Meditation: Tipps für Anfänger

Meditation im Sitzen
Bildquelle: Marielle Morawitz (2komm8.com)

Hektisch hetzen wir mit einem Snack auf der Hand zum nächsten Termin. Für Pausen scheint keine Zeit. Der Tag ist durchgetaktet bis zum Abend. Stress verursacht uns Kopfschmerzen. Verdauungsprobleme sind keine Seltenheit. Auf Unerwartetes reagieren wir gereizt. Die Balance fehlt. Wer regelmäßig meditiert, setzt dem schnelllebigen Zeitgeist Gelassenheit entgegen. Mit Meditation gestalten wir unseren Alltag entspannter. Wir trainieren nicht nur unseren Atem, sondern einen ruhigen und achtsamen Geist.

Regelmäßiges Meditieren wirkt positiv auf Gemüt und Hirnstruktur. Durch die Konzentration auf unsere Gedanken, senken wir unser Stresslevel und verbessern unseren Schlaf. Wir stellen das innere Gleichgewicht wieder her.

Tipp 1: Eine stille Umgebung

Gehmeditation

Wenn Sie das Meditieren erlernen, merken Sie, wie am Anfang die Gedanken abschweifen. Doch mit der Zeit, lernen Sie sich immer mehr zu konzentrieren. Suchen Sie sich einen stillen Ort. Das kann in der Freien Natur oder auch in Ihrer Wohnung sein. Sorgen Sie dafür, dass Sie niemand stören kann. Schalten Sie das Handy aus oder stellen Sie die Türklingel auf lautlos.

Tipp 2: Bequeme Haltung einnehmen

Halblotus
Meditation im Halblotus.
Bildquelle: Marielle Morawitz (2komm8.com)

Setzen Sie sich mit gestrecktem Rücken im Schneider- oder Lotussitz auf den Boden. Schließen Sie die Augen halb. Ihr Blick ist leicht nach unten gesenkt, ohne etwas in Ihrer Umgebung anzublicken. Alternativ können Sie die Augen komplett schließen.

Entspannte Handhaltung
Nehmen Sie eine entspannte Handhaltung ein.
Bildquelle: Marielle Morawitz (2komm8.com)

Legen Sie Ihre Hände in Ihren Schoß. Dabei liegt eine Hand locker in der anderen. Die Daumen berühren sich. Konzentrieren Sie sich auf Ihren Atem. Atmen Sie in den Bauch.

Tipp 3: Konzentrieren Sie sich auf Ihre Atmung

Nehmen Sie jeden Atemzug bewusst wahr. Atmen Sie langsam ein und aus. Verankern Sie Ihre Aufmerksamkeit allein auf Ihre Atmung und lassen Sie keinen anderen Gedanken zu. So beruhigt sich Ihr Atemrhythmus langsam. Sie befinden sich in der Meditation, wenn Ihre Atmung gleichmäßig ist und ihre Gedanken ruhen.

Tipp 4: Meditation beenden

Öffnen Sie Ihre Augen langsam. Strecken Sie sich.

Tipp 5: Variieren Sie

Es gibt viele verschiedene Formen, um in Meditation zu gelangen. Die Sitz- und Fingerhaltung variiert. Auch ist es möglich, im Liegen zu meditieren oder eine Gehmeditation durchzuführen.

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