Zahnschmerzen

Zahnschmerzen

Zahnschmerzen können verschiedene Gründe haben

Dicke, gerötete Wangen und pulsierende Schmerzen? Der häufigste Auslöser für Zahnschmerzen ist eine unbehandelte Zahnfäulnis durch Bakterien – Zahnkaries – gefolgt von Entzündungen der Zahnwurzel oder Zahnwurzelspitze bzw. des Zahnbetts.

 

Ursachen für Zahnschmerzen

Wenn die Nerven in den Zähnen durch Druck, Entzündungen, Verletzungen oder Chemikalien gereizt werden, können Zahnschmerzen entstehen.

 

Schmerzen aufgrund einer Zahnerkrankung

Jeder einzelne von 32 Zähnen wird mit Blutgefäßen und Nervenfasern versorgt. Durch Kieferknochenöffnungen dringen diese von unten in die Zahnwurzel ein und befinden sich in der Zahnmarkmitte. Ein Schutzmantel aus Zahnbein (Dentin) und Zahnschmelz umschließt das Zahnmark. Dadurch werden Einflüsse wie Wärme und Nahrungsreste ferngehalten.

Durch Zahnerkrankungen wird die Barriere durchbrochen und Stoffe können ins Zahninnere gelangen, sodass Schmerzen entstehen:

  • Bei Karies bilden sich Beläge auf den Zähnen, die durch Bakterien verursacht werden. Durch die sogenannte Plaque wird der Zahnschmelz angegriffen.
  • Wird eine Karies nicht behoben, kann es zu einer Zahnwurzelentzündung kommen. Dabei erreicht die Karies den Bereich der Nerven. Über das Zahnmark breitet sich die Karies in die Wurzelspitze aus. Das Absterben des Zahnnervs macht sich dann durch plötzliche Schmerzen bemerkbar.
  • Breitet sich die Zahnwurzelentzündung auf das umliegende Weichgewebe und den Kieferknochen aus, kann es zu eitrigen Abszessen führen. Neben den anhaltenden Zahnschmerzen zeigt sich ein Abszess durch eine dicke, überwärmte Schwellung.
  • Parodontose

    Wer unter Parodontitis leidet, verspürt häufig Zahnschmerzen.

    Liegen die Zahnhälse frei, reagieren diese empfindlich auf Kaltes, Heißes oder Süßes. Bei schmerzempfindlichen Zähnen (Dentin-Hypersensibilität) durchfährt uns ein blitzartigen, ziehender Schmerz. Das liegt daran, dass die feinen Kanäle zum Zahnnerv freiliegen und den Reiz durch das Fehlen des Zahnfleisches ungefiltert weitergeben.

  • Bei freiliegenden Zahnhälsen entwickelt sich schnell eine Zahnfleischentzündung, die sich zu einer Erkrankung des gesamten Zahnhalteapparats entwickeln kann. Erste Anzeichen für eine Parodontitis ist ein Schmerz während des Kauens.

 

Zahnschmerzen aufgrund einer anderen Erkrankung

Bei einigen Krankheiten strahlen Schmerzen bis in den Kiefer aus, täuschen quasi Zahnschmerzen vor. Schmerzen etwa mehrere obere Zähne des Oberkiefers, kann eine Nasennebenhöhlenentzündung vorliegen. Weitere auch Zahnschmerzen verursachende Krankheiten sind:

 

Weitere Ursachen

Kinder erleben bereits frühzeitig Zahnschmerzen mit dem Durchbrechen der Zähne. Ein ähnliches Phänomen kann man bei Erwachsenen beobachten, die ihre Weisheitszähne bekommen. Das Durchbrechen selbst wird als schmerzhaft beschrieben, kann aber auch zu Komplikationen führen. So wird häufig ein gut stehender Zahnstand durch die Weisheitszähne schmerzhaft verschoben und Fehlstellungen verursacht. Daneben können Schmerzen durch defekte Füllungen und Kronen oder durch eine nicht gut sitzende Krone entstehen. Zahnfrakturen durch Unfälle verursachen ebenfalls Schmerzen.

 

Röntgenaufnahme

Röntgenaufnahme des Gebisses

Ursachen auf einen Blick

  • Zahnerkrankungen wie Karies und Parodontitis
  • ausstrahlende Schmerzen durch andere Erkrankungen wie Erkältung oder Ohrenschmerzen
  • Durchbrechen der Zähne
  • Fehlstellungen
  • Zahnfrakturen

 

Zahnschmerzen vorbeugen

Das A und O gesunder Zähne ist die richtige und regelmäßige Pflege:

  • Zur Vermeidung von Zahnerkrankungen ist das tägliche Putzen unumgänglich. Putzen Sie etwa 30 Minuten nach jedem Essen mit kreisenden Bewegungen ihre Zähne. Arbeiten Sie immer vom Zahnfleisch ausgehend, denn auch ein falsches Putzen kann Probleme wie Zahnfleischbluten verursachen.
  • Verwenden Sie hochwertige Materialien: Entscheiden Sie sich für Zahnbürsten, die gut in Zwischenräume kommen sowie fluorid-haltige Zahnpasten.
  • Reinigen Sie Ihre Zahnzwischenräume 2-mal am Tag mit Zahnseide. Alternativ können Sie Mundduschen verwenden. Noch nie gehört? Der Wasserstrahl der Munddusche löst Speisereste aus den Zahnzwischenräumen und fördert durch sanften Massagedruck die Durchblutung des Zahnfleischs.
  • Nutzen Sie regelmäßig Mundspülungen, um die Bakterienflora positiv zu beeinflussen.

 

Die optimale Ausstattung für Ihre Mundhygiene – unsere Produkttipps:

·         Zahnbürste: Dr. Best® – optimal auch für Zahnzwischenräume

·         elektrische Zahnbürste: Panasonic EW1031 Schall-Zahnbürste

·         Zahncreme: meridol® bekämpft die Ursache von Zahnfleischentzündungen

·         Zahnseide: elmex® Zahnseide gewachst mit Aminfluorid

·         Munddusche: Panasonic EW1211 stationär

·         Mundspülung: ultraDEX® antibakteriell

 

Gehen Sie 2-mal im Jahr zum Zahnarzt und lassen Sie Ihre Zähne kontrollieren. Essen Sie wenig zuckerhaltige Lebensmittel und ernähren Sie sich gesund.

 

Behandlung von Zahnschmerzen

Zahnarzt kontrolliert Zähne

Dieser kleine Junge hat keine Angst vorm Zahnarzt. Gehen Sie jedes halbe Jahr zur zahnärztlichen Kontrolle.

Bei starken Schmerzen können Sie umgehend einen Behandlungstermin bei Ihrem Zahnarzt vereinbaren oder einen zahnärztlichen Notdienst konsultieren.

Mit einem kalten und feuchten Lappen oder einem in ein Handtuch eingeschlagenem Eisbeutel lassen sich die Schmerzen verringern.  Salbei- und Kamillentee wirken entzündungshemmend und schmerzlindernd. Traditionell wird Bienenharz bzw. Bienenkitt – Propolis – bei Zahnschmerzen verwendet. Die Bienen produzieren das Gemisch zum Abdichten von kleinen Öffnungen, um sich vor  Erregern zu schützen.

 

Zahnschmerzen mildern – unsere Produkttipps:

·         Bombastus SALBEITEE-AUSLESE geschnitten

·         Salus Bio-Arzneitee Kamillenblüten

·         Aagaard® Propolis Mundgel

·         zirkulin Propolis Sirup

 

Auch wenn Ihre Schmerzen nachgelassen haben, sollten Sie den Zahnarzttermin wahrnehmen, denn in der Regel wird der Schmerz bei einem erkrankten Zahn wiederkehren und der Schaden am Zahn sich verstärken.