Tipps für weiße Zähne

So erhalten Sie sich ein bezauberndes Lächeln

Weiße, ebenmäßige Zähne stehen sinnbildhaft für Körperpflege und Gesundheit. Sie sind nicht nur bei der Partnersuche, sondern auch im beruflichen Leben von großer Wichtigkeit. Durch Veranlagung oder durch den verstärkten Genuss von Kaffee, Tabak oder Rotwein können sich die Zähne verfärben. Mit welchen Tipps, gelingt ein blendend weißes Lächeln?

Unsere Zähne

Unsere Zähne
Bei Kindern wachsen 20 Milchzähne etwa bis zum dritten Lebensjahr. Die unteren Schneidezähne fallen bereits im Alter von 5 bis 6 Jahren wieder aus.

Zähne dienen uns nicht nur zum Zerkleinern von Mahlzeiten, sondern haben auch eine wichtige Funktion in der Lautbildung. Daneben spielen soziale Aspekte eine Rolle. Wer gesunde Zähne hat und ein strahlend weißes Lächeln aufweisen kann, stößt auf gesellschaftliche Anerkennung.

Das Gebiss eines Erwachsenen besteht in der Regel aus insgesamt 32 Zähnen (inklusive der Weisheitszähne). Das Gebiss eines Kindes vor dem Zahnwechsel umfasst lediglich 20 Milchzähne.

Zahnarten

Nach dem Zeitpunkt des Durchbruchs unterscheidet man zwischen:

  • Milchzähne: Die ersten Zähne, die angelegt werden.
  • Bleibende Zähne: Die Zähne, die sich nach dem Milchgebiss bilden.

Nach der Stellung im Gebiss definieren Zahnmediziner 4 verschiedene Zahnarten:

  • Schneidezähne
  • Eckzähne 
  • Vormahlzähne 
  • Mahlzähne 

Die Schneide- und Eckzähne bilden die Frontzähne, während Vormahl- und Mahlzähne die Backenzähne bilden.

Unsere Zähne

Zahnaufbau

Ein Zahn besteht aus der Zahnkrone, dem Zahnhals und der Zahnwurzel. Außerdem ist er in mehreren Schichten aufgebaut. Außen befindet sich der  Zahnschmelz, der das innen liegende Zahnbein (Dentin) bedeckt. Dieses wiederum umschließt das Zahnmark. Die Wurzel besteht aus Zahnzement (Cementum) und Wurzelhaut.

Schon gewusst?

Bei Fischen, Amphibien und Reptilien wachsen Zähne zeitlebens nach. Fallen beim Menschen die bleibenden Zähne aus, hilft nur eine Zahnprothese.

Tipp 1 vom Apotheker für weiße Zähne: Richtig putzen

Auch beim Putzen kann viel falsch gemacht werden. Übereifrig sollten Sie nicht vorgehen.

Werden Zähne nicht geputzt, verbleiben Bakterien im Mund und können an den Zähnen arbeiten. So ensteht Plaque und schließlich Karies. Doch auch ein falsches Zähneputzen kann den Zähnen schaden. Weder zu schnelles, noch zu übereifriges Putzen ist gut für Ihre Zähne. Zu starkes Aufdrücken der Zahnbürste verursacht etwa Löcher im Zahnschmelz. Verletzt die Bürste das Zahnfleisch wiederholt, zieht dieses sich zurück. Die empfindlichen Zahnhälse werden sicht- und angreifbar. Daher putzen Sie immer von Zahnfleisch ausgehend bis zu den Zahnspitzen. Putzen Sie mit kreisenden Bewegungen Ihre Zähne und denken Sie an die Innenseiten. Sie sollten am Morgen und am Abend Zähne putzen, besser jedoch ist es nach jeder Mahlzeit.

Ist eine harte Zahnbürste besser als eine weiche Zahnbürste?

Zahnfleisch ist empfindlich und muss schonend behandeln werden. Daher sind harte Zahnbürsten ungeeignet. Bei sensiblen Zähnen, die beispielsweise auf Kälte reagieren, sollten Sie eine weiche Zahnbürste bevorzugen.

Da sich Bakterien an den Borsten festsetzen, ist es sinnvoll die Zahnbürste aller 4 bis 8 Wochen auszuwechseln. Ihr Zahnarzt berät Sie gern über Putztechniken.

Ist eine elektrische Zahnbürste besser als eine Handzahnbürste?

Elektrische Zahnbürsten erleichtern Ihnen das Putzen der Zähne. Die Kauflächen der Backenzähne werden durch die kleinen rotierenden Bürstenköpfe optimal gereinigt. Dies ist mitunter mit einer Handzahnbürste nicht so effektiv möglich.

Unsere Produkttipps: VITIS SONIC S20 Schallzahnbürste

Tipp 2 vom Apotheker für weiße Zähne: Die richtige Zahnpasta

Spezielle Zahncremes sorgen für weiße Zähne, etwa wenn sie hochreinigende Kieselsäure enthalten. Diese fördert die schonende Entfernung oberflächlicher Verfärbungen, ohne den Schmelz anzugreifen. Ein hoher Gehalt an Fluorid sorgt für eine effektive Bekämpfung von Karies. Fluor schützt und stärkt die Mineraldichte des Schmelzes. Andere Zahncremes beinhalten Pflegeperlen, die sanft Bakterien-Beläge und Verfärbungen entfernen. Die Perlen selbst gelangen in enge Zahnzwischenräume und Bereiche unter dem Zahnfleischsaum und befreien diese von Plaque.

Unsere Produkttipps – empfehlenswerte Zahncremes:  SUNSTAR GUM OriginalWhite | PEARLS & DENTS®Biorepair®

Tipp 3 vom Apotheker für weiße Zähne: Zahnseide, Zahnpflegekaugummi & Co.

Mit Zahnseide kommen Sie in Zwischenräume, die durch Ihre Zahnbürste ausgespart werden.

Reinigen Sie die Zahnzwischenräume mit Zahnseide. Mit dieser lassen sich hartnäckige Essensrückstände lösen. So dämmen Sie einen übermäßigen Befall von Bakterien ein. Wenden Sie das Zahnpflegemittel mindestens einmal am Tag an. Doch gehen Sie behutsam vor und wenden Sie nicht zu viel Kraft an. Sonst schneidet die Zahnseide ins Zahnfleisch und sorgt für Blutungen. Vor allem für die Frontzähne ist Zahnseide eine gute Wahl. Bei größeren Lücken und bei den Backenzähnen eignen sich Interdentalbürsten.

Kauen Sie nach dem kleinen Imbiss einen Zahnpflegekaugummi. Gelegentlich kann man Zähne auch mit Backpulver putzen. Eine zu häufige Anwendung schadet allerdings dem Zahnschmelz.

Unsere Produkttipps: meridol® Flausch-Zahnseide | elmex® Zahnseide ungewachst mit Aminfluorid | elmex Interdentalbürsten 2 mm 6 St. | miradent Xylitol Zahnpflegekaugummi Spearmint

Tipp 4 vom Apotheker für weiße Zähne: Richtig Essen

Süßigkeiten greifen Ihre Zähne an.

Zu saures oder süßes Essen greift die Zähne an. Achten Sie daher auf eine gesunde und ausgewogene Ernährung. Vermeiden Sie Süßigkeiten, Alkohol und Nikotin. Greifen Sie zu Gemüse. Verzichten Sie auf Säfte und Limonaden und trinken Sie stattdessen Wasser oder ungesüßten Tee.

Tipp 5 vom Apotheker für weiße Zähne: Bleaching

So weiß wird es beim Bleaching.

Beim Bleaching trägt der Zahnarzt ein Bleachgel auf die Zähne auf. In Verbindung mit Laser, Licht oder Wärme entfaltet dieses seine ganze Wirkung. Meist sind 3 kostenintensive Behandlungen nötig.

Tipp 6 vom Apotheker für weiße Zähne: Home-Bleaching

Beim Home-Bleaching nimmt der Arzt einen Abdruck vom Gebiss und fertigt damit eine Kunststoffschiene an. Diese muss zusammen mit einem speziellen Bleichgel drei Wochen lang nachts getragen werden.

Tipp 7 vom Apotheker für weiße Zähne: Airflow

Beim Airflow werden Wasser und Salz oder Sand und Natriumcarbonat verwendet, um unter Druckluft die Zähne zu reinigen. Die Zähne werden durch diese Methode aufgehellt, zudem werden Paradontitis und Karies vorgebeugt.

Unsere Lesetipps: Weitere Informationen rund um das Thema Zähne, Zahn- und Mundhygiene erhalten Sie unter: Was tun bei Zahnbelag | Was tun bei Zahnfleischbluten | Angst vorm Zahnarzt mindern | Karies | Parodontitis | Zahnschmerzen


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Stand vom: 30.05.2020

Aus Gründen der besseren Lesbarkeit findet sich im Text die jeweils männliche Form bei Personenbezeichnungen. Es versteht sich jedoch von selbst, dass sich die Angaben auf Angehörige beider Geschlechter beziehen.