So fördern Sie die Entwicklung von Babys

Die Entwicklung von Babys grenzt an ein Wunder. In rasantem Tempo erweitern die kleinen Erdenbürger kontinuierlich ihre Fähigkeiten. Pro Monat wachsen sie etwa zwei Zentimeter, nach einem Jahr haben die kleinen Erdenbürger ihr Geburtsgewicht verdreifacht. Um die Entwicklung Ihres Babys altersgerecht zu fördern, bietet Ihnen der Apothekenblog hilfreiche und anregende Tipps.

 

Entwicklung fördern – 12 Tipps für die ersten zwölf Lebensmonate

  • 1. Monat
    In den ersten vier Wochen nimmt der Säugling die Umwelt eingeschränkt wahr. Sehen kann das Baby zwar von Geburt an, doch erscheint ihm die Umgebung zunächst in Grau und unscharf. Das Neugeborene sieht am besten auf eine Distanz von rund 25 Zentimetern. Aus dem Mutterleib kennt es die Stimme seiner Mutter und regiert besonders auf eine erhöhte Stimmlage. Der Saugreflex durch Berührung im Gaumenbereich erleichtert das Trinken der Muttermilch oder Milchnahrung, wie der NOVALAC 1 Standard Milch 0-6 M.
  • 2. Monat
    In den ersten sechs Lebenswochen reagiert der Säugling erstmals bewusst auf freundliche Gesichter – mit einem bezaubernden Lächeln. Aktiv bewegt das Baby seine Arme und Beine und formt die ersten Laute aus Vokalen wie „ooo“ oder „aaa“, auch Lallperiode genannt. In Bauchlage hebt der Nachwuchs den Kopf für einen kurzen Moment in einem Winkel von 45 Grad. Babys fördern Sie in dem Alter durch Unterstützen der Neugierde in jeder Lebenslage. Ob auf dem Rücken, Arm oder bei einer Spazierfahrt im Kinderwagen, Ihr Baby wird von der Fülle an Impressionen fasziniert sein.
  • 3. Monat
    Die Koordination von Kopf, Armen und Beinen wird immer kontrollierter. Hände werden zum Spielen eingesetzt, Gegenstände wie Rasseln, Tücher oder Kuscheltiere bevorzugt mit dem Mund untersucht (die orale Phase). Extratipp: Wärmestofftiere, wie der lustige Frosch Willli von Greenlife, dienen tagsüber als Kuscheltier und in der Nacht als wohltuender Wärmespender und Einschlafhilfe.
    Nach zehn Wochen stützen sich einige Babys aus der Bauchlage heraus auf ihre Unterarme. Auch aus der Rückenlage können sie sich an der Hand gehalten stückweise aufrichten. In dieser Zeit gewinnen Bezugspersonen an Bedeutung. Krabbelgruppen, Babyschwimmen etc. können im 3. Monat die Entwicklung fördern.
  • 4. Monat
    Vorsicht vor Stürzen! Ihr Baby rollt sich nun von der Bauchlage oder Rückenlage aus abrupt auf die Seite. Zudem greift es gezielt und beidhändig nach Gegenständen. Viermonatige Babys fördern Sie z. B., indem Sie sein Spielzeug zum Greifen und Drehen einsetzen. Ihr Kind wird seine Babysprache ausbauen und Ihre Mimik imitieren – sprechen Sie mit ihm und haben vergnügte Stunden beim Grimassenziehen.
  • 5. Monat
    Der Beikoststart kann, je nach individueller Entwicklung, beginnen. Wenn Milchnahrung nicht mehr sättigt, führen Sie den ersten Babybrei ein. Hier bietet beispielsweise der Hersteller Holle baby food verschiedene ökologische, laktose- und glutenfreie Getreidebreie, unter anderem den Bio-Babybrei Hirse mit Reis, an. Der Nachwuchs erforscht sein Umfeld nach Herzenslust, mit Vorliebe auch Gesichter. Was man ergattert hat, wird so bald nicht mehr losgelassen – der Erkundungsdrang ist riesig, und Loslassen muss noch geübt werden. Ihr Kind freut sich über eine Teilhabe am Alltag sowie über Bewegungsfreiheit, z. B. durch eine flexibel mitgeführten Krabbeldecke.
  • 6. Monat
    Speichelt oder kaut Ihr Baby stärker als sonst auf Dingen herum? Dahinter steckt möglicherweise der erste Zahn. Wenn die kleine Faust verzweifelt in den Mund geschoben wird, lindert ein Stück Brotrinde, ein kühlender Beißring, zum Beispiel von Mapa oder Veilchenwurzeln, etwa vom Naturproduktehaus Fam. Feige, das mitunter schmerzende Gefühl beim Zahnen.
  • 7. Monat
    Die Entwicklung von Babys fördern Sie im 7. Monat durch tägliche Rituale. Diese vermitteln die nötige Sicherheit. Handlung und Resultat begreift das heranwachsende Baby durch Schütteln der Rassel und anderes Lernspielzeug, das Geräusche und Aktionen erzeugt. Manche Babys können mit Ihrer Hilfe ein paar Sekunden lang stehen.
  • 8. Monat
    Allein aus der Liegeposition ins freie Sitzen zu gelangen, zählt zu einem der Erfolgserlebnisse des 8. Monats. Auch den Vierfüßlerstand beherrschen die Babys mittlerweile. Zum Greifen wird schließlich der sogenannte Pinzettengriff angewandt, die Königsdisziplin durch Betätigung des Daumens und Zeigefingers. Typisch für diese Lebensphase ist auch das Fremdeln bzw. die 8-Monatsangst.
  • 9. Monat
    An Möbeln oder Beinen wird sich in den Stand hochgezogen. Mit dem Gleichgewicht hapert es noch, doch die erhöhte Perspektive gefällt eindeutig. Eifrig wird auf entfernte Objekte gedeutet, was signalisiert: Möchte ich haben! Das Angebot verschiedener Gegenstände zum ausgiebigen Untersuchen werden die Babys fördern.
  • 10. Monat
    Spätestens jetzt eignen sich rutschfeste Socken, denn die Steh- und Gehversuche werden in Angriff genommen. Gern schieben die Zwerge einen Stuhl durch den Raum, an dem sie Halt finden. Von Gehhilfen raten Experten zwecks Einengung der physiologischen Haltung ab. Loben und Wiederholen von Bewegungsabfolgen können derzeitig die Entwicklung fördern. Auch Winken und Klatschen klappt wunderbar, das Fremdeln hält weiterhin an.
  • 11. Monat
    Aus dem Stand hoch in die Knie gehen – die Feinmotorik im 11. Monat macht es möglich. Zudem machen sich die sprachlichen Fortschritte bemerkbar. Feste Begriffe sind verinnerlicht, weichen aber noch gerne vom eigentlichen Wort ab. Bestätigen Sie kopfnickend und wiederholen das Wort in richtiger Form. Bilderbücher werden sehr gern angenommen, fördern Sie das Verständnis, die Sprache und gehen zusammen auf Entdeckungsreise. Mundgerechte Happen am gemeinsamen Esstisch fördern die Selbstständigkeit des Babys.
  • 12. Monat
    Das Kind kann in der Regel wahlweise sitzen, krabbeln und stehen. Doch auch Treppen erklimmen die Babys auf eigene Faust. An der Hand werden die ersten stolzen Schritte schon unternommen. Auch mit dem Löffel isst es selbstständig und trinkt aus einer Trinklernflasche mit Henkeln (z.B. die NUK First Choice von Mapa). Dem Bauen von Bauklötzen und Türmchen sowie dem Einpassen von Formen gibt sich ihr Baby konzentriert hin. Einfache Verbote werden verstanden, Musik und Tanz sorgen für Ausgleich und Entspannung. Ende des 12. Lebensmonats ist das Baby zum Kleinkind herangewachsen.