Bandagen

Bandagen schützen verletzte Körperteile vor übermäßiger Belastung, etwa nach Unfällen. Die unterschiedlichen Arten der Bandagen werden an den betroffenen Körperstellen wie Arm, Fuß oder Rücken angebracht, um sie auf schonende Weise zu stabilisieren. Durch die Entlastung können Gelenke und Muskeln zunehmend regenerieren.

 

Wann werden Bandagen eingesetzt?

Die Bandagen finden häufig im Zuge der Rehabilitation Anwendung. Außerdem spielen sie im Sport eine präventive Rolle, um drohenden Knochenbrüchen, Prellungen, Verstauchungen oder weiteren Sportverletzungen gezielt vorzubeugen. Da Schutzverbände aus elastischem Material bestehen, wird die physiologische Bewegung weitgehend aufrechterhalten. Nicht nur Menschen, sondern auch Tiere, beispielsweise beim Reitsport, bewahrt eine Bandage vor Verletzungen und einhergehenden Schmerzen.

 

Bandagen für Füße, Hände, Ellenbogen und Rücken

Bandagen sind für die jeweilige Körperstelle passgenau angefertigt und unterscheiden sich daher in Form und Größe. Allen gemein ist das elastische Material. Oft kommt eine körperspezifische Polsterung dazu. Manche Modelle werden auch mit haltgebenden Keramikanteilen versehen.

 

Fußbandage

Die gesamte Last des Körpers verteilt sich auf die Füße. Da verwundert es nicht, dass vor allem Schmerzen im Fußbereich oder an den Fußgelenken bei vielen Menschen mit Beschwerden verbunden sind. Eine fachgerecht angelegte Fußbandage, etwa für das Sprunggelenk, nimmt übermäßigen Druck vom beanspruchten Bereich. Durch die Fußbandage erfährt der Fuß keine Einschränkung seiner Beweglichkeit. Partielle Gurtsysteme sowie Profileinlagen steigern die Stabilität der Bandagierung und wirken damit einem Umknicken des Fußes entgegen.

 

Handbandage

Bei Beschwerden im Handgelenk  –  wie Sehnenscheidenentzündung, Arthrose oder Rheuma – leistet die Handbandage bei mäßigen bis starken Schmerzen wohltuende Unterstützung. Gerade, wer viel am PC sitzt und über mehrere Stunden am Tag Maus sowie Tastatur bedient, belastet Muskeln und Sehnen stark. Hierbei kann es oft zu ganz kleinen Rissen kommen, die sich durch Handgelenksschmerzen äußern. Wer unter einem sogenannten Mausarm leidet, ist mit einem entsprechenden Stützverband gut beraten. Er hält das Gelenk auch während der Arbeit ruhig.  Mit einer Handgelenkbandage wird die Haltung der Hand geführt, sodass sich unüberlegte Bewegungen reduzieren.

 

Ellenbogenbandage

Mit einer Ellenbogenbandage können Sie Schmerzen gehörig lindern. Der spezielle Verband beeinflusst den Heilungsprozess und sorgt bis zur erfolgreichen Rehabilitation für einen hohen Tragekomfort. Bandagen für den sogenannten Tennisarm oder Golferellenbogen  wirken der Überlastung effektiv entgegen. Die passgenaue Polsterung der Armbandage ruft die gewünschte Kompression an der entsprechenden Körperzone hervor, die sowohl bei sportlichen Aktivitäten als auch während der Arbeitszeit durch die Entlastung und den Massageeffekt als willkommene Hilfsmaßnahme zählt. Der sogenannte Tennisarm wird durch eine massive Fehlbelastung von einseitigen Schlagtechniken oder Bewegungen hervorgerufen. Aus der Reizung resultiert die Entzündung am Ellenbogen, die auch die Unterarmmuskulatur betrifft.

 

Rückenbandage

Bei Bandscheibenvorfällen, Rippenbrüchen, Prellungen im Rückenbereich oder Muskelverspannungen können die Schmerzen mit einem Rippenverband auf ein Minimum beschränkt werden. Anhand der integrierten Kompression beschleunigt die Rückenbandage die Genesung. Therapeuten wenden die unauffällige Bandage nach operativen Eingriffen am Rücken an, um einen Druckausgleich zu schaffen. Darüber hinaus erzeugt und fördert die Rückenbandage wertvolle Körperwärme, die  eine durchblutungsfördernde Eigenschaft mit sich bringt.

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