Körperöl

Die reichhaltige Luxus-Hautpflege

Körperöle stellen für Personen mit einer trockenen Haut eine Alternative zur Körperlotion dar. Sie werden nach dem Duschen und Baden auf die feuchte Haut aufgetragen. Meistens handelt es sich um eine Mischung aus verschieden Pflanzenölen. Als Basisöle dienen oft Arganöl, Jojobaöl oder Mandelöl. Ätherische Öle als Zusatz bringen einen besonderen Duft hinzu oder ergänzen die Pflegewirkung.

Mehr als nur Wohlfühlfaktor – das leisten Körperöle

Körperöle sind nach dem Duschen oder Baden wohltuend.

Körperöle sind eine Alternative zu Bodylotions. Sie werden direkt nach dem Duschen, Baden oder Saunagang auf die noch feuchte Haut aufgetragen. Die Hautöle spenden viel Feuchtigkeit und Pflege.

Die Bestandteile des Öls ähneln den Fetten unserer Haut. Damit sind sie zum einen besonders hautfreundlich und unterstützen zum anderen den Schutz der Hautfeuchtigkeit. Natürliche Öle machen die Haut geschmeidig.

Trockene Haut fühlt sich nicht nur unangenehm an, sondern kann gesundheitliche Folgen haben. Schnell entstehen winzig kleine Hautrisse. Durch die defekte Schutzhülle dringen Krankheitserreger ungehindert in die Haut ein und verursachen Entzündungen. Regelmäßiges Eincremen ist daher nicht nur eine Frage der Schönheit, sondern auch der Gesundheit.

Daneben verringert eine regelmäßige Pflege mit hochwertigen Ölen Alterserscheinungen wie erste Fältchen und Altersflecken. Daher sind Körperöle für die reife Haut geeignet. Allerdings kommt es neben der Wahl des Pflegeproduktes auf die richtige Anwendung an. Durch ein sanftes Einmassieren des Pflegeöls in die Haut dringen die Wirkstoffe in tiefere Hautschichten vor. Die Durchblutung wird angeregt und das Hautbild erfrischt.

Wofür werden Körperöle verwendet?

Frau cremt Beine ein
Körperöle sind gut zur Pflege von trockenen Hautstellen, zum Beispiel an der Ferse.

Körperöle können zur normalen Hautpflege-Routine verwendet werden. Sie sind wegen ihres hohen Fettgehaltes viel reichhaltiger als herkömmliche Bodylotions. Insbesondere sehr trockene oder rissige Haut profitiert von der Pflege mit Körperölen. Pflanzliche Öle ziehen schnell in die Haut ein und haben daher eine starke Pflegewirkung.

Körperöle eignen sich aber auch zur Behandlung von Narben oder Dehnungsstreifen. In der Schwangerschaft sollten Sie Ihren Babybauch regelmäßig mit einem Körperöl behandeln. So beugen Sie Schwangerschaftsstreifen vor. Nach der Geburt ist eine weitere Pflege mit Körperöl angeraten. Die Dehnungsstreifen verblassen schneller und das Hautbild verbessert sich. Auch trockene oder rissige Stellen an Ellenbogen, Ferse oder Knie lassen sich mit Körperölen behandeln.

Schließlich können Körperöle für eine Massage vor oder nach dem Sport zum Einsatz kommen. Vor allem Öle, die Arnika enthalten, werden hierfür gern genommen. Eine Massage mit einem duftenden Körperöl lockert die Muskeln und fördert die Durchblutung.

Anwendungstipps

– Körperöle sollten nur nach dem Baden und Duschen aufgetragen werden, wenn die Haut noch feucht und erwärmt ist. Sonst ist ein fettiger Film vorprogrammiert.
– Zur Pflege von trockenen und rauen Hautstellen können Sie einige Tropfen pures Öl verwenden, zum Beispiel an Ellenbogen oder an den Fersen.
– Für die Hautpflege im Winter mischen Sie einfach einige Tropfen Körperöl in die Bodylotion.
– Wer Narben oder Schwangerschaftsstreifen mit Körperöl behandeln möchte, sollte regelmäßig einige Tropfen Öl leicht in die Haut einmassieren. Geduld zahlt sich aus, denn es dauert einige Wochen, ehe eine Verbesserung der Haut sichtbar wird.


Inhaltsstoffe von Körperölen

Körperöle bestehen meist aus pflanzlichen Ölen. Häufige Basisöle sind Mandelöl, Jojobaöl, Sesamöl, Arganöl und Avocadoöl. Einige Produkte enthalten neben dem Basisöl weitere Zusätze in Form von ätherischen Ölen. Diese sorgen mit Duft für Aroma und eine besondere Pflegewirkung. Vanille, Orange und Zitrone etwa sind beliebte Düfte in Körperölen.

Körperöle für jeden Hauttyp

Hauttypen
Wenn Sie Ihren Hauttyp kennen, fällt die Wahl für das richtige Hautpflegemittel leichter.

Körperöle eignen sich besonders für trockene und sensible Haut. Macadamiaöl etwa ist dem menschlichen Hauttalg sehr ähnlich. Allergiker sollten zu Körperölen greifen, die weder Parfüm, noch Silikon oder Paraffin enthalten. Hier ist es ratsam, dass Körperöl an einer versteckten Stelle zu testen, um die Verträglichkeit festzustellen.

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Personen mit einer fettigen Haut können Distelöl ausprobieren. Der hohe Linolsäure-Anteil sorgt dafür, dass dieses Öl nicht übermäßig fettet. Distelöl zieht schnell ein. Auch Traubenkernöl verfügt über diese Eigenschaft. Es hinterlässt keinen Fettfilm auf der Haut. Wenn das nicht glückt, ist eher meiden angesagt. Die fettige Textur ist für diesen Hauttyp einfach oft zu reichhaltig.

Alternativ stehen Körperlotionen zur Verfügung. Bei Lotionen gibt es einen Wasseranteil. Emulgatoren verbinden Öl und Wasser zu einer Emulsion. Bodylotionen spenden quasi Fett und Feuchtigkeit. Das ist vor allem für die Haut ideal, die fahl wirkt und zu Trockenheitsfältchen neigt.

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HauttypEmpfohlenes Körperöl
Trockene Haut
Macadamiaöl, Olivenöl, Weizenkeimöl
Fettige und ölige Haut
Distelöl, Schwarzkümmelöl, Traubenkernöl
Sensitive Haut
Mandelöl, Jojobaöl, Nachtkerzenöl
Reife Haut
Avocadoöl, Macadamiaöl, Sesamöl

Beim Kauf sollten Sie also wissen, welcher Hauttyp Sie sind, um dann ein passendes Körperöl zu finden.

Körperöle für spezielle Zwecke

Körperöl
Körperöle können verschiedene Aufgaben erfüllen. Entscheidend ist, welches Pflanzenöl verwendet wird.

Öle haben nicht nur eine rückfettende Wirkung, sondern können je nach Pflanzenöl auch für spezielle Zwecke eingesetzt werden. Wer gegen Cellulite vorgehen möchte, sollte die betroffenen Stellen mit einem Körperöl regelmäßig massieren. Auch bei Durchblutungsstörungen ist eine regelmäßige Massage mit einem Körperöl angezeigt.

Hierfür eignet sich spezifische Körperöle:

  • Bei Cellulite reiben Sie die betreffenden Stellen regelmäßig mit Rosmarinöl ein.
  • Lavendelöl wirkt beruhigend und kann vor dem Zubettgehen angewendet werden.
  • Arnikaöl hilft bei Sportverletzungen.
  • Ringelblumenöl eignet sich gut für eine Massage. Es beruhigt die Haut und fördert die Durchblutung.

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Dehnungsstreifen und Cellulite

V. a. Frauen leiden häufig an Dehnungsstreifen und Cellulite. Es ist nicht einfach, diese Hauterscheinungen verblassen zu lassen, doch mit den richtigen Pflegeprodukten und speziellen Massagetechniken kann es gelingen. Dehnungsstreifen können zur Pflege mit Mandelöl massiert werden und verblassen bei einer regelmäßigen Anwendung rasch. Für die Behandlung von Cellulite eignet sich eine Zupf-Massage mit Rosmarinöl.

Babyöle

Babyöl
Das gefällt der Babyhaut: Mit einem milden Babyöl gelingt die Pflege.

Die zarte Babyhaut benötigt spezielle Pflege, besonders im Windelbereich ist sie äußerst empfindlich. Um Entzündungen der ständig gereizten Haut vorzubeugen, braucht Ihr Kind eine optimal abgestimmte Pflege. Babyöle sollten besonders mild sein und auf Farb- sowie Konservierungsstoffe, Mineralöle und Silikone verzichten.

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Stand vom: 18.03.2020

Aus Gründen der besseren Lesbarkeit findet sich im Text die jeweils männliche Form bei Personenbezeichnungen. Es versteht sich jedoch von selbst, dass sich die Angaben auf Angehörige beider Geschlechter beziehen.