Magen-Darm-Grippe

gastroenteritisMagen-Darm-Grippe, auch Gastroenteritis genannt, ist eine Entzündung der Schleimhäute des Magen-Darm-Traktes. Anders als der Name vermuten lässt, hat die Magen-Darm-Grippe mit der allgemeinen Grippe wenig gemeinsam und kann neben Viren auch durch Bakterien, Gifte und Strahlung ausgelöst werden.

Behandelt werden meist nur die Symptome, wie Erbrechen und Durchfall. Für die dringend benötigte Rehydrierung des Körpers gibt es neben Tee und Wasser auch spezielle Elektrolyt-Lösungen aus der Apotheke.

 

Ursachen der Magen-Darm-Grippe

Für eine Magen-Darm-Grippe gibt es eine Vielzahl an potentiellen Ursachen. In den häufigsten Fällen kommt es zur Ausbildung einer Symptomatik durch eine Reizung der Magen- und Darmschleimhäute, verursacht durch Vergiftung, aber auch Viren oder Bakterien. In selteneren Fällen kann Gastroenteritis auch durch radioaktive Strahlung oder Röntgenstrahlung verursacht werden.

In den meisten Fällen werden die Giftstoffe und Bakterien über eine Schmierinfektion mit der Nahrung vermengt und aufgenommen. Erreger gelangen in den überwiegenden Fällen durch mangelnde Hygiene (nicht gereinigte Hände) in die Nahrung.

 

Symptome der Gastroenteritis

Da die Verursacher der Magen-Darm-Grippe meist mit der Nahrung aufgenommen werden, werden die Magenschleimhäute zuerst angegriffen. Die Reizung der Magenschleimhäute führt dazu, dass Nahrung nicht mehr verwertet werden kann. Übelkeit, Erbrechen oder auch Unwohlsein sind meist die ersten Anzeichen der Infektion. Erst später gelangt der Erreger auch in dem Darmtrakt, was – je nach Erreger – zu Durchfall und auch starken Bauchschmerzen führen kann. Ist die Erkrankung durch Viren oder Bakterien bedingt, kann es auch zu Fieber, allgemeiner Erschöpfung und Gliederschmerzen kommen. Da der Körper sehr viel Flüssigkeit verliert, können in späteren Stadien auch Schwindelgefühle und Austrocknungserscheinungen auftreten.

 

Magen-Darm-Grippe vorbeugen

Am einfachsten kann man das Risiko einer Magen-Darm-Grippe – und damit den Folgeerscheinungen wie Erbrechen, Bauchschmerzen und Durchfall – durch das Einhalten von Hygienestandards verringern. In regelmäßigen Abständen – besonders vor der Essenszubereitung oder den Mahlzeiten – die Hände gründlich waschen, hilft Schmierinfektionen zu reduzieren. Fleisch, Geflügel und Seefrüchte sollten immer bei genügend hoher Temperatur zubereitet und gründlich durchgebraten oder gekocht werden.

Sollte bereits jemand anderes im näheren Umfeld an der Magen-Darm-Grippe erkrankt sein, so ist besonders auf das Verwenden separater Handtücher und Küchenutensilien zu achten.

 

Gängige Medikation

In den meisten Fällen hält eine Magen-Darm-Grippe nur für zwei bis sieben Tage an, bevor alle Erreger ausgeschieden sind. Eine Standardbehandlung konzentriert sich deswegen meist nur auf die Symptomlinderung.

Um einer Austrocknung vorzubeugen und den Salz- und Nährstoffverlust des Körpers entgegen zu wirken werden meist Traubenzucker-Salz-Lösungen oder andere Elektrolytlösungen, beispielsweise das Humana Elektrolyt Bananen-Pulver, verabreicht. In besonders schweren Fällen kann dies auch über eine Infusion erfolgen.

Kleine Mahlzeiten an verdauungsfreundlichen Nahrungsmitteln, wie Zwieback, Bananen oder Brot, helfen mit der Nährstoffversorgung und unterstützen den Wiederaufbau der Magenschleimhaut. Verschiedene Tees, zum Beispiel der Kamillenblütentee der Bombastus-Werke, können helfen den Magen zu beruhigen.

Es wird auch vermutet, dass das Einnehmen spezieller Probiotika (z.B. Probiotik protect Pulver von nutrimmun) helfen kann, die Dauer der Erkrankung zu verkürzen und die natürliche Darmflora wiederherzustellen.