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Neues aus Forschung und Wissenschaft zu Corona

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Wie lange ist das Coronavirus aktiv?


- Wissenschaftler untersuchten, wie lange sich das Coronavirus (SARS-CoV-2) in der Luft und auf Oberflächen hält. Die Viren waren in der Luft am kürzesten nachweisbar und auf Plastik am längsten.
Das neue Coronavirus hat sich mittlerweile weltweit verbreitet. Hinsichtlich der Übertragung bleiben allerdings noch Fragen offen. Eine Studie aus den USA untersuchte die Lebensfähigkeit des Coronavirus in der Luft und auf verschiedenen Oberflächen wie Plastik, Edelstahl, Kupfer und Pappe.

Messung der Viren in der Luft und auf verschiedenen Oberflächen

Neeltje van Doremalen und sein Team (2020) führten verschiedene Messungen im Labor durch. Dabei konnten sie das Coronavirus über 3 Stunden lang in der Luft nachweisen. Auf Plastik und Edelstahl war das Virus stabiler als auf Kupfer und Pappe. Der Nachweis des Virus gelang auf Plastik und Edelstahl noch nach 72 Stunden, auf Pappe nach 24 Stunden und auf Kupfer nach 4 Stunden.

Wie schnell baut sich das Virus ab?

Bei allen Experimenten nahm die Anzahl der Viren im Laufe der Zeit ab. Die Wissenschaftler bestimmten die Zeit, in der sich die Viruskonzentration halbierte (die sogenannte Halbwertszeit). Diese war in der Luft am kürzesten (1,1 Stunden) und bei Edelstahl (5,6 Stunden) und Plastik (6,8 Stunden) deutlich länger.

In einer anderen Studie (Ong und Kollegen) untersuchten Wissenschaftler Oberflächen in den Klinikzimmern von Patienten mit COVID-19 und milden Atemwegssymptomen. Ob Proben vor oder nach der Reinigung genommen wurden, machte dabei einen deutlichen Unterschied. Im noch ungereinigten Zimmer der Erkrankten waren auf verschiedensten Oberflächen Viren nachweisbar. Nach der Reinigung wurden keine Viren mehr gefunden.

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Übertragung meist über Tröpfchen

Wissenschaftler bestimmten, wie stabil das neue Coronavirus in der Luft oder auf bestimmten Oberflächen ist. Das Virus war bis zu 3 Tage auf Edelstahl und Plastik nachweisbar. Die gemessenen Daten beweisen allerdings nicht, wie ansteckend die Viren tatsächlich sind. Experten halten es zum heutigen Zeitpunkt für wahrscheinlich, dass das Virus zumeist über Tröpfchen, also beim Niesen, Sprechen oder Husten übertragen wird. Zum geringen Teil erfolgt eine Übertragung über die Luft. Um dies zu verhindern wird empfohlen, dass Räume, in denen sich Menschen aufhalten, immer gut gelüftet werden. Beim Arzt, im Wartezimmer oder im Krankenhaus spielt auch die richtige Desinfektion eine wichtige Rolle. Denn so wird verhindert, dass sich das Virus aus der Luft auf Flächen absetzt - und dann mittels Kontaktinfektionen weiter übertragen wird.
Autoren der Originalpublikationen:

van Doremalen, N., Bushmaker, T., Morris, D. H., Holbrook, M. G., Gamble, A., Williamson, B. N., … Munster, V. J. (2020). Aerosol and Surface Stability of SARS-CoV-2 as Compared with SARS-CoV-1. The New England Journal of Medicine, NEJMc2004973. https://doi.org/10.1056/NEJMc2004973


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Wie gefährlich ist Corona für Kinder?

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- Bei Kindern verläuft eine Infektion mit dem Coronavirus meist mild bis moderat. Doch es sind auch schwere Verläufe möglich, besonders bei jüngeren Kindern.
Eine Untersuchung von Dong und Kollegen aus China befasste sich mit dem Verlauf und der Schwere der Coronavirus-Infektion bei Kindern. Die Studie schloss 2143 Kinder ein, die in der Zeit vom 16. Januar 2020 bis zum 8. Februar 2020 eine bestätigte oder vermutete Coronavirus-Infektion hatten. Bei einem Drittel der Kinder lag ein positives Testergebnis vor. Bei zwei Drittel der Kinder wurde die Diagnose hingegen nur vermutet. Dies war dann der Fall, wenn die Kinder Symptome und auffällige Befunde aufwiesen und Kontakt zu einer infizierten Person hatten. Wenn kein Kontakt zu einem Infizierten vorhanden war, musste eine Grippe oder eine Infektion mit anderen Erkältungsviren ausgeschlossen werden, damit die Kinder aufgrund ihrer Symptome und Befunde als Verdachtsfall galten. Die Kinder waren im Schnitt 7 Jahre alt. Die Studie umschloss etwas mehr Jungen als Mädchen.

Wie verlief die Erkrankung?

Einige wenige Kinder (4,4 %) hatten gar keine Symptome. Bei den meisten waren die Symptome mild (50,9 %) oder moderat (38,8 %). Zu den milden Symptomen zählten z. B. Fieber, Halsschmerzen und Schnupfen. Moderate Symptome waren häufiges Fieber und Husten, Pfeifatmung und erste Veränderungen in der Lunge.

Schwerer Krankheitsverlauf eher bei jüngeren Kindern

Schwere und kritische Verläufe der Infektion traten bei insgesamt 5,9 % der Kinder auf und zwar häufiger bei jüngeren als bei älteren Kindern. Von den schweren/kritischen Verläufen fielen nämlich etwa 10 % auf Kinder unter einem Jahr, 4 % auf Kinder im Alter von 6 bis 10 Jahren und 3 % auf Kinder, die 16 Jahre alt oder älter waren. Ein schwerer/kritischer Fall lag vor, wenn das Kind Atemnot hatte, ein akutes Lungenversagen erlitt oder die Sauerstoffsättigung bei < 92 % lag. Ein Junge verstarb.

Diagnose bei den Kindern

Bei den meisten Kindern dauerte es nach dem Einsetzen der ersten Symptome 2 Tage, bis die Coronavirus-Infektion diagnostiziert wurde. Während die Zahl der infizierten Kinder zu Beginn des Studienzeitraums rapide anstieg, sank sie danach schrittweise und beständig wieder ab.

Fazit

Die Studie zeigt, dass Kinder meist nur milde oder moderate Symptome aufweisen und deutlich seltener als Erwachsene schwer erkranken. Bei Erwachsenen verlaufen etwa 18,5 % der Fälle schwer/kritisch, während dies in dieser Studie nur bei 5,9 % der Kinder der Fall war. Jüngere Kinder erkrankten allerdings häufiger schwer – darauf sollte das Gesundheitssystem vorbereit sein.
Autoren der Originalpublikation:
Dong Y, Mo X, Hu Y, Qi X, Jiang F, Jiang Z, Tong S. Epidemiological Characteristics of 2143 Pediatric Patients With 2019 Coronavirus Disease in China. Pediatrics. 2020 Mar 16. pii: e20200702. doi: 10.1542/peds.2020-0702.
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Kann Hautausschlag auf Corona hindeuten?

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- Eine Infektion mit dem Coronavirus kann sich vielfältig äußern. Auch die Haut kann betroffen sein. Bei italienischen Patienten trat besonders häufig ein Ausschlag mit Hautrötung auf, wie Dermatologen berichteten.
Husten und Fieber sind die häufigsten Symptome von COVID-19, der Krankheit, die durch das neue Coronavirus ausgelöst wird. Doch die Erkrankung kann sich auch auf anderem Wege äußern. Während manche Patienten über Magen-Darm-Beschwerden klagen, litten andere unter Geschmacks- und Geruchsstörungen. Wieder andere berichteten von Augenbeschwerden. Nun gerät auch die Haut ins Blickfeld der Ärzte. Dermatologen aus Italien untersuchten die Haut von COVID-19 Patienten auf Veränderungen. Der Dermatologe Dr. Sebastiano Recalcati berichtete über seine Erfahrungen.

Etwa jeder fünfte Patient zeigte Hautveränderungen

Die Dermatologen untersuchten die Haut von 88 Patienten, die aufgrund von COVID-19 in einem Krankenhaus in Italien lagen. Keiner dieser Patienten hatten in den letzten 15 Tage neue Medikamente bekommen. Von den 88 Patienten zeigten 18 Patienten (20,5 %) Hautveränderungen. Somit war etwa jeder fünfte Patient betroffen. Am häufigsten trat ein Ausschlag mit Hautrötung auf. Dieser zeigte sich bei 14 Patienten. Die anderen vier Patienten waren entweder von Nesselsucht (drei Patienten) oder einer Windpocken-ähnlichen Veränderung (ein Patient) betroffen.

Oft entwickelten sich die Hautveränderungen erst nach Krankenhauseinweisung

Bei den meisten Patienten, nämlich bei zehn der 18 Patienten (55,6 %), entwickelten sich die Hautveränderungen erst nach der Krankenhausaufnahme. Bei den restlichen acht Patienten traten sie bereits zu Beginn der Erkrankung auf.

Hautveränderungen erlaubten keinen Rückschluss auf die Schwere der Erkrankung

Die Hautveränderungen traten insbesondere am Rumpf auf. Sie wurden nicht oder nur von mildem Juckreiz begleitet. In der Regel heilten sie schnell (innerhalb weniger Tage) ab. Die Wissenschaftler konnten keinen Zusammenhang zwischen dem Auftreten von Hautveränderungen und der Schwere der COVID-19-Erkrankung feststellen. Hautveränderungen, insbesondere Ausschlag mit Hautrötung, könnten somit ein weiteres Symptom einer COVID-19-Erkrankung sein. Da es sich hier um eine kleine Studie mit nur wenigen Teilnehmern handelt, sind weitere Untersuchungen nötig, um sicher beurteilen zu können, ob sich eine Infektion mit dem neuen Coronavirus auch an der Haut bemerkbar machen kann. Generell ist es jedoch nicht ungewöhnlich, dass Virusinfektionen zu Hauterkrankungen führen können. Klassische Beispiele sind Herpes, Windpocken und Gürtelrose. Diese Hauterkrankungen werden ebenfalls durch Viren ausgelöst.
Autoren der Originalpublikation:
Recalcati S. Cutaneous manifestations in COVID-19: a first perspective [published online ahead of print, 2020 Mar 26]. J Eur Acad Dermatol Venereol. 2020;10.1111/jdv.16387. doi:10.1111/jdv.16387
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Magen-Darm-Probleme bei Corona

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- Bei COVID-19 können neben Fieber und Husten auch Magen-Darm-Symptome auftreten. Vor allem Frauen sind davon betroffen. Die Krankheitsprognose veränderte sich dadurch jedoch nicht.
COVID-19 verursacht meist Husten und Fieber. In einigen Fällen lassen sich jedoch auch Magen-Darm-Symptome erkennen und das Virus kann in Stuhlproben nachgewiesen werden. Es gibt also Hinweise für eine Beteiligung des Magen-Darm-Trakts bei der neuen Erkrankung. Wissenschaftler aus der Gruppe von Zili Zhou aus China beschäftigten sich daher jetzt genauer mit Magen-Darm-Symptomen.

Etwa ein Viertel der Patienten litt an Magen-Darm-Beschwerden

Sie untersuchten 254 Patienten (davon 139 Frauen und 115 Männer), die mit COVID-19 im Krankenhaus lagen. 93 der Patienten waren medizinisches Personal wie Krankenschwestern oder Ärzte. Die Wissenschaftler teilten die Patienten in zwei Gruppen ein – mit und ohne Magen-Darm-Symptome. Dann verglichen sie Laborergebnisse, Komplikationen und Krankheitsverlauf. Fieber trat bei 83 % aller Patienten auf, Husten bei etwa 39 % und Symptome im Magen-Darm-Bereich bei etwa einem Viertel der Patienten. Die häufigste Komplikation war die Lungenentzündung (83,3 %); 7 % der Patienten mussten mechanisch beatmet werden und bei 8 % der Patienten war eine Sauerstoffzufuhr notwendig. Fast alle Patienten wurden mit Antibiotika behandelt, häufig auch mit Virostatika (76 %), Immunglobulinen (60 %) und Hormonen (88 %). Sehr selten kam es zu Herzrhythmusstörungen (0,06 %) oder Schock (0,03 %).

Keine vermehrten Komplikationen bei Magen-Darm-Beschwerden

Die Wissenschaftler bezogen in ihre Auswertung auch Patienten ein, die als medizinisches Personal arbeiteten, und verglichen sie mit den anderen Patienten. Bei den Patienten, die nicht dem medizinischen Personal angehören, zeigten mehr Frauen (63 %) als Männer (37 %) Symptome des Magen-Darm-Bereichs. Die Magen-Darm-Beschwerden gingen häufiger mit Halsschmerzen, Schwindel und Fatigue, also starker Müdigkeit, einher. Die Patienten mit Magen-Darm-Symptomen hatten auffällige Blutwerte, die für höhere Entzündungen und Leberschädigungen sprechen. Beim medizinischen Personal zeigten sich diese Ergebnisse jedoch nicht. Die Wissenschaftler vermuten, dass das medizinische Personal meist jünger und weniger stark betroffen ist und schneller ins Krankenhaus eingewiesen wird.
Bei COVID-19 können neben Fieber und Husten auch Magen-Darm-Symptome auftreten. Die Wissenschaftler konnten sehen, dass besonders Frauen davon betroffen sind. Beim Krankheitsverlauf, der Komplikationsrate und der Behandlung gab es allerdings keine Unterschiede zwischen Patienten mit und ohne Magen-Darm-Beschwerden.
Autoren der Originalpublikation:
Zhou, Z., Zhao, N., Shu, Y., Han, S., Chen, B., & Shu, X. (2020). Effect of gastrointestinal symptoms on patients infected with COVID-19. Gastroenterology.

Corona-Infektion verändert oft Geschmack und Geruchssinn

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- Eine Coronavirus-Infektion kann bei einigen Betroffenen mit Geschmacks- und Geruchstörungen einhergehen. Wissenschaftler aus Italien untersuchten dies genauer und stellten fest, dass etwa jeder dritte Befragte an mindestens einer dieser Störungen litt.
COVID-19, die Krankheit, die durch das neue Coronavirus ausgelöst wird, hat viele Gesichter. Das wird immer deutlicher. Fast immer äußert sich die Erkrankung durch Fieber und Husten. Es gibt aber auch Symptome, die weniger bekannt sind. Manche Patienten berichteten beispielsweise von Hautveränderungen oder Augenbeschwerden. Ein weiteres mögliches Symptom sind Geschmacks- und Geruchsstörungen. Viele kennen diese Symptome von der klassischen Erkältung, wo sie zumeist erst im späteren Krankheitsverlauf auftreten. Bei COVID-19 könnten diese Störungen hingegen ein frühes Symptom darstellen. Darauf weisen Beobachtungen hin.

Wissenschaftler befragten COVID-19-Patienten nach Geschmacks- und Geruchsstörungen

Nachdem mehrere Patienten, die mit COVID-19 in ein Krankenhaus in Milan (Italien) kamen, von diesen Störungen berichteten, untersuchte der italienische Wissenschaftler Giacomelli mit seinem Team das Auftreten dieser Symptome bei COVID-19-Patienten genauer. Sie befragten 59 COVID-19-Patienten, die sich im Krankenhaus befanden, ob ihr Geschmacks- und Geruchssinn beeinträchtigt war.

Etwa jeder dritte Patient war von Geruchs- oder Geschmacksstörungen betroffen

Von 59 Befragten hatten 20 Personen (34 %) mindestens eine der beiden Störungen (Geruchs- und Geschmacksstörung). Elf Patienten (19 %) litten sogar an beiden Einschränkungen. Während die Störungen des Geruchs- und/oder Geschmackssinn bei zwölf Patienten (20 %) bereits vor der Krankenhauseinweisung auftraten, entwickelten sie sich bei den restlichen acht Patienten (14 %) erst während des Krankenhausaufenthaltes.

Mehr Frauen als Männer litten an eingeschränktem Geschmack- und Geruchsvermögen

Frauen berichteten etwa doppelt so häufig von Störungen des Geschmacks- und Geruchssinns als Männer (53 % der Frauen gegenüber 25 % der Männer). Die Patienten, die an mindestens einer dieser Störungen litten, waren außerdem jünger als die Patienten, die von keiner der beiden Einschränkungen betroffen waren (mittleres Alter: 56 Jahre gegenüber 66 Jahre). Geschmacks- und/oder Geruchsstörungen können somit ein weiteres Symptom einer COVID-19-Erkrankung sein. Die Störungen traten häufig bereits früh im Krankheitsverlauf und noch vor der Krankenhauseinweisung auf.
Autoren der Originalpublikation:
Giacomelli A, Pezzati L, Conti F, et al. Self-reported olfactory and taste disorders in SARS-CoV-2 patients: a cross-sectional study [published online ahead of print, 2020 Mar 26]. Clin Infect Dis. 2020;ciaa330. doi:10.1093/cid/ciaa330
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Wie Luftverschmutzung und Corona zusammenhängen

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Association between short-term exposure to air pollution and COVID-19 infection: Evidence from China
- Wissenschaftler untersuchten, ob es einen Zusammenhang zwischen Luftverschmutzung und der Anzahl der COVID-19-Fälle gibt. Sie stellten fest, dass eine geringere Luftverschmutzung dazu beitragen könnte, dass sich das Virus weniger stark ausbreitet. Eine weitere Studie zeigte, wie stark die Umwelt von den derzeitigen Quarantänemaßnahmen profitiert.
Luftverschmutzung ist ein Risikofaktor für Atemwegsinfekte, denn sie fördert die Ausbreitung von Mikroorganismen und schwächt das Immunsystem des Menschen. Zhu und Kollegen (2020) nutzten die Daten aus 120 Städten, um den Zusammenhang zwischen Schadstoffen in der Umwelt und neu bestätigten COVID-19-Fällen zu untersuchen.

Luftverschmutzung könnte Rolle bei der Ausbreitung des Virus spielen

Die Wissenschaftler konzentrierten sich bei ihrer Analyse auf sechs Luftschadstoffe, unter anderem Schwefeldioxid, Ozon und Stickstoffdioxid.
Die Analyse zeigte einen Zusammenhang zwischen der Luftschadstoff-Konzentration der letzten zwei Wochen und Neuinfektionen mit dem Coronavirus: Ein Anstieg bestimmter Luftschadstoffe (Partikel einer bestimmten Größe, Stickstoffdioxid und Ozon) war mit einem Anstieg von COVID-19-Fällen verbunden. Eine Ausnahme zeigte sich bei der Schwefeldioxid-Konzentration: Stieg der Schwefeldioxidgehalt in der Luft an, war dies mit einer niedrigeren Anzahl an bestätigten COVID-19-Fällen verknüpft.
Es scheint somit einen Zusammenhang zwischen dem Ausmaß der Luftverschmutzung und der Rate an neu bestätigten COVID-19-Fällen zu geben. Ein Lockdown kann sich somit in vielerlei Hinsicht positiv auf die Ausbreitung des neuen Coronavirus auswirken, da auch die Luftverschmutzung zurückgeht.

Seit Lockdown: Luft- und Umweltverschmutzung deutlich geringer

In einer weiteren Analyse beschreiben die Wissenschaftler Wang und Su (2020), dass sich die Luftqualität in China seit dem Beginn der Coronavirus-Pandemie deutlich verbessert hat. Auch die globale Kohlenstoffemission ist seither signifikant gesunken. Allerdings ist zu befürchten, dass diese Verbesserungen nicht langfristig anhalten und China nach dem Lockern der Maßnahmen die industrielle Produktion wieder so stark hochfährt, dass der Energieverbrauch erneut sehr stark ansteigt – und damit auch die Emission von Treibhausgasen. Seit Beginn des Coronavirus-Ausbruchs ist neben der Kohlenstoffemission auch die Stoffstoffdioxid-Konzentration in der Atmosphäre deutlich gesunken. Zu Beginn zeichnete sich dieser Rückgang zunächst in Wuhan ab und breitete sich dann auf ganz China aus.
Die beiden Phänomene zeigen, dass sich das Herunterfahren der Industrie und die Verkehrsbeschränkungen in China unmittelbar auf den Energieverbrauch auswirken und zugleich die Umweltverschmutzung zurückging. Lockdown und Quarantänemaßnahmen schützen also nicht nur die Bevölkerung vor einer Infektion mit dem Coronavirus, sondern auch die Umwelt.
Autoren der Originalpublikationen:
Zhu Y, Xie J, Huang F, Cao L. Association between short-term exposure to air pollution and COVID-19 infection: Evidence from China. Sci Total Environ. 2020 Apr 15;727:138704. doi: 10.1016/j.scitotenv.2020.138704. [Epub ahead of print] Wang Q, Su M. A preliminary assessment of the impact of COVID-19 on environment - A case study of China. Sci Total Environ. 2020 Apr 22;728:138915. doi: 10.1016/j.scitotenv.2020.138915.
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