Ohne Schnupfen durch Herbst und Winter mit 5 Abwehr-Vitaminen

Mit diesen Vitaminen das Immunsystem stärken

In der kalten Jahreszeit ist Hochsaison für Viren. Die Infektionszahlen steigen nicht nur beim Coronavirus an, auch Grippe und Erkältungskrankheiten nehmen im Herbst zu. Durch unsere Ernährung beeinflussen wir die Arbeit unseres Immunsystems. Vitaminreiche Lebensmittel stärken die körpereigene Abwehr.  

Warum Sie Ihr Immunsystem jetzt schützen sollten

In der kalten Jahreszeit halten wir uns verstärkt in geschlossenen Räumen auf. Doch da ist der Luftaustausch gering und die Anzahl der Viren im Raum steigt rapide an. Denn: Wenn eine betroffene Person niest oder hustet, stößt sie relativ große Tropfen Sekret aus, indem sich die Keime befinden.

Zudem ist durch die oftmals trockene Heizungsluft die Luftfeuchte geringer als im Sommer. Das hat gleich 2 negative Effekte:

  • Der Wasseranteil der Tröpfchen verdunstet schnell. Es bleibt der Kern mit den Viren übrig. In einem feucht-warmen Raumklima würde dieser Kern schnell zu Boden sinken. Doch bei trockener Raumluft hält er sich länger oben. So schwirren die Exspirationströpfchen stundenlang durch die Luft und sind dabei lange infektiös.
  • Die trockene Luft greift unserer Schleimhäute an und macht sie durchlässiger.

Auch Kälte greift unsere Schleimhäute an. Daher ist es wichtig, sich im Freien warm anzuziehen. Denn wenn die Schleimhäute auskühlen, sind sie weniger gut durchblutet. Viren lassen sich gern auf schlecht durchbluteten Arealen nieder. Ohnehin mögen Erkältungsviren es lieber kühl. Sie sind im Winter viel stabiler als im Sommer. UV-Licht hingegen verhindert die Ausbreitung von Viren. Sie schädigen das Erbgut und wandeln aktive in inaktive Viren um.

Wer um die verschiedenen Mechanismen weiß, steuert am besten durch geeignete Maßnahmen gegen. Die Luftfeuchtigkeit im Raum lässt sich durch einfache Tricks leicht erhöhen.

Wie erhöhe ich die Raumfeuchte?

Stellen Sie einfach ein Schüsselchen mit Wasser auf die Heizung. Auch durchfeuchtete Handtücher in Heizungsnähe helfen, das Raumklima zu verbessern.
Aber Vorsicht: Auf das richtige Maß kommt es an. Ist die Luftfeuchte zu hoch, befeuern Sie die Schimmelbildung. Am besten kontrollieren Sie die Raumfeuchte mit einem Hygrometer. Die optimale Luftfeuchtigkeit liegt bei etwa 40 bis 50 Prozent. Bei über 60 Prozent wird es kritisch.

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Daneben ist es hilfreich, auf seine Ernährung zu achten. Bestimmte Stoffe wirken positiv auf unser Immunsystem ein. Zu diesen zählen zahlreiche Vitamine.

Welche Vitamine das Immunsystem stärken

Vitamine sind zum Ausüben der Körperfunktionen immanent. Viele wirken auch positiv auf das Immunsystem ein. Zu ihnen gehören:

Vitamin A

Aprikosen enthalten Vitamin A
In Aprikosen ist viel Beta-Carotin enthalten.
Bildquelle: Valentyn Volkov – Getty Images Pro (Canva.com)

Zum körpereigenen Abwehrsystem gehören neben den Immunzellen Haut und Schleimhaut. Sie grenzen das Innere des Körpers von der Außenwelt ab. Vitamin A trägt zum Funktionieren der äußeren Hautbarriere bei. Mit einer starken Barriere verhindert unser Organismus, dass Krankheitserreger eindringen. Unser Körper stellt Vitamin A selbst her. Hierfür benötigt er jedoch die Zufuhr des Provitamins Beta-Carotin.

Wichtige Vitamin-A-Quellen sind Aprikosen, Möhren, Tomaten, rote Beete, roter Paprika, Spinat, Leber und Seefisch. In der Regel lässt sich der Bedarf sehr gut über die Ernährung decken.

Vitamin B

Eine ganze Vitamin-Familie steckt hinter der Bezeichnung Vitamin B:

B-Vitamine helfen der körpereigenen Abwehr, Krankheitserreger zu erkennen und halten die Schleimhäute intakt. Sie schützen vor oxidativem Stress und entlasten so unser Immunsystem. Vitamin B12 sorgt für Energie.

Wichtige Vitamin-B-Quellen sind Getreide- und Milchprodukte, Hülsenfrüchte, Fleisch und Fisch.

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Vitamin C

Brokkoli
Brokkoli ist ein äußerst gesundes Gemüse. Es enthält unter anderem viel Vitamin C.
Bildquelle: phiipphoto – Getty Images Pro (Canva.com)

Das Vitamin C (Ascorbinsäure) ist für den Aufbau des Immunsystems verantwortlich. Es hilft bei der Bildung von Antikörpern und weißen Blutkörperchen. Letztere sind mit ausreichend Vitamin C beweglicher und reagieren damit schneller auf Keime. Das Antioxidans schützt uns vor oxidativem Stress und wirkt sich positiv auf unserer Haut aus.

Wichtige Vitamin-C-Quellen sind Äpfel, Zitrusfrüchte, Acerolakirsche, Hagebutte, Guave, Sanddorn, Brokkoli und Paprika.

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Vitamin D

Auch das Vitamin D (Calciferol) ist eine Gruppe an fettlöslichen Substanzen. Am bekanntesten sind die Stoffe Vitamin D2 (Ergocalciferol) und Vitamin D3 (Cholecalciferol). Vitamin D sorgt für die Ausschüttung körpereigener Abwehrstoffe. Der Körper bildet es selbst, benötigt hierfür aber Sonnenlicht. Da wir jedoch bei Kälte lieber im Warmen bleiben und die Tage im Winter ohnehin sehr kurz sind, bekommen wir oftmals nicht genügend Licht ab. Hier raten Ärzte meist dazu, Vitamin D zu supplementieren. Denn auch über die Nahrung fällt es schwer, den Bedarf zu decken.

Die besten Vitamin-D-Quellen stellen Seefisch, Meeresfisch, Geflügel, Eier, Rindfleisch und Milch dar. Den Bedarf mit pflanzlichen Produkten abzudecken ist kaum möglich.

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Vitamin E

Butter
Bildquelle: rodeopix – pixabay (Canva.com)

Das Abwehr-stärkende Vitamin E gehört zu den Antioxidantien. Es wirkt als Radikalfänger Körpergiften entgegen und entlastet damit unser Immunsystem. Außerdem hat es zellschützende Eigenschaften.

Wichtige Vitamin-E-Quellen sind Pflanzenöle, Butter, Gemüse und Nüsse.

Weitere Stoffe, die positiv auf das Immunsystem wirken

Es gibt einige Mineralstoffe, die ebenfalls unsere körpereigene Abwehr stärken. Zu ihnen zählen:

Zink wirkt ähnlich wie Vitamin C. Es hat als Antioxidans zellschützende Eigenschaften und stärkt weiße Blutkörperchen in ihrem Kampf gegen Eindringlinge. Kupfer verlängert die Lebensdauer unserer Körperzellen und damit auch der weißen Blutkörperchen. Selen und Eisen beeinflussen die Aktivität der Abwehrzellen im Körper. Sie stärken unsere Immunantwort. Fehlen die beiden Mineralstoffe zeigt sich das in der schwindenden Menge und Aktivität unserer T-Zellen.

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Stand vom: 15.11.2021

Aus Gründen der besseren Lesbarkeit findet sich im Text die jeweils männliche Form bei Personenbezeichnungen. Es versteht sich jedoch von selbst, dass sich die Angaben auf Angehörige beider Geschlechter beziehen.

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