Isländisches Moos

Als Heilpflanze wurde Isländisches Moos bereits im 17. Jahrhundert von den Isländern angewendet. Die enthaltenen Substanzen wirken vor allem Erkrankungen der Atemwege reizlindernd entgegen. Gourmets schätzen Isländisches Moos aufgrund seines speziellen, bitteren Geschmacks.

 

Was ist Isländisches Moos?

Isländisches Moos zählt zu den Strauchflechten (Parmeliaceae), nicht zu den Moosen. Die wissenschaftliche Bezeichnung der Heilpflanze lautet Cetraria islandica sowie Lichen islandicus. Das nordische Felsengras ist ebenfalls als Fiebermoos, Graupen oder Hirschhornflechte bekannt.

Vorkommen und Aussehen

Die Heilpflanze wächst europaweit. Man findet sie vor allem in höheren Lagen oder arktischen Gebieten; in Heiden, Nadelwäldern und Mooren.

Das Isländische Moos bildet schmal verzweigte, strauchartige Triebe, die sich starr anfühlen und eine Höhe von 4 bis 12 Zentimetern erreichen. Die gezackte wie gekrümmte Oberfläche der Triebe zeichnet sich besonders in höheren Gefilden häufig durch grüne bis bräunlich-schwarze Färbung aus, da sich den Lichtverhältnissen entsprechend braune Pigmentflecken zum Schutz bilden. Die Unterseite der Flechte ist weiß bis grünlich. Die gesundheitsfördernden, pflanzlichen Wirkstoffe werden durch die Verarbeitung des Flechtenkörpers (Thallus) gewonnen.

 

Pflanzliche Wirkstoffe im Isländischen Moos

In dem Flechtenkörper sind neben Vitaminen (A, B1, B12) Schleimstoffe enthalten.  Dazu gehören die Kohlenhydrate Isolichenin und Lichenin, auch geläufig als Moosstärke oder Flechtenstärke. Dabei handelt es sich um in Farbe und Geschmack neutrale Polysaccharide, genauer Glucane. Zudem finden sich in der Heilpflanze Flechtensäuren. Zum einen bringen sie den charakteristischen, bitteren Geschmack mit sich, zum anderen wird ihnen eine antibiotische Wirkung zugeschrieben. Auch Iod zählt zu den therapeutisch wirksamen Bestandteilen.

 

Anwendungsgebiete

Aufgrund seiner belebenden und wohltuenden Inhaltsstoffe entfaltet Isländisches Moos seine Wirkung bei:

  • gereizten Schleimhäuten in Mund- und Rachenraum
  • Hustenbeschwerden, wie trockenem Reizhusten
  • Halsschmerzen
  • Heiserkeit und überlasteten Stimmbändern durch übermäßiges Singen oder Sprechen
  • Atembeschwerden durch trockene Heizungsluft
  • Brechreiz
  • Verdauungs- und Magenbeschwerden durch Anregung der Magensaftbildung
  • Wundheilung
  • Appetitlosigkeit
  • Akne

 

Mittel in Ihrer Apotheke

Für Kinder und Erwachsene sind Präparate mit dem heilsamen Isländischen Moos rezeptfrei erhältlich. Die Isla Moos Pastillen etwa helfen bei Hustenreiz und Heiserkeit, stark beanspruchten Stimmbändern oder bei eingeschränkter Nasenatmung. Die veganen Pastillen gleichen zudem trockene Atemluft aus. Sie sind für Erwachsene und Kinder ab 4 Jahren geeignet. Bei

Schleimhautreizungen im Mund und Rachenraum ist der reizlindernde ASPECTON Hustenstiller Isländisch Moos zu empfehlen.  Der Hustensaft lindert trockenen Reizhusten und beruhigt die gereizte Schleimhaut.

Mit Genuss gesund werden? Dazu verhelfen die Dallmann’s Isländisch Moos-Bonbons. Die zuckerfreien Hustenbonbons zeichnen sich durch einen milden Geschmack aus und beinhalten zusätzlich Vitamin C.

 

Hinweis: Experten warnen davor, Flechten in der freien Natur zu ernten. Bis heute sind manche dieser wild wachsenden Pflanzen vom Reaktorunfall in Tschernobyl mit radioaktiver Strahlung belastet. Unsere Apotheke bezieht ausschließlich unbedenkliche Präparate, die den strengen Kontrollen standhalten.