5 Tipps gegen Fußschweiß

Wie Sie Schweißgeruch an den Füßen verhindern und wirkungsvoll bekämpfen

Schweißgeruch an den Füßen ist den Betroffenen oft unangenehm und peinlich. Fälschlicherweise wird oft angenommen, dass mangelhafte Hygiene die Ursache für die üblen Gerüche ist. Dabei hat Fußgeruch viele verschiedene Gründe. Vermehrter Schweiß an den Füßen kann eine einfache genetische Veranlagung sein oder an einer Störung der Schilddrüsenfunktion liegen, die eine Überproduktion an Schweiß zur Folge hat.

Die sogenannten „Käsefüße“ können durch enges und luftundurchlässiges Schuhwerk entstehen. Einige Medikamente regen die Schweißproduktion an und tragen so zu vermehrtem Fußschweiß bei.

Schon gewusst?

40 % der deutschen Bevölkerung leidet unter Sch2weißfüßen. Männer sind häufiger betroffen als Frauen.

Wie Schweißfüße entstehen

Fuß
Sorgen Sie immer für eine ausreichende Belüftung Ihrer Füße. So können Sie übermäßiges Schwitzen verhindern.

Unsere Füße haben viele Schweißdrüsen. Diese werden aus den unterschiedlichsten Gründen aktiv, etwa bei hohen Außentemperaturen, Stress oder aufgrund einer Hormonstörung. Schweißfüße entstehen, wenn Füße nicht ausreichend belüftet werden, weil sie etwa über einen größeren Zeitraum in luftundurchlässigen Schuhen stecken. Die Luft zirkuliert nicht, der Schweiß kann nicht verdunsten. Er verbleibt am Fuß und hält insbesondere die Zehenzwischenräume feucht. Auch eine unzureichende Fußpflege begünstigt Fußschweiß. Daneben können bestimmte Erkrankungen ursächlich sein.

Fußschweiß wird durch folgende Faktoren gefördert:

  • luftundurchlässige Schuhe
  • Strümpfe aus Chemie-Fasern wie Nylon
  • unzureichende Fußhygiene
  • sportliche Aktivität
  • Gicht
  • Schilddrüsenüberfunktion
  • Nikotinkonsum
  • Hormonstörungen
  • Veranlagung zu übermäßigem Schwitzen

Wie sich Schweißfüße bemerkbar machen

Bei Schweißfüßen (medizinisch: Bromhidrosis) ist nicht nur der unangenehme Geruch auffällig. Die Hornschicht der Haut ist durch das vermehrte Schwitzen durchfeuchtet und quillt weißlich auf. Zwischen den Zehenzwischenräumen herrscht ein feuchtwarmes Klima. Es kann zu Juckreiz kommen.

Schon gewusst?

Schweiß selbst riecht nicht. Der Schweißgeruch entsteht, weil Haut- und Hornhautbakterien den abgesonderten Schweiß zersetzen.

Schweißfüße bilden die Grundlage für Fuß- und Nagelpilz. Daher sollten Betroffene dringend etwas gegen Schweißfüße unternehmen.

So mindern Sie den Fußschweiß

Das Schwitzen selbst lässt sich oft nicht verhindern. Doch eine regelmäßige Fußpflege hilft, die Auswirkungen von vermehrtem Fußschweiß zu verringern.

Fußschweiß

1. Tipp: Füße täglich waschen

Fußbad
Ein Fußbad mit ätherischen Ölen ist nicht nur hilfreich, sondern sehr angenehm.

Eine gute Fußhygiene hilft gegen die Gerüche und gibt ein Frischegefühl. Waschen Sie Ihre Füße täglich morgens und abends gründlich mit Seife und Wasser. Ein kühles Fußbad ist gerade an heißen Sommertagen ein besonderer Frische-Kick. Duftende Zusätze wie Salbei, Lavendel oder Rosenholz ergänzen die Wirkung. Trocknen Sie die Füße gut ab und denken Sie dabei auch an die Zehenzwischenräume.

Unsere Produkttipps für ein angenehmes Fußbad:  Bergland Lavendel-Öl | Bergland Salbei-Öl | PRIMAVERA® Rosenholz ätherisches Öl

2. Tipp: Fußdeos, Fußsprays, Fußcremes oder Fußpuder benutzen

Füße eincremen
Viele Cremes helfen gegen Fußschweiß.

Fußdeos mit antitranspiranter Wirkung können dabei helfen, die Geruchsbildung zu verringern. An Ort und Stelle wirken Fußpuder ebenfalls. Auf den Fuß und die Zehenzwischenräume aufgetragen, saugt das Puder die Schweißperlen auf und sorgt für trockene Füße. Daneben sind spezielle Fußcremes, Fußsprays, Fußbalsame oder Fußpflegeschäume gebräuchlich.

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3. Tipp: Socken und Schuhe richtig auswählen

Lederschuh
Lederschuhe sind bei Fußschweiß eine gute Wahl.

Auch bei der Wahl der Socken und Schuhe kann man einiges falsch machen und damit Fußschweiß begünstigen. Daher beachten Sie folgende Tipps:

  • Tragen Sie Socken aus saugfähigem Material, z. B. dünne Baumwollsocken. Socken aus Synthetikfasern nehmen die Feuchtigkeit nicht auf.
  • Wählen Sie gut sitzende, feste Schuhe aus atmungsaktiven Materialien wie Leder oder Leinen. Lassen Sie die Finger von Schuhen aus Synthetik. Diese leiten die Feuchtigkeit nicht ab. Schweißgeruch ist damit vorprogrammiert.
  • Im Sommer empfiehlt es sich natürlich auch, offene Schuhe zu tragen.
  • Dünne Einlegesohlen aus Leder sind atmungsaktiv und nehmen einen Teil der Feuchtigkeit auf. Machen Sie dennoch regelmäßig einen „Riech-Test“ und wechseln Sie die Einlegesohlen nach Bedarf aus.
  • Lüften Sie Ihre getragenen Schuhe regelmäßig und lassen Sie sie gut trocknen.
  • Wechseln Sie öfter Ihre Schuhe.

4. Tipp: Gesund ernähren

Rauchen und Biertrinken
Ein hoher Alkohol- und Zigarettenkonsum begünstigt Fußschweiß.

Nikotin und Alkohol fördern die Schweißbildung. Verzichten Sie auf Zigaretten und trinken Sie lieber öfter ein Wasser.

5. Tipp: Wenn nichts hilft – zu einem Arzt gehen

Arzt
Sie leiden häufiger an Fußschweiß und nichts hilft? Ein Arzt kann Sie dazu gut beraten und das geeignete Mittel finden.

Falls die Maßnahmen gegen den penetranten Fußgeruch zu keinem Erfolg führen, dann können Sie auch einen Arzt um Rat fragen und mit ihm die passende Behandlung klären. Starke Schweißüberproduktion kann auch durch Iontophorese (eine medizinische Therapie unter Anwendung von schwachem elektrischen Gleichstrom), Injektionen oder Tabletten behandelt werden.

Mehr Informationen zum Thema Schwitzen: Mittel gegen Schwitzen


Unsere Seiten dienen lediglich Ihrer Information und ersetzen nicht die Diagnose und Behandlung durch den Arzt.

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Wir stehen mit unserer Beratungshotline gern für Sie bereit.


Stand vom: 23.05.2019

Aus Gründen der besseren Lesbarkeit findet sich im Text die jeweils männliche Form bei Personenbezeichnungen. Es versteht sich jedoch von selbst, dass sich die Angaben auf Angehörige beider Geschlechter beziehen.