DYNEXAMINFLUORID GELÉE


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Fluorid – Kariesschutzschild für die Zähne

Fluorid macht den Zahnschmelz widerstandsfähiger gegenüber Karies. Am wirksamsten ist Fluorid, wenn es direkt auf den Zahnschmelz aufgetragen wird.

FLUORID BILDET EINE SCHUTZSCHICHT UND SCHÜTZT VOR KARIES


Der ansonsten robuste Zahnschmelz ist äußerst empfindlich gegenüber Säuren. Diese verursachen Karies, weil sie dem Zahnschmelz den Mineralstoff Kalzium entziehen und er dadurch an Härte verliert. Fluorid behindert diesen Prozess, indem es mit dem Kalzium im Speichel eine Kalziumfluorid-Schutzschicht bildet, die sich direkt auf den Zahnschmelz legt.

Voraussetzung hierfür ist, dass das Fluorid direkten Kontakt mit dem Zahnschmelz hat, z. B. in Form von fluoridhaltigen Zahncremes, Gelées oder Lacken. Die Kalziumfluorid-Schutzschicht wirkt doppelt: 

  1. Bei Kontakt mit Säuren greifen diese zuerst die Schutzschicht an und nicht den Zahnschmelz. Die täglichen Angriffe der Säuren auf den Zahnschmelz (Demineralisation) werden dadurch behindert.
  2. Die Schutzschicht wirkt für den Zahnschmelz wie ein Depot aus Kalzium und Fluorid. Das Fluorid unterstützt den Einbau von Kalzium in den Zahnschmelz (Remineralisation). Dadurch werden die Härte und Widerstandskraft des Zahnschmelzes erhöht.




FLUORIDHALTIGE GELÉES UND LACKE 


Bei erhöhtem Kariesrisiko können im Rahmen einer zahnärztlichen Behandlung hochkonzentrierte Fluoridlacke oder -gelées eingesetzt werden: je nach Bedarf zweimal jährlich oder häufiger. Einige Fluoridgelées (rezeptfrei in der Apotheke) sind niedriger dosiert als vom Zahnarzt angewandte Fluoridlacke und daher für den häuslichen Gebrauch geeignet: z. B. DYNEXAMINFLUORID GELÉE für Kinder ab 6 Jahren.

Das Gelée enthält neben Natriumfluorid auch die Aminfluoride Olaflur und Dectaflur. Für Aminfluoride ist wissenschaftlich belegt, dass sie besonders intensiv und lange am Zahnschmelz haften.Dadurch bildet sich eine wirksame Schutzschicht, die einen nachweislich guten Kariesschutz bewirkt. Die Anwendung von DYNEXAMINFLUORID GELÉE erfolgt einmal wöchentlich. Idealerweise abends vor dem Schlafengehen, damit sich die Kalziumfluorid-Schutzschicht ungestört ausbilden kann.

Hierzu wird eine etwa kirschkerngroße Menge* mit der Zahnbürste auf den Zähnen oder den Zahnhälsen aufgetragen und nach kurzer Einwirkzeit mit Wasser ausgespült. Die Gesamtdauer der Anwendung (Putz- und Einwirkzeit) darf fünf Minuten nicht überschreiten.

* ca. 1,5 cm Dentalgelstrang, entsprechend 6,25 mg Fluorid

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FLUORID IST UNVERZICHTBAR 


Bereits heranwachsende Kinder brauchen Fluorid, damit sich deren Zähne gesund entwickeln und widerstandsfähig gegenüber Karies werden. Ebenso unverzichtbar ist Fluorid (zusammen mit Vitamin D) für das Knochenwachstum. Über die tägliche Nahrung lässt sich jedoch der hohe Fluoridbedarf eines Babys oder Kindes kaum decken.

Trinkwasser enthält in den meisten Regionen Deutschlands nur sehr wenig davon und gute Fluoridquellen (z. B. Innereien, Lachs, Schalen- und Krustentiere) stehen nur selten oder gar nicht auf den heimischen Speiseplänen. Daher ist eine zusätzliche Fluoridzufuhr (Fluoridierung) wichtig: für die Zahngesundheit in Form von Tabletten, Zahncremes oder Fluoridgelées.

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FLUORIDIERUNG AB DER GEBURT 


Seit Frühjahr 2021 gibt es einheitliche Empfehlungen der Zahn- und Kinderärzte zur Fluoridierung von Milchzähnen. Welche Fluoridierungsmaßnahmen für welches Kind die richtigen sind, wird bei den zahn- und kinderärztlichen Früherkennungsuntersuchungen besprochen. Die Empfehlungen richten sich nach dem Alter des Kindes.

Fluoridierung mit Tabletten oder Zahncreme bereits ab der Geburt wird die Gabe von Fluorid empfohlen: Anfangs (längstens bis zu einem Alter von 12 Monaten) in Form einer Tablette, die zusätzlich Vitamin D enthält und dem Baby täglich verabreicht wird. Das Fluorid in den Tabletten gelangt in den Körper und wird von diesem in die noch verborgenen Milchzähne eingebaut. Ist das erste Zähnchen durchgebrochen, beginnt die Zeit des zweimal täglichen Zähneputzens.

Anwendungsgebiete

Die Anwendungsgebiete von DYNEXAMINFLUORID GELÉ E (anwendbar ab 6 Jahren) sind: 

  • effektiven Kariesschutz bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen
  • Zahnpflege bei Zahnspangenträgern sowie Trägern kieferorthopädischer Apparate und Teilprothesen
  • Behandlung von Initialkaries und empfindlichen Zahnhälsen (beginnende Zahnfäule)
  • zusätzliche Kariesprophylaxe bei hohem Kariesrisiko
  • Remineralisation des Zahnschmelzes bei initialen Läsionen


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Freiliegende Zahnhälse


Normalerweise sind die Zahnhälse von Zahnfleisch bedeckt. Bildet sich dieses zurück, werden die Zahnhälse sichtbar und durch den fehlenden Schutz des Zahnfleischs auch schmerzempfindlich. 

SICHTBARE ZAHNHÄLSE – NICHT NUR OPTISCH STÖREND 


Zahnfleischschwund (Gingivarezession) führt dazu, dass die Zähne aufgrund der sichtbaren Zahnhälse optisch verlängert werden und ästhetisch unschön aussehen. Freiliegende Zahnhälse sind jedoch weit mehr als ein kosmetisches Problem. Im Gegensatz zu den Zahnkronen sind sie nicht von schützendem Zahnschmelz umgeben, daher reagieren sie nach Rückgang des Zahnfleisches überempfindlich auf Kälte, Wärme und andere Schmerzreize, und werden anfällig gegenüber Karies.

Zahnfleischschwund und freiliegende Zahnhälse erfordern immer einen Zahnarztbesuch, um die Ursachen abklären zu lassen (z.B. Parodontitis oder fehlerhaftes Zähneputzen). 

FLUORIDIERUNG SCHÜTZT


Für empfindliche Zahnhälse gibt es spezielle fluoridhaltige Zahncremes. Zusätzlich kann einmal wöchentlich ein Fluoridgelée vorsichtig auf die Zahnhälse aufgetragen werden (z.B. DYNEXAMINFLUORID GELÉE). Zum Senken des Kariesrisikos können Zahnärzte zudem die Zahnhälse mit einem Fluorid-Lack versiegeln.
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Kariesprophylaxe: Dynexaminfluorid Gelee
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