Mittel gegen Schwitzen

Schweißflecken vermeiden – so geht’s

Durch das Schwitzen regelt der menschliche Organismus seine Körpertemperatur – er bringt sie wieder ins Gleichgewicht. Deshalb schwitzen wir, wenn es draußen heiß ist oder wenn wir sportlich aktiv sind. Schwitzen ist gesund. Schwitzt man allerdings übermäßig, kann das dazu führen, dass wir zu viele Mineralstoffe verlieren. Starkes Schwitzen wird für Betroffene zur Last, wenn sich deutliche Schweißflecken unter den Achseln bilden oder wir einen unangenehmen Geruch ausströmen.

Schwitzen: Ein wichtiger Mechanismus

Schweißgeruch
Der eigene Schweißgeruch ist vielen unangenehm. Die Angst vor dem Schwitzen verstärkt jedoch das Problem.

Über den Schweiß werden Schadstoffe und überflüssiges Salz ausgeschieden, die Poren geöffnet und die Haut gereinigt. Bei Erkältungen und Grippe gehört eine Schwitzkur zum Heilungsprozess.

Starkes Schwitzen kann jedoch ausgrenzen, deshalb fragen sich viele Betroffene, was sie gegen die übermäßige Schweißproduktion tun können.

Tipp 1: Richtige Ernährung

Gans mit Rotkraut und Klössen
Fettiges Essen ist ab sofort tabu. Denn mastige Mahlzeiten sorgen schnell für Übergewicht.

Mit einer gesunden Ernährung können Sie viel zur Unterstützung der normalen Körperfunktionen tun. Weder fettiges noch scharfes Essen sind für Personen, die zu einer starken Schweißbildung neigen, angebracht.

Verzichten Sie außerdem auf regelmäßigen Konsum von Alkohol und Nikotin, denn beides fördert die Schweißbildung. Alkohol und Nikotin wirken sich negativ auf die Blutgefäße und damit auf die Regulation des Schweißes aus.


Trinken Sie viel, um den Wasserverlust und damit auch den Verlust an Elektrolyten auszugleichen. Gut sind Mineralwasser und wenn Sie viel Sport treiben isotonische Getränke. 2 Tassen Salbeitee helfen Ihnen bei übermäßigem Schwitzen, auch bei Nacht- und Fußschweiß.

Gesunde Ernährung hilft bei vermehrter Schweißbildung

Tipp 2: Gesunde Lebensführung

Paar sitzt gemeinsam in einer Sauna
Wer regelmäßig in die Sauna geht, tut was für seine Gesundheit. Bildquelle: © Robert Kneschke – Fotolia.com

Wenn Sie ein paar Pfunde zu viel haben, nehmen Sie ab! Denn: Ohne hitzespeichernde Fettschicht funktioniert die körpereigene Kühlung besser. Neben einer gesunden Ernährung hilft ein Fitnessprogramm beim Abnehmen. Sie können einem Mannschaftssport nachgehen, im Wald Joggen oder Gymnastikübungen machen. Jegliche sportliche Betätigung ist sinnvoll.

Daneben trainiert ein regelmäßiger Saunagang Ihre Schweißdrüsen.

Unser Lesetipp: Unter unserem Ratgeber Richtig Saunieren haben wir für Sie dazu hilfreiche Tipps zusammengestellt.

Mit Akupressur können Sie es ebenfalls versuchen.

Akupressur zur Minderung der Schweißproduktion

Massieren Sie links und rechts des Akupressur-Punktes in Ohrläppchen-Höhe, etwa ein Finger breit hinter dem Ohr am Schädelknochen gleichzeitig mit dem Zeigefinger in kreisenden Bewegungen.

Schließlich gehört zu einer gesunden Lebensführung auch das Vermeiden von Stress dazu. Erlernen Sie Entspannungstechniken wie Meditieren oder Autogenes Training. Haben Sie keine Angst vor dem Schwitzen, denn die lässt Sie noch stärker schwitzen.

Tipp 3: Richtige Kleidung

Mit Leinen-Hemden schwitzt man auch im Büro nicht so schnell. Bildquelle: © ArTo – Fotolia.com

Auch wenn die Farbe Schwarz kleidet: Sie zieht die Sonne an. Daher sollten Sie vor allem im Sommer eher hellere Kleidung bevorzugen:

  • Tragen Sie Leinen oder atmungsaktive Funktionstextilien, statt Baumwollkleidung, denn diese saugt den Schweiß auf und hält ihn fest.
  • Tragen Sie zudem keine eng anliegende Kleidung, sodass die Luft zwischen Kleidungsstück und Haut zirkulieren kann.

Tipp 4: Hausmittel gegen Schweiß nutzen

Wechselduschen
Wechselduschen hilft nicht nur gegen Cellulite und Dehnungsstreifen, sondern auch gegen Schweiß.
  • Duschen Sie häufiger kühl bis lau. Nach der Dusche können Sie sich 2-mal in der Woche mit einer Mischung aus einem Viertel Liter Wasser und einem Viertel Liter Apfelessig abreiben. Oder nehmen Sie einige Zeit einmal täglich eine Wechseldusche mit Warm- und Kaltwasser vor, wobei man immer mit dem kalten Wasser enden sollte.
  • Waschen Sie die schwitzenden Körperteile täglich mit einem Sud aus 40 Gramm Eichenrinde, 30 Gramm Walnussblätter und 20 Gramm Thymian. Lassen Sie dieses Gemisch 10 Minuten lang in einem Liter Wasser kochen. Sie können Eichenrinde und Zinnkraut in das Badewasser zu gleichen Teilen mengen. Geben Sie davon eine Handvoll in ein Liter Wasser und bringen Sie es zum Kochen. Lassen Sie es anschließend 10 Minuten ziehen und durchseihen Sie. Waschen Sie damit regelmäßig die Achseln.
  • Reiben Sie sich die Hände 3-mal täglich mit Franzbranntwein ab, das vermindert den Handschweiß.
  • Baden Sie regelmäßig ein- bis zweimal in der Woche und schütten Sie in Ihr Badewasser einen Liter Tomatensaft. Baden Sie darin circa 10 bis 15 Minuten.

Unsere Produkttipps bei übermäßigem Schwitzen – Hausmittel:  Hensel® Bio Apfelessig naturtrüb | Bombastus EICHENRINDE Arzneitee | Bombastus THYMIAN Arzneitee |  Thüringer Franzbranntwein | KLOSTERFRAU Mobilind Franzbranntwein Latschenkiefer | Schoenenberger Tomaten-Saft bioKLENK Schachtelhalmkraut ARZNEI-TEE

Tipp 5: Antitranspirantien gegen Schweiß anwenden

Deoroller
Mit dem Deoroller unter den Achseln entlang gefahren und schon ist etwas gegen den lästigen Schweißgeruch getan.

Nehmen Sie nach dem Waschen Antitranspirantien, da diese die Hautporen verengen. Bei Fußschweiß hilft ein Fußpuder. Für frischen Geruch Zwischendurch helfen Deoroller oder Deosprays.

Unser Lesetipp: Mehr Informationen zum Thema Fußschweiß finden Sie auf unserer Info-Seite 5 Tipps gegen Fußschweiß.

Unsere Produkttipps bei übermäßigem Schwitzen – Antitranspirantien:  ODABAN Antitranspirant Deodorant Spray |   GEHWOL® med. Antitranspirant Lotion | GEHWOL®  med. Fußpudermedipharma cosmetics Olivenöl Deoroller mediterane Frische


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Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Wir stehen mit unserer Beratungshotline gern für Sie bereit.


Stand vom: 06.06.2018

Aus Gründen der besseren Lesbarkeit findet sich im Text die jeweils männliche Form bei Personenbezeichnungen. Es versteht sich jedoch von selbst, dass sich die Angaben auf Angehörige beider Geschlechter beziehen.