Was tun bei Kreislaufbeschwerden?

Schwindel

Wenn der Blutdruck niedrig ist, wird uns schwindelig.

Sicherlich hat es jeder schon einmal erlebt, dass einem kurz schwarz vor Augen wird, wenn man aus der Hocke aufsteht. Für einen Moment fühlt man sich benommen und sucht Halt an der Wand. Kreislaufprobleme, Schwindelgefühle oder Schweißausbrüche sind weit verbreitet. Die Ursache für diese Symptome ist zumeist eine verschlechterte Durchblutung des Gehirns, die wiederum durch einen niedrigen Blutdruck hervorgerufen wird. Begleitet werden diese Anzeichen oftmals von weiteren Beschwerden wie Müdigkeit, Kopfschmerzen, Antriebslosigkeit oder Schlafproblemen.

 

Kreislaufbeschwerden haben viele Ursachen

Wenn der Kreislauf schwächelt, dann deutet dies nicht zwangsläufig auf eine ernsthafte Erkrankung hin. Anders als Bluthochdruck (Hypertonie) gilt niedriger Blutdruck (Hypotonie) nicht als eigenständige Krankheit. Dennoch kann ein gesenkter Blutdruck als Nebenwirkung einer anderen Erkrankung auftreten, zum Beispiel bei Herz-Kreislauf-Beschwerden, Schilddrüsenunterfunktion oder Krampfadern.

Auch Medikamente gegen Depressionen oder Bluthochdruck sowie Schlaf- und Beruhigungsmittel können zur Senkung des Blutdrucks beitragen.

Die Neigung zu Hypotonie kann jedoch auch angeboren sein. So haben manche Menschen insbesondere bei wechselhaftem Wetter mit deutlichen Temperaturschwankungen oder an heißen Tagen mit Kreislaufbeschwerden zu kämpfen.

Während der Schwangerschaft ist es ebenfalls normal, dass sich der Blutdruck in den ersten sechs Monaten leicht senkt.

 

Das können Sie bei Kreislaufbeschwerden tun

  • Sport

    Wer sich regelmäßig sportlich betätigt, bringt seinen Kreislauf in Schwung.

    Den Kreislauf anregen: Wechselduschen oder Bürstenmassagen bringen den Kreislauf auf Trab. Auch sportliche Aktivität und regelmäßige Bewegung bringen Schwung in Arterien und Venen.

  • Viel trinken: Nehmen Sie über den Tag hinweg ausreichend Flüssigkeit zu sich. Empfohlen werden Wasser, ungesüßte Tees oder verdünnte Fruchtsäfte. Im Durchschnitt sollte der Mensch etwa 2 Liter pro Tag trinken. Außerdem steigt ein niedriger Blutdruck an, wenn man die Trinkmenge etwas erhöht.
  • Ein wenig Salz: Kochsalz aus der Nahrung bindet Flüssigkeit im Körper und lässt den Blutdruck steigen. Wer häufiger von Kreislaufbeschwerden geplagt ist, sollte darauf achten, dass er ausreichend Salz zu sich nimmt. Trotzdem sollten die Mengen in einem normalen Rahmen bleiben. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt etwa 6 Gramm Salz pro Tag.
  • Achtsame Ernährung: Verzichten Sie auf üppige Mahlzeiten und Alkohol. Auch von Nikotin sollten Sie Ihrem Wohlbefinden zuliebe die Finger lassen.
  • Es morgens langsam angehen: Gerade morgens beim Aufstehen ist der Blutdruck normalerweise eher niedrig. Vermeiden Sie es daher, plötzlich und schnell aufzustehen. Bleiben Sie besser kurz auf der Bettkante sitzen und stehen Sie erst dann langsam auf. Oder aktivieren Sie Ihren Kreislauf noch im Liegen mit ein paar Gymnastikübungen.

 

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Medikamente gegen Kreislaufbeschwerden

Bluthochdruck verursacht Kopfschmerzen

Medikamente sind in der Regel nicht nötig. Es schadet jedoch nicht, regelmäßig seinen Blutdruck zu messen und geeignete blutdrucksteigernde Maßnahmen zu ergreifen.

Falls die Beschwerden sehr stark sind und den Betroffenen belasten, kann eine kurzzeitige Behandlung mit blutdrucksteigernden Medikamenten erforderlich sein. Geeignete Trofen zur Behandlung von Kreislaufstörungen bei niedrigem Blutdruck sind oft sowohl für Erwachsene als auch für Kinder geeignet.

In der Regel ist niedriger Blutdruck jedoch keine ernsthafte Erkrankung. Sprechen Sie am besten mit Ihrem Arzt oder Apotheker, ob eine medikamentöse Behandlung nötig ist.

 

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Was tun bei niedrigem Blutdruck?