Was passiert bei Magnesiummangel?
Fehlt dem Körper Magnesium, kann sich das durch verschie-
denste Symptome bemerkbar machen. Zu den bekanntesten zählen Muskelkrämpfe, vor allem in den Waden oder Füßen. Möglich ist aber auch eine Überreizung der Muskeln – sie äußert sich durch Kribbeln oder Taubheitsgefühl. Langfristig kann die Unterversorgung mit Magnesium einer Verkalkung der Gefäße Vorschub leisten. Wissenschaftler halten einen Zusammenhang zwischen Magnesiummangel und Herz-Kreislauf-Problemen für möglich.
Magnesium und SportEgal ob wir joggen, Rad fahren oder schwimmen: Um den Körper zu bewegen, brauchen die Muskeln Energie. Ihr Kraftstoff heißt Adenosin-
triphosphat (ATP). ATP kann von den Muskelzellen aller-dings nur dann gebildet und optimal genutzt werden, wenn ausreichend Magnesium vorhanden ist – der Mineral-
stoff hat eine zentrale Funktion im Energiestoffwechsel. Leistungssportler wissen das: Ohne zusätzliches Magnesium haben sie im Wettkampf schlechtere Karten.
Wer viel trainiert, schwitzt viel. Mit dem Schweiß perlt auch Magnesium aus den Poren. Vor allem bei Ausdauersportlern kann es dadurch zu einem Magnesiummangel kommen. Dann lässt die Fitness spürbar nach.
Magnesiummangel in Schwangerschaft und Stillzeit
Schwangere werden oft von nächtlichen Wadenkrämpfen geplagt. Möglicher Grund ist Magnesiummangel: Viele Frauen können mit ihrer gewohnten Ernährung den erhöhten Magnesiumbedarf in der Schwangerschaft nicht decken. In den letzten Jahren zeigten Studien, dass sich eine ausreichende Magnesium-
zufuhr während der Schwangerschaft positiv auswirken und vor allem das Risiko für stark erhöhte Blutdruckwerte senken kann.
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In der Stillzeit erhöht sich der Bedarf nochmals, da die Frau viel Magnesium über die Muttermilch an ihr Baby weitergibt. Magnesium fördert unter anderem den Knochen-
aufbau und die gesunde Organentwicklung des Säuglings.