IN DEN WECHSELJAHRENDie Wechseljahre bedeuten für einige Frauen häufig den Beginn einer Blasenschwäche. Bis zu zwei Drittel aller deutschen Frauen sind in den Wechseljahren von hormonell bedingter Harninkontinenz betroffen. Durch den Östrogenmangel werden die Schleimhäute im Intimbereich empfindlicher, zudem erschlaffen Beckenbodenmuskulatur und Bindegewebe, wodurch die Blase absinkt und eine Blasenschwäche entsteht.
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BLASENSCHWÄCHE BEI KRANKHEITENUngewollter Urinverlust kann auch als Folgeerscheinung von Krankheiten auftreten. Ein erhöhtes Inkontinenzrisiko besteht unter anderem bei Harnwegsinfektionen, Fettleibigkeit oder nach einem Schlaganfall. Auch Diabetiker sind anfällig für Blasenschwäche. Der hohe Blutzuckerspiegel verursacht große Mengen an Urin, wodurch das Risiko des Auslaufens steigt.