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Blutdruck

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Stress beeinflusst den Blutdruck

Stress ist lebenswichtig. Der menschliche Körper passt den Blutdruck auf unterschiedliche Situationen automatisch an. So bewirkt Stress, dass das Herz zu mehr Leistung angetrieben wird, wohingegen der Blutdruck sinkt, sobald wir uns entspannen.
Darüber hinaus wirkt sich der Tagesverlauf auf den Blutdruck aus. Morgens ist er höher als in der Nacht.

Weitere Einflussfaktoren

Der Blutdruck wird von den Hormonen sowie Gefäß- und Nervenaktionen gelenkt. Der Sympathikus und der Parasympathikus beeinflussen den Blutdruck ebenfalls. Sie sind Teil des vegetativen Nervensystems. Der Sympathikus lässt ihn steigen, wohingegen der Parasympathikus dafür sorgt, dass er wieder sinkt. Zudem sind die Nebennieren in Kombination mit einer Adrenalinausschüttung, Neoadrenalin oder Aldosteron an der Erhöhung des Blutdrucks beteiligt.
An der Halsschlagader sowie der Hauptschlagader befinden sich sogenannte Messfühler, die für die Regulierung notwendig sind.

Bluthochdruck

Bluthochdruck als Volksleiden

Die Hypertonie (Bluthochdruck) ist in Deutschland weit verbreitet. Studien zufolge leiden circa 20 Millionen Deutsche an erhöhtem Blutdruck. Dahingegen liegen laut Schätzungen die Zahlen für Blutniederdruck weit darunter. Bei einem gesunden Menschen liegt der Wert bei rund 120/80 mmHg. Der vordere Wert steht dabei für den systolischen Druck, der hintere für den diastolischen. Die Systole steht für die Auswurfphase des Herzens. Die linke Herzkammer zieht sich zusammen und pumpt dabei das Blut in die Aorta, während die rechte Herzkammer das Blut in den Lungenkreislauf pumpt. Dabei ist der Blutdruck am höchsten. Die Diastole bezeichnet die Entspannungsphase. Hier weiten sich die Herzkammern, um neues Blut eindringen zu lassen. Die Herzkammern entspannen, wobei der Blutdruck am niedrigsten ist.

Werte Bluthochdruck

Eine leichte Hypertonie liegt bei permanenten systolischen Werten von 140 bis 159 oder diastolischen Werten von 90 bis 99 mmHg vor. Diesen Zustand bezeichnet man auch als Bluthochdruck Grad 1. Sollte der systolische Wert bereits über 180 oder der diastolische über 110 mmHg liegen, so handelt es sich bereits um einen schweren Bluthochdruck.

Folgen der Hypertonie

Der Bluthochdruck kann zu einer Herzschwäche, Gefäßverkalkungen oder einem erhöhten Herzinfarkt- und Schlaganfallrisiko führen. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, dass sich dauerhafte Hypertonie negativ auf Augen und Nieren auswirkt.

Ursachen für Bluthochdruck

Mögliche Einflussfaktoren sind unter anderem Stress, Rauchen, Bewegungsmangel und Alkohol. Diese Kriterien sind beeinflussbar. Allerdings kann Bluthochdruck auch genetisch veranlagt sein, oder durch Organerkrankungen hervorgerufen werden. Ist dies der Fall, bezeichnet man es als sekundäre Hypertonie.

Was man dagegen tun kann

Bluthochdruck lässt sich mit Medikamenten einstellen. Zudem wird auf diesem Gebiet permanent geforscht und neue Therapieformen geprüft. Neben der medikamentösen Behandlung kann Hypertonie auch durch einen gesunden Lebensstil positiv beeinflusst werden. Sport und eine kalorien- und fettarme Ernährung tragen zur Bekämpfung zu hohen Blutdrucks bei.

Blutniederdruck

Werte Blutniederdruck

Bei Werten unter 105/600 mmHg spricht man von zu niedrigem Blutdruck oder Hypotonie.

Symptome

Blutniederdruck ist keine Krankheit. Jedoch können Schwindelgefühle, Müdigkeit oder das sogenannte Sternchen-Sehen auftreten. Auch eine schnelle Ermüdung, die Neigung zur Ohnmacht und Appetitlosigkeit sowie Konzentrationsmangel, erhöhte Reizbarkeit und Ohrensausen zählen zu Symptomen der Hypotonie.

Ursachen

Es gibt viele verschiedene Ursachen für zu niedrigen Blutdruck:
  • anlagebedingt
  • vermindertes Flüssigkeitsvolumen: beispielsweise
    • nach vermehrtem Erbrechen,
    • starkem Durchfall oder häufigem Wasserlassen
  • Herzerkrankung: nach einer Herzmuskelschwäche oder langanhaltendem Bluthochdruck ist das Herz geschwächt und nicht mehr fähig, das Blut mit genügend Kraft in den Kreislauf zu pumpen
  • Aortenbogen-Syndrom: Symptome des Aortabogen-Syndroms sind kalte Hände und Schwindelgefühle
  • Venenschwäche: äußert sich in Krampfadern, kann vor allem beim Stehen zum Absinken des Blutdrucks führen
  • Hormonstörung: auf eine Erkrankung der Schilddrüse und Nebennieren zurückzuführen, beeinflusst den Blutdruck und den Herzschlag
  • Medikamentennebenwirkungen
  • Neurologische Erkrankungen: Erkrankungen des Rückenmarks, des Gehirns oder auch der Nerven können zu Blutniederdruck führen
  • Fehlende Orthostase-Reaktion: kann zu Schwindelgefühlen, Ohrensausen oder Bewusstseinsstörungen bis hin zur Ohnmacht führen

Diagnose

Der Blutniederdruck kann durch wiederholte Blutdruckmessungen oder ein EKG in Ruhelage, beim Aufstehen und unter Belastung festgestellt werden. Auch mit dem sogenannten Kipptisch-Test im Krankenhaus kann eine Hypotonie diagnostiziert werden. Der Patient wird mit Halteriemen auf einem Tisch fixiert, wo er circa 10 Minuten in Ruhelage liegt.
Währenddessen werden der Blutdruck und die Herzströme permanent im Auge behalten. Danach wird der Tisch aufgestellt, sodass der Patient senkrecht steht und die Messungen weitergeführt.

Therapie / Selbsttherapie

Hypotonie ist normalerweise nicht schädlich und bedarf keiner Therapie. Liegt dem Blutniederdruck eine Erkrankung zugrunde, so sollte diese behandelt werden. Dennoch kann ein Arzt Sympathomimetika verschreiben. Diese wirken auf das Herz und die Blutgefäße, wodurch der Druck in den Arterien und Venen gesteigert wird.
Sämtliche Selbsttherapieformen sollten vor der Anwendung mit einem Arzt abgesprochen werden. Dazu zählen ausreichend Bewegung und ein langsames Aufsetzen am Morgen, bevor man aufsteht. Auch Wechselduschen helfen bei Blutniederdruck sowie Tee oder Kaffee und ausreichend Flüssigkeit über den Tag verteilt.