Was tun bei Prellungen?

Spkispringer

Skifahren macht Spaß, ist aber nicht ganz ungefährlich. Wer stürzt kann sich eine Prellung zuziehen.

Egal ob beim Wintersport oder beim Fußball – jeder, der sportlich aktiv ist, wird sie kennen: die Prellung. Sie zählt zu den häufigsten Sportverletzungen und entsteht unter anderem durch einen Sturz, einen Aufprall, einen Zusammenstoß oder einen Tritt.

Bei einer Prellung wird durch stumpfe Krafteinwirkungen weiches Gewebe an harte Körperteile, wie Knochen oder die Gelenkkapseln, gedrückt. Die Quetschung verletzt das Gewebe, sodass Blut oder Lymphflüssigkeit einfließen. Die Haut verfärbt sich blau und die Körperpartie schwillt an.

 

Zwischen leichten und schweren Prellungen unterscheiden

Leichte Prellungen bedürfen keiner besonderen Behandlung. Die Verletzung zeigt sich meist als „blauer Fleck“ und heilt nach kurzer Zeit von selbst wieder ab. Doch Sie können den Heilungsprozess aktiv unterstützen.

Arzt untersucht Bein

Bei schweren Prellungen sollte man zu einem Arzt gehen.

Schwere Prellungen an Muskeln, Gelenken oder Knochen sind eine schmerzhafte Angelegenheit. Innere Organe können, besonders bei heftigen Stürzen, ebenfalls von einer Prellung betroffen sein. Hier ist es ratsam, einen Arzt aufzusuchen.

 

Leichte Prellungen selbst behandeln

Um den Heilungsprozess zu unterstützen, gibt es einige Tipps, die Sie beachten sollten.

 

Tipp 1: Den verletzten Körperteil ruhig stellen

Für die schnelle Heilung einer akuten Prellung ist die Erstversorgung der Wunde besonders entscheidend. Vorrangiges Ziel ist es dabei, dass möglichst wenig Blut bzw. Lymphflüssigkeit in das umliegende Gewebe fließt. Dadurch wird auch ein zu starkes Anschwellen der Wunde verhindert. Stellen Sie die verletze Körperpartie ruhig und vermeiden Sie weitere Belastungen. Es bringt nichts, wenn Sie die Zähne zusammenbeißen und mit dem Sport weitermachen. Dies würde den Heilungsprozess nur unnötig verzögern.

 

Tipp 2: Die verletzte Stelle kühlen

Verstauchung Prellung Bluterguss

Kühlen hilft!

Kühlung lindert angenehm den Schmerz des geprellten Körperteils. Außerdem bewirkt die Kälte, dass sich die Blutgefäße verengen, sodass der Blutfluss in das umliegende Gewebe vermindert wird. Kühlen Sie die Prellung etwa 10 Minuten mit Eispackungen oder kalten Umschlägen. Legen Sie ein dünnes Tuch zwischen die Haut und das Eis. Denn, wenn Sie das Eis direkt auf die Haut legen, besteht die Gefahr, dass es zu lokalen Erfrierungen an dieser Körperstelle kommt.

Auch Kühlgels sind jetzt hilfreich. Machen Sie eine Pause von circa 10 Minuten und fahren Sie danach mit dem Kühlen fort.

 

Unsere Produkttipps – Kühlgels:

·       nelsons® arnicare® Kühlgel

·       Systral® Kühl-Gel

·       ICE® POWER Cold Gel

 

Tipp 3: Leichter Druckverband vermindert die Schwellung

Eine elastische Binde, die einen leichten Druck auf die geprellte Stelle ausübt, hilft dabei, die Schwellung gering zu halten. Legen Sie dafür eine elastische Binde mit leichter Spannung an. Nicht zu kräftig, weil sonst die Blutgefäße abgeklemmt werden und es zu Blutstauungen kommen kann.

 

Unser Produkttipp – Kompressionsbinden für den Druckverband:

·       Eloflex® Lycra Kompressionsbinde 10 cm x 6 m

 

Tipp 4: Verletzte Gliedmaßen hochlagern

Bringen Sie den verletzten Arm oder das verletzte Bein in eine höhere Lage, d.h. über Herzhöhe. Auch diese Maßnahme verhindert die vermehrte Blutung und die Schwellung und stillt den Schmerz. Ausgetretene Gewebsflüssigkeit wird in dieser erhöhten Lage besser über die Lymphbahnen aufgenommen und abtransportiert.

 

Tipp 5: Salben und Cremes mit natürlichen Wirkstoffen

Tagescreme

Wundheilsalben und Schmerzcremes mit Kräutern helfen bei Prellungen. Sie lindern Schmerzen und unterstützen den Heilungsprozess.

Nach etwa 48 Stunden ist die erste Phase der Heilung abgeschlossen. Nun räumt der Körper auf. Diesen Prozess können Sie mit entzündungshemmenden und abschwellenden Mitteln unterstützen. Heilsalben mit den Kräutern Arnika oder Beinwell sind hier aufgrund ihrer durchblutungs- und wundheilungsfördernden Wirkung zu empfehlen.

 

Unsere Produkttipps – Wundheilsalben und Schmerzcremes:

·       Traumaplant® Schmerzcreme

·       Kneipp® Arnika Salbe S

·       Hametum® Wund- und Heilsalbe

 

Je nachdem wie Schwellung und Schmerz verheilen und abklingen, können Sie wieder Ihren Sportaktivitäten nachgehen. Doch lassen Sie sich dabei Zeit und hören Sie auf Ihren Körper.

 

Unsere Seiten dienen lediglich Ihrer Information und ersetzen nicht die Diagnose und Behandlung durch den Arzt.