Haarkur

Verwöhnpaket für das Haar

Längst sind die Zeiten vorbei, wo eine Haarkur die Haare chemisch derart aufweichte, dass sie nur noch schlaff herunterhingen. Heute gibt es eine schier unendliche Fülle von Kuren für alle möglichen Haarstrukturen. Sie sollen die Haare beleben, die Haarwurzel nähren und die Kopfhaut pflegen. Viele Hersteller verzichten dabei inzwischen auf kritische Substanzen zugunsten pflanzlicher Inhaltsstoffe mit hochwertigen Ölen.

Folgen des Haarstylings

Dass wir unsere Haare regelmäßig waschen, ist für uns selbstverständlich. Wir nutzen aber auch des Öfteren die Möglichkeiten zur Typveränderung, indem wir unsere Haare mit Glätteisen, Fön, Haarspray, Gel, Festiger oder Tönung umstylen.

Dass die vielen Mittel unser Haar enorm strapazieren, auslaugen und überladen können, sehen wir erst, wenn es schon fast zu spät ist. Bei empfindlichen Menschen kann die Kopfhaut mit Irritationen reagieren, sich röten, schuppen und jucken.

Haarprobleme
Haarprobleme? 

Die Haare werden immer trockener, stumpfer und brüchiger, die Enden zerfasern. Ist die äußere Haarschicht aufgeraut, können die Haare keine Feuchtigkeit mehr speichern. Dann scheint nur noch die Schere des Friseurs zu helfen.

Unser Produkttipp: Bio-H-Tin® System-Haarkur

Wirkung von Haarkuren

Um all das zu vermeiden, brauchen unsere Haare 2 Dinge: Eine schonende, aber gründliche Reinigung zur Beseitigung von Stylingresten und eine regelmäßige Intensivpflege, die die Haare von der Wurzel bis zur Spitze mit Feuchtigkeit, Nähr- und Pflegestoffen versorgt.

Haarpflege
Coloriertes Haar ist oft angegriffen. Eine Haarkur kann helfen.

Je nach Formulierung können Haarkuren:

  • das Haar sanft ummanteln, sodass es zukünftig vor oxidativen Schäden, aggressiven Chemikalien und Feuchtigkeitsverlust geschützt ist
  • Lücken in der Haarstruktur auffüllen und das Haar von innen kräftigen
  • Haarwurzeln mit essentiellen Stoffen versorgen, sodass diese gesunde und kräftige Haare zum Vorschein bringen
  • die Kopfhaut beruhigen und Juckreiz lindern

Gängige Inhaltsstoffe von Haarkuren

Trockenes Haar braucht vor allem Feuchtigkeit, strapaziertes Haar zusätzlich noch nährende und pflegende Öle, die u. a. Lipide enthalten.

Neben Wasser und Alkohol sind die gängigen Inhaltsstoffe:

  • Proteine zum Auffüllen poröser Stellen, Regulierung des Feuchtigkeitshaushaltes, Schutz vor mechanischer Beanspruchung
  • Ceramide zur Umhüllung der Schuppenschicht
  • Mineralstoffe zum Schutz der äußeren Haarschicht
  • Vitamine zum Schutz der äußeren Haarschicht (z. B. als Antioxidantien) und zur Neutralisation von Schadstoffen
  • Feuchtigkeitsspender, wie Aloe Vera, Glycerin, Panthenol, Seiden- und Weizenproteine
  • Fruchtextrakte von Limette, Orange, Kiwi o. ä. für besonderen Glanz
Man pflegt seine Haare
Haarkuren sind auch für Männerhaar eine Empfehlung.

Die Wirkung einer Haarkur kann sich optimal entfalten, wenn das Produkt auf die jeweilige Haarstruktur abgestimmt ist. Greifen Sie lieber zu Qualitäts- als zu Billigprodukten, um Inhaltsstoffe zu umgehen, die das Haar zukleistern.

Haarkuren für feines Haar

Haare waschen
Dem Haar etwas Gutes tun: Geht im Friseursalon, geht mit geeigneten Produkten auch Zuhause.

Von Natur aus feines Haar ist angreifbarer als dickes. UV-Licht, Reibung, große Hitze und mechanische Beanspruchung, etwa durch Spangen oder Haargummis, können es schneller schädigen. Haarkuren sind für feines, dünnes Haar ideal, wenn sie sehr reichhaltig sind, die Haare stärken und widerstandsfähiger machen.

Unser Produkttipp: Bonlauri® Kokosöl Haarkur

Bei regelmäßiger Anwendung sollen die Haare insgesamt kräftiger werden.

Haarkuren für trockenes Haar

Anti-Aging
Lipidreiche Haarkuren sind ideal für trockenes Haar.

Trockenes Haar neigt irgendwann dazu, sich an der Oberfläche aufzurauen und an den Enden zu spalten (Spliss). Hier sollte man rechtzeitig mit einer speziellen feuchtigkeitsspendenden und lipidreichen Haarkur gegensteuern. Die Stoffe umhüllen das Haar und schützen es damit vor Feuchtigkeitsverlust und spenden zugleich die Feuchtigkeit, die Haare und Haarwurzeln für die Bildung glatter, gesunder Strukturen brauchen.

Unser Produkttipp: Kokosmilch-Haarkur Swiss-o-Par®

Haarkuren für strapaziertes Haar

Strapaziertes, brüchiges Haar hat bereits strukturelle Schäden erlitten, sodass es die Feuchtigkeit im Haar nicht mehr binden kann. Neben feuchtigkeitsspendenden Stoffen sollten die Kuren für strapaziertes Haar daher auch reichhaltige Öle enthalten, die das Haar wie ein Schutzschild umschließen und Lücken im Haarschaft auffüllen. Die Natur bietet eine Fülle von öl- und nährstoffreichen Pflanzen, die das Haar intensiv mit essentiellen Fettsäuren, Proteinen, feuchtigkeitsspendenden und -bindenden Stoffen, Antioxidantien und Mineralien versorgen. Dazu gehören z. B.:

Unser Produkttipp: Riviera Cilestri Haarkur

Auch die Haarwurzel profitiert von pflanzlichen Ölen. Sie wirken regenerierend und sorgen für ein gesundes Haarwachstum.

Ceramide haben als Bestandteil der äußeren Haarschicht ebenso besondere Bedeutung, indem sie sowohl Schutz als auch Feuchtigkeit versprechen. Sie stärken die Barriere zur Außenwelt und vermeiden dadurch Schäden und Feuchtigkeitsverlust der Haare.

Unser Produkttipp: Vichy® Dercos Aufbau-Repair-Haarkur

Anwendungsempfehlungen für Haarkuren

Shampoo
Ein- bis zweimal in der Wochen können Sie Ihrem Haar eine Kur gönnen.

In der Regel sind die Haarkuren mit Anwendungsempfehlungen versehen. Generell gilt aber, dass eine Behandlung umso öfter durchgeführt werden sollte, je strapazierter und trockener das Haar ist. Um die Haare nicht zu überladen, sollte eine Intensivkur aber auch nicht mehr als ein- bis zweimal pro Woche angewendet werden.

Die Haarkur wird in das gewaschene, handtuchtrockene Haar einmassiert und nach einigen Minuten wieder ausgewaschen (Wash-out-Kuren).

Sogenannte Leave-in-Produkte bleiben dagegen bis zur nächsten Wäsche im Haar.


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Stand vom: 22.10.2018