Lerntief im Herbst

3 Tipps gegen Antriebslosigkeit im Herbst bei Kindern und Jugendlichen

Das nasskalte Wetter und die kurzen Tage lassen unsere Stimmung sinken. Wir fühlen uns träge und müde. Unsere Motivation ist im Keller. Auch schulpflichtige Kinder und Jugendliche haben jetzt mit der frühen Dunkelheit und dem Antriebsmangel zu kämpfen. Sie kommen morgens schlecht aus dem Bett und wirken in der Schule eher desinteressiert. Für Hausaufgaben am Nachmittag sind sie nicht zu begeistern.

Wirken Sie dem jahreszeitlich bedingten Lerntief entgegen und sorgen Sie mit unseren Tipps für Lernmotivation statt Schulfrust.

1. Tipp gegen Lerntiefs: Lichttanken und Bewegung im Freien

Gartenarbeit
Kinder gehören auch im Herbst an die frische Luft. Beim Fußballspiel, Radfahren oder während der Gartenarbeit tanken Sie Sonnenlicht und Sauerstoff. Das hilft, sich später bei den Hausaufgaben zu konzentrieren.

Im Herbst wird es spät hell und zeitig dunkel. Unser Körper schüttet aufgrund der geringen Lichtzufuhr Melatonin aus. Das Schlafhormon macht uns müde. Doch wer mit Müdigkeit kämpft, ist in der Schule unkonzentriert. Daher ist es wichtig, dass Kinder und Jugendliche Freizeitaktivitäten nachgehen, die im Freien stattfinden. Das Tageslicht fördert die Bildung von Serotonin. Dieses Hormon ist ein wahrer Muntermacher und nebenbei auch für Glücksgefühle verantwortlich.

Die Bewegung an der frischen Luft sorgt für gute Laune und stärkt das Immunsystem. Außerdem macht es den Kopf frei und schafft so Platz für den Lernstoff. Gerade in Phasen des intensiven Lernens sind geplante Auszeiten wichtig. Sie helfen Energie zu tanken, sodass nach der Pause ein effektiveres Lernen möglich ist.

2. Tipp gegen Lerntiefs: Gezielte Ernährung

Gesunde Brotbox
Eine gesunde Brotbox bringt Kinder und Jugendliche gut durch den Schultag.

Viele Kinder gehen in den Pausen zum Kiosk und kaufen Süßigkeiten. Schokolade, Bonbons und Limonade schmecken einfach lecker. Sie haben einen nahezu beruhigenden Charakter. Richtig! Beruhigend. Weißer Zucker macht antriebslos, schlapp und krank.

Ihr Kind benötigt daher gesunde Alternativen. Bei einer zucker- und fetthaltigen Kost, schickt der Körper Blut in den Verdauungstrakt und pumpt weniger Blut in den Kopf. Langkettige Kohlenhydrate, Proteine und fettarme Speisen sorgen hingegen für mehr Fitness.

Glukoseschub fördert Gedächtnisleistung?

Viele Lernende schwören auf Schokolade. A.-J. Li und sein Forschungsteam an der japanischen Kyushu University in Fukuoka untersuchten den Zusammenhang zwischen glukosehaltigem Essen und der Lernfähigkeit bei Mäusen. Der Anstieg des Glukosespiegels im Blut nach einer Mahlzeit verursacht die Freisetzung von aFGF aus. Der saure Fibrolasten-Wachstumsfaktor löst ein Sättigungsgefühl im Hypothalamus des Gehirns aus. Er reichert sich zudem im Hippokampus an. Dieses Gehirnareal spielt bei Emotionen und beim Lernen eine wichtige Rolle.

Doch Süßigkeiten sind ungesund. Mit gesunden Alternativen erreichen Sie ähnliche Effekte.

Kohlenhydratreiche Nahrung stimuliert die Serotoninbildung im Gehirn. Achten Sie darauf, dass es sich jedoch um Vollkorn-Produkte handelt. Das Muntermacherhormon Serotonin kommt in verschiedenen Lebensmitteln vor. Bestücken Sie daher die Lunchbox Ihres Schulkindes mit Ananas, Bananen, Kiwis oder Tomaten. Zum Frühstück darf es auch etwas Kakao sein.

Als kleinen Snack dienen Walnüsse. Neben Serotonin bieten diese gesunde Fette. Fette helfen uns bei der Aufnahme von fettlöslichen Vitaminen. Doch es kommt auf die Art des Fetts an. Ziehen Sie pflanzliche Fette den tierischen Fetten vor.  

Wahre Energiefresser sind stark verarbeitetes Fleisch wie Schinken, Wurst und Speck. Um geräuchertes oder gepökeltes Fleisch zu verdauen, benötigt unser Organismus viel Energie und das belastet.

Vitamine und Mineralstoffe fördern die Konzentration und geben Power für die nächste Lernetappe. Sie stärken die körpereigene Abwehr und sind vor allem in Obst, Gemüse, frischen Kräutern und Nüssen zu finden. Auch Sonnenblumenkerne eignen sich zum Snacken.

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3. Tipp gegen Lerntiefs: Zum Lernen motivieren und Konzentration fördern

Lernen fördern
Lernprogramme machen oft mehr Spaß als der Blick ins trockene Buch. Sie sorgen für Abwechslung und sprechen oft mehrere Sinne an.

Wer motiviert ist, lernt effektiv. Unterstützen Sie Ihr Kind mit computergestützten Lernformen, Lernspielen oder Experimentierkästen. Englisch lernen Kinder und Jugendliche am besten, indem sie die Lieblingsserie im Originalton schauen. Auch Comics eignen sich hervorragend, um ein Verständnis für die Sprache aufzubauen.

Belohnen Sie Lernerfolge und zeigen Sie Verständnis, wenn eine Leistung mal schlechter ausfiel als erwartet.

Um die Konzentration zu fördern, ist es dienlich störende und ablenkende Faktoren zu minimieren. Dazu gehört:

  • ein ruhiger Platz für die Hausaufgaben
  • das Smartphone auszuschalten

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Stand vom: 21.09.2021

Aus Gründen der besseren Lesbarkeit findet sich im Text die jeweils männliche Form bei Personenbezeichnungen. Es versteht sich jedoch von selbst, dass sich die Angaben auf Angehörige beider Geschlechter beziehen. 

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