Fersensporn

Fersensporn

Fersensporn: Ein kleiner, spitzer Knochenauswuchs an der Fußsohle

Stechende Fersenschmerzen können auf einen kleinen, spitzen Knochenauswuchs an der Fußsohle hindeuten.  Dornartige Knochenauswüchse (Exostrosen) an der Ferse bezeichnet man als Kalkaneus- oder Fersensporn.

 

Häufig ist der an der Unterseite des Fersenbeins untere bzw. plantare Fersensporn. Er entsteht an der Stelle, an der die Sehnenplatte und die kurzen Fußmuskeln ansetzen. Der an der Achillessehne auftretende obere bzw. hintere Fersensporn (Haglund-Ferse bzw. auch Haglund-Exostose) ist hingegen eher selten.

 

Ursachen

Fersensporne entwickeln sich aufgrund von permanenten Überlastungen oder Entzündungen im Sehnenbereich. Die Überbelastung sorgt für Risse in den Sehnen, die sich dann stellenweise entzünden. Um die Risse zu beseitigen, lagert der Körper – wie bei einem rissigen Knochen – Kalk ab.

Die Überbelastung kann durch folgende Umstände entstehen:

  • intensiver Sport mit wiederholten Belastungen durch Laufen und Springen
  • schwere körperliche und lange stehende Arbeit
  • Übergewicht und Fettleibigkeit
  • Fußfehlstellungen wie ein abgeflachtes Fußlängsgewölbe
  • schlechtes Schuhwerk

 

Fersensporn kommt bei Frauen öfter vor

 

Symptome

Bei etwa 10 % der Bevölkerung finden sich Fersensporne. Die Betroffenen sind meist zwischen 40 bis 60 Jahren alt. Fersensporne sind von außen nicht zu erkennen. Sie müssen zudem nicht zwingend schmerzhaft sein. Treten aber Schmerzen auf, so sind sie:

Röntgenbild eines Fersensporns

Auf dem Röntgenbild sieht der Fersensporn wie ein kleiner, Richtung Zehen wachsender Dorn aus.

  • stark stechend
  • verstärken sich bei Belastung
  • lassen bei Ruhe nach
  • werden durch Druckschmerzen begleitet

 

Ein Fersensporn unter der Ferse sticht bei jedem Schritt, so als wäre der Betroffene in eine Reißzwecke getreten. Vor allem am Morgen kommt es zu Schmerzen. Man spricht vom sogenannten Anlaufschmerz.

Beim Fersensporn am Ansatz der Achillessehne drückt der hintere Schuhrand. Die Haut rötet und entzündet sich. Außerdem wird eine Entzündung am Ansatz der Achillessehne ausgelöst, die mit einer Schleimbeutelentzündung einhergeht.

 

Einen Fersensporn vorbeugen

Klug ist es, wenn man generell vorbeugende Maßnahmen ergreift. Bei jedem Schritt sind die Fersen die Körperteile, die die gesamte Last des Körpers tragen. Das Fettkissen unter der Ferse, welches im Alter leider etwas abnimmt, und die große Sehnenplatte dämpfen die Belastung. Unterstützend kann man hier zu Einlagen greifen, die die schmerzenden Punkte entlasten und verhindern, dass die Ferse direkt mit dem Boden in Kontakt kommt.

 

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Schuhe sollten generell nicht zu eng sein. Außerdem hilft es bei einer vorwiegend stehenden Arbeit, die Haltung öfter zu wechseln.

Wer an Übergewicht leidet, sollte versuchen, dieses abzubauen. Wenn Sie Sport treiben, sollten sie sich genügend aufwärmen, denn Muskeln, Sehnen und Bänder, die nicht geschmeidig sind, können zerren, sich entzünden und kleine Risse bilden. Außerdem sollte Sie auf gute Laufschuhe achten.

 

Einen Fersensporn behandeln

Schmerzen behandeln

Allgäuer Latschenkiefer Sole Fußbad lindert Schmerzen

  • Hat sich bereits ein Fersensporn entwickelt, können in den betroffenen Bereich entzündungshemmende Mittel wie Kortison gespritzt werden.
  • Über der druckempfindlichen Stelle kann man ein Fersenkissen mit Locheinlage zur Linderung der Schmerzen tragen.
  • Tapeverbände und Nachtschienen dienen zur Beruhigung des betroffenen Bereichs.
  • Krankengymnastische Übungen helfen die Sehnen an der Wade und der Fußsohle zu dehnen.
  • Fußbäder wie das Allgäuer Latschenkiefer Sole Fußbad fördern die Durchblutung und lindern die Schmerzen.
  • Eine Ultraschall-Behandlung kann ebenfalls Schmerzen mindern.
  • Bei einer Stoßwellentherapie werden gebündelte Schallwellen auf die schmerzende Stelle gerichtet. Sie inaktivieren die Zellen, die für den Schmerz verantwortlich sind.
  • Medikamente wie Lokalanästhetika- und Kortikoid-Gemische werden als Salbe im Bereich des Muskelansatzes aufgetragen.
  • Eine Operation, bei der die Sehnenplatte der Fußsohle sowie ein Teil der kurzen Fußmuskulatur durchtrennt und der knöcherne Fersensporn abgetragen wird, ist das letzte Mittel zur Behandlung des Fersensporns.