Mumps

Mumps, umgangssprachlich Ziegenpeter genannt, ist eine akute Viruserkrankung. Sie zählt zu den bekannten Kinderkrankheiten, macht jedoch auch vor Erwachsenen nicht Halt. Die schmerzhafte Schwellung der Ohrspeicheldrüsen geht mit Fieber einher und ist meldepflichtig.

 

Wie ansteckend ist der Mumps-Virus?

Menschen stecken sich kurzerhand über die Tröpfcheninfektion an. Der Kontakt mit infizierten Flüssigkeiten wird durch Husten oder Niesen schnell übertragen. Auch durch Küssen verbreitet sich der Virus. Die gute Nachricht jedoch lautet: Meist heilt die Krankheit von selbst wieder ab. Zudem gilt, wer einmal an den Mumps-Viren erkrankt ist, ist sein Leben lang dagegen immun. In der Regel sind überwiegend Kinder im Alter von vier bis 15 Jahren von der meldepflichtigen Erkrankung betroffen.

Inkubationszeit von Mumps

Erst nach 14 bis 21 Tagen bemerkt die erkrankte Person die Symptome. Der Mumps-Virus teilt sich eifrig in den oberen Atemwegen und den Lymphknoten, die zum Abwehrsystem des Körpers gehören. Immer mehr dieser Viren zirkulieren dann in der Blutbahn und schwächen die Gesundheit. Tückisch daran ist, dass arglose Mitmenschen sich schon anstecken können, wenn noch keinerlei Krankheitszeichen bemerkbar sind, tatsächlich schon 7 Tage vor der ersten Symptomatik.

 

Typische Symptome von Mumps

Frühe Anzeichen der Kinderkrankheit äußern sich häufig mit Schüttelfrost, Glieder- und Kopfschmerzen. Betroffene fühlen sich matt und können später auch Fieber entwickeln. Manche Menschen überstehen Mumps mit unspezifischen Krankheitszeichen. Ein markantes Symptom hingegen stellen die Hamsterbäckchen dar. Da im Zuge des Krankheitsverlaufes die Ohrspeicheldrüsen anschwellen – oft zeitversetzt – erleiden die Betroffenen Schmerzen bei Kau- und Schluckbewegungen. Der gesamte Ohren- und Halsbereich reagiert überaus druckempfindlich und schmerzt möglicherweise beim Bewegen des Kopfes.

 

Medikamente gegen Mumps – Behandlung

Gegen Mumps gibt es kein Patentrezept. Die einhergehenden Symptome können allerdings stark gelindert werden. Neben einer strengen Bettruhe helfen rezeptfreie Medikamente, wie das fiebersenkende Mittel Ibuprofen Kindersaft 100 ml. Das Präparat wirkt zügig bei leichten bis mittleren Schmerzen. Kindern von 2 bis 8 Jahren (13 bis 25 kg Körpergewicht) können Sie bei Fieber und mäßig starken Schmerzen auch Paracetamol-Zäpfchen 250 von Hexal verabreichen. Halten Sie einen zeitlichen Abstand von 6 Stunden ein. Achten Sie außerdem auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr.

 

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Weiterhin werden warme Ölumschläge am Ohren-/Halsbereich als angenehm empfunden. Bei Fieber helfen kühlende Umschläge an den Waden. Bereiten Sie aus Rücksicht auf die Schluckbeschwerden weiches bis breiartiges Essen zu. Übersäuerte Nahrung reizt die Speicheldrüsen, verzichten Sie lieber vorübergehend darauf.

 

Impfung gegen Mumps

Das beste Mittel gegen Mumps bietet die Schutzimpfung. In Kombination mit Masern und Röteln (MMR) wird diese das erste Mal nach dem ersten Lebensjahr gespritzt, das zweite Mal vor dem Schuleinstieg.

 

Komplikationen

Gefürchtet sind Mumps-Viren wegen möglichen eintretenden Komplikationen. Hierzu zählt die Hirnhautentzündung, die unter Umständen bis zur Taubheit führen kann. Neben den Ohrspeicheldrüsen können auch weitere Organe befallen werden, die eine Entzündung der Bauchspeicheldrüsen sowie bei Jungen eine Erkrankung der Hoden bis hin zur Impotenz hervorrufen können. Oft verläuft Mumps aber ohne größere Beeinträchtigung.

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