenen Gene sowie durch Umweltfaktoren bedingt und resultiert in der Zerstörung der Insulin-produzierenden Zellen in der Bauchspeicheldrüse. Ohne Insulin kommt es so zu einer Überzuckerung des Blutes.

Symptome für Typ-1-Diabetes

Der Körper versucht den übermäßigen Zucker über die Nieren auszuscheiden. Die Überzuckerung des Blutes führt so zu akutem Harndrang und einem andauernden Durstgefühl. Andere Symptome für Typ-1-Diabetes sind eine starke Gewichtsabnahme (durch Abbau der Fettreserven) sowie Erbrechen, Kopfschmerzen und auch Bauchschmerzen.

Therapie für Typ-1-Diabetes

Typ 1 ist bis heute nicht heilbar. Das Fehlen von Insulin wird derzeit durch das lebenslange Verabreichen von künstlichem Insulin (über Einmalspritzen- und Kanülen) bekämpft. Spezielle Zucker, wie zum Beispiel Acarbose, werden anders als Glukose abgebaut und hindern die Aufnahme von Glukose durch die Darmwand. Auch wird in der Therapie oft das Mittel Metformin verwendet, der die Synthese von neuer Glukose in der Leber unterbinden kann.

Typ-2-Diabetes

An Typ-2-Diabetes leiden circa 90% aller Diabetiker. Typ-2-Diabetiker produzieren zwar Insulin, jedoch ist seine Wirkung eingeschränkt. Zunächst kann der eigene Körper die eigene Insulin-Ineffizienz durch eine Überproduktion des Hormons ausgleichen, durch die dauerhafte Überproduktion wird jedoch die Bauchspeicheldrüse überlastet. Nach einiger Zeit muss die Überproduktion eingestellt werden, das Resultat ist ein Rückgang des Insulinspiegels und ein Ausbrechen der Diabetes-Symptome. Typ-2-Diabetes wirkt vorwiegend durch Übergewicht bedingt.

Symptome für Typ-2-Diabetes

Meist führt Typ-2-Diabtes besonders in den Anfangsstadien zu keinen spezifischen Symptomen und wird oft erst sehr spät erkannt. Erste Anzeichen sind häufig sehr vage, zum Beispiel Müdigkeit, Sehstörungen oder eine Anfälligkeit für Entzündungen.

Therapie für Typ-2-Diabetes

Die beste Therapie, um Typ-2-Diabetes zu bekämpfen, ist aktive Bewegung und das Reduzieren des eigenen Körpergewichts. Auf eine vollwertige und ausgeglichene Ernährung sollte geachtet werden.

Das Zubehör eines Diabetikers

Mit Diabetes leben zu müssen ist unangenehm. Jedoch gibt es eine Reihe von Hilfsmittel und Errungenschaften, die es einem Diabetiker ermöglichen, die Krankheit im Zaum zu halten und ein einigermaßen normales Leben zu führen.

Zuckermessgeräte

Um den eigenen Blutzucker zu messen, und so den benötigten Insulinbedarf zu bestimmen, gibt es voll-elektronische Blutzuckermessgeräte, Einstechhilfen sowie komplementäre Glukose-Teststreifen und Kontrolllösungen zur Geräte-Kalibrierung.

Injektionszubehör

Zur Grundausstattung eines jeden Typ-1-Diabetikers gehört ein Injektionsset, bestehend aus Insulin-Lösung, Einmal-Spritzen oder auch Injektionsnadeln (z. B. von Novofine oder Becton Dickinson) sowie einer Aufbewahrungs-Kühltasche (z.B. von Frio).

Allgemeiner Diabetikerbedarf

Speziell für Diabetiker entwickelt, gibt es eine Reihe an Pflegecremes, Fußcremes, Diabetikersocken (wie die nicht-einschneidenden Socken ohne Gummibund von Bort), Harnteststreifen sowie Tabletten bei diabetischer Neuropathie (z.B. von Biomo Pharma oder Wörwag).

Diabetes vorbeugen

Eine gesunde Lebensweise schützt besonders vor Typ-2-Diabetes. Auch kann eine hohe Vitamin D-Konzentration im Blut das Diabetesrisiko senken.
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