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BLEMAREN N Brausetabletten

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Anbieter:
Aristo Pharma GmbH
Darreichungsform:
Brausetabletten
Packungsgröße:
50 Stk
PZN:
04078045
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BLEMAREN® N Brausetabletten

Harnsteinerkrankungen

Bis zu 5 Prozent der Bevölkerung in der Bundesrepublik sind vom Harnsteinleiden betroffen. Die Ursachen sind je nach Steinart unterschiedlich. Aufgrund von Stoffwechselstörungen kann es zu hohen Konzentrationen schwerlöslicher Salze im Harn und damit zu Auskristallisierungen kommen. Auch der pH-Wert des Harns spielt eine Rolle. Ein Harnstein kann so klein wie ein Getreidekorn sein, aber auch hühnereigroß und größer werden.

Woran erkenne ich, ob ich Harnsteine habe?

Harnsteine können Beschwerden auslösen, die von leichten kaum spürbaren bis zu sehr starken Schmerzen (Koliken) gehen. Nicht jeder Harnstein löst gleich eine Kolik aus. Kleinere Ablagerungen werden anfangs nicht bemerkt. Obwohl die meisten Steine nicht sehr groß sind, verursachen sie wegen ihrer scharfkantigen Kristallstruktur erhebliche Schmerzen. Gelangt ein Stein aus der Niere in den Harnleiter, kann es zu plötzlich einsetzenden und wiederholenden Krämpfen (Koliken) kommen.

Je nachdem wo der Stein sitzt, strahlen die Schmerzen in den Rücken, die Leisten, die Oberschenkel, bis in die Genitalien aus. Übelkeit und Erbrechen während einer Kolik können quälende Begleiter sein. In jedem Fall ist eine Abklärung durch einen Arzt erforderlich.

Harnstein ist nicht Harnstein

Harnsteine gehen häufig spontan beim Wasserlassen ab. Für die Bestimmung der Ursachen der Steinbildung ist die Kenntnis der Zusammensetzung der Harnsteine von großer Bedeutung. Jeder Harnstein sollte genau analysiert werden. Um abgegangene Steine zu finden kann der Urin gefiltert werden. Lassen Sie die aufgefangenen Harnsteine analysieren und halten Sie sich an die Therapieempfehlung Ihres Urologen!

Wie kann man Harnsteine vorbeugen?

Das Harnsteinleiden ist eine chronische Erkrankung des Gesamtorganismus. In Abhängigkeit der Steinzusammensetzung bilden Patienten häufig ohne Vorsorgemaßnahmen erneut wieder Harnsteine (hohe Rezidivraten v. 30-70%).

Allgemeine Maßnahmen zur Vorbeugung einer erneuten Steinbildung

  • durch ausreichende Flüssigkeitszufuhr (2,5 bis 3 l am Tag)
  • durch eine gesunde abwechslungsreiche Ernährung mit reduzierten Mengen an tierischem Eiweiß (steinspezifische Ernährungsempfehlungen können vom Blemaren-Service Aristo Pharma abgefordert werden)
  • regelmäßige sportliche Betätigung wie Radfahren, Gartenarbeit, auch Treppensteigen und Spazieren gehen
  • Gewichtsnormalisierung

Harnsäuresteine (Häufigkeit ca. 10-15%)

Nur Harnsäuresteine können durch eine medikamentöse Alkalisierung des Urins (z.B. mit Blemaren N) aufgelöst und die Neubildung verhindert werden.

Testen Sie Ihren Urin pH-Wert mit Blemastrip! Ein konstant niedriger Urin pH-Wert von unter 5,8 ist ein typisches Merkmal der Harnsäurestein-Patienten. Der Test mit Blemastrip ist ganz einfach und ermöglicht eine sofortige Feststellung des Harn-pH-Wertes. Blemastrip ist in jeder Apotheke erhältlich.

Calciumsteine (Häufigkeit ca. 70-80%)

Calziumsteine können nicht medikamentös aufgelöst werden. Alkalizitrate (z.B. Blemaren N) können bei Calciumsteinen eine Neubildung und/oder die Größenzunahme von verbliebenen Fragmenten verhindern.

Wirkstoffe:

Citronensäure, wasserfrei; Natriumcitrat, wasserfrei; Kaliumhydrogencarbonat

Dieses Arzneimittel ist ohne Verschreibung in der Apotheke erhältlich. Um einen bestmöglichen Behandlungserfolg zu erzielen, muss Blemaren® N-Brausetabletten vorschriftsmäßig angewendet werden.

1. WAS IST BLEMAREN® N UND WOFÜR WIRD ES ANGEWENDET?

Blemaren® N ist ein Arzneimittel zur Behandlung von Harnsteinen und Nierengries.

Das Präparat wird bei nachstehenden Harnsteinleiden (Harnstein) angewendet:
  • zur Alkalisierung des Harns bei Harnsäuresteinen mit oder ohne gleichzeitig vorliegen- den Calciumsteinen
  • zur Metaphylaxe (nachgehenden Fürsorge) bei Calciumsteinen (Vorbeugung einer Neubildung und/ oder Verhinderung der Größenzunahme von verbliebenen Fragmenten)

2. WAS MÜSSEN SIE VOR DER EINNAHME VON BLEMAREN® N BEACHTEN?

Blemaren® N darf nicht eingenommen werden:

  • wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen Citronensäure, Natriumcitrat, Kaliumhydrogencarbonat oder einen der sonstigen Bestandteile von Blemaren® N-Brause-abletten sind
  • wenn Sie eine eingeschränkte Nierenfunktion haben
  • wenn Sie an Harnwegsinfekten mit harnstoffspaltenden Bakterien (Gefahr der Struvitsteinbildung) leiden
  • wenn Sie unter metabolischer Alkalose leiden
  • wenn Sie an einer seltenen Erbkrankheit mit erhöhtem Kaliumspiegel (Adynamia episodica hereditaria) leiden
  • Kinder unter 12 Jahren sind von der Behandlung mit Blemaren® N auszuschließen, da keine ausreichenden Erfahrungen für diese Altersgruppe vorliegen.

3. WIE IST BLEMAREN® N EINZUNEHMEN?

Nehmen Sie Blemaren® N immer genau nach Anweisung in der Packungsbeilage ein.

Für die Alkalisierung des Harns bei Harnsäuresteinleiden gilt:
Der pH-Wert des frischen Harns ist für die Verhinderung einer Wiedererkrankung (Rezidivprophylaxe oder Metaphylaxe) in den Bereich von 6,2-6,8 einzustellen. Die dafür notwendige Tagesdosis von Blemaren® N kann bei jedem Patienten unterschiedlich sein. In der Regel ist dabei eine Tagesdosis von 3 Brausetabletten, aufgeteilt in drei gleiche Einzelgaben über den Tag, angezeigt. Unterschreiten die Tagesprofile des Harn-pH den pH-Wert 6,2, so ist die Dosierung entsprechend zu erhöhen.

Eine derartige Korrektur sollte vorzugsweise durch Erhöhung der abendlichen Dosis auf 2 Brausetabletten, in Ausnahmefällen auf 3 Brausetabletten, erfolgen. Bei Überschreitung des pH-Wertes von 6,8 ist die Dosis zu reduzieren. Eine derartige Korrektur sollte ebenfalls vorzugsweise mit der abendlichen Dosis erfolgen.

Für die chemische Auflösung von Harnsäuresteinen (Chemolitholyse) ist der pH-Wert des frischen Harns in einen Bereich von 7,0-7,2 einzustellen.

Für die Metaphylaxe von Calciumsteinen und zur Alkalisierung des Harns bei Harnsäuresteinleiden mit gleichzeitig vorliegenden Kalziumsteinen gilt: Es ist ein pH-Bereich des frischen Harns von 6,8-7,4 einzustellen. Zum Erreichen dieses pH-Bereiches ist eine individuelle Dosierung erforderlich, in der Regel 3 Brausetabletten. Die Dosis zur Einstellung kann ggf. erhöht werden, wobei 5 Brausetabletten meistausreichend sind.

Eine Tagesdosis von 3 Brausetabletten kann als Einmalgabe abends oder in drei gleichen Einzelgaben über den Tag eingenommen werden. Bei einer etwaigen höheren Dosis empfiehlt sich die Verteilung auf drei Einzelgaben mit jeweils einer Brausetablette früh und mittags und 2-3 Brausetabletten abends.

Art der Anwendung

Blemaren® N wird in einem Glas Wasser aufgelöst und unmittelbar nach dem kompletten Auflösen getrunken.

Entsprechend den Anweisungen des Arztes ist Blemaren® N wirkungsbezogen zu dosieren, d.h. es ist diejenige individuelle Dosierung zu ermitteln, die den Harn in den jeweils optimalen pH-Bereich (s.o.) bringt.

Die Wirkungskontrolle erfolgt in der Regel dreimal täglich durch Messung des pH-Wertes im Harn. Hierzu wird das der Packung beigegebene Spezial-Indikatorpapier verwendet. Die Indikatorzone eines Teststreifens ist durch kurzes Eintauchen mit dem Harn zu benetzen. Der sich ergebende Farbton des Teststreifens ist innerhalb von zwei Minuten mit der Farbskala zu vergleichen und der so gefundene pH-Wert in den Kontrollkalender einzutragen.

Blemaren® N ist für Diabetiker geeignet (1 Brausetbl. = 0,02 BE). In Abhängigkeit von der Steingröße sind zur Steinauflösung Behandlungszeiten von vier Wochen bis zu sechs Monaten notwendig. Die Anwendungsdauer ist in jedem Fall vom behandelnden Arzt zu bestimmen. In der Rezidivprophylaxe hat sich eine individuell festgelegte Intervalltherapie bewährt.

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Ihrer Apotheke wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung von Blemaren® N zu stark oder zu schwach ist.

4. WELCHE NEBENWIRKUNGEN SIND MÖGLICH?

Wie alle Arzneimittel kann Blemaren® N Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.

Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeitsangaben zugrunde gelegt:
Sehr häufig: mehr als 1 Behandelter von 10
Häufig: 1 bis 10 Behandelte von 100
Gelegentlich: 1 bis 10 Behandelte von 1.000
Selten: 1 bis 10 Behandelte von 10.000
Sehr selten: weniger als 1 Behandelter von 10.000
Nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar

Mögliche Nebenwirkungen

Häufig treten unter der Einnahme von Blemaren® N leichte Magen-Darm-Beschwerden (Magenbeschwerden, Übelkeit, Erbrechen und leichter Durchfall) auf. Falls erforderlich, ist eine Behandlung der Symptome z.B. mit Antiemetika bzw. Antacida möglich. Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in der Gebrauchsinformation angegeben sind.

5. Weitere Informationen

Fragen Sie Ihren Apotheker, wenn Sie weitere Informationen oder einen Rat benötigen. Wenn sich Ihre Symptome verschlimmern oder keine Besserung eintritt, müssen Sie auf jeden Fall einen Arzt aufsuchen.

Urologen in Ihrer Umgebung finden Sie unter: www.urologenportal.de
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Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Pflichttext

Blemaren® N Brausetabletten (Ap)

Wirkstoffe: Citronensäure, Natriumcitrat, Kaliumhydrogencarbonat.
Zur der Alkalisierung des Harns bei Harnsäuresteinleiden mit oder ohne gleichzeitig vorliegenden Kalziumsteinen sowie zur Metaphylaxe (nachgehenden Fürsorge) bei Kalziumsteinen (Vorbeugung einer Neubildung und/oder Verhinderung der Größenzunahme von verbliebenen Fragmenten).
Enthält Kalium- und Natriumverbindungen. Enthält Lactose. Packungsbeilage beachten.

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Aristo Pharma GmbH, Wallenroder Straße 8-10, 13435 Berlin.
(Stand Juni 2011).

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