Die richtige Bartpflege: Bartöl, Rasierschaum und Co.

Bartpflegeprodukte für den Mann

Der Bartwuchs ist eines der sichtbarsten Anzeichen der Veränderung des männlichen Körpers während der Pubertät. Bald stellt sich die Frage: Bart ab oder wachsen lassen? Mit der richtigen Bartpflege gelingt beides – die Rasur ohne Reizerscheinungen oder ein gepflegter Bart, der die Persönlichkeit unterstreicht.

Bartwuchs beim Mann

Bart ist wieder modern. Doch egal ob Schnauzer, Drei-Tage-Bart oder Vollbart, erst mit der richtigen Bartpflege ist er ein echter Hingucker.

Zu den sekundären Geschlechtsmerkmalen zählt der Bartwuchs. In der Pubertät beginnt dieser meist im Bereich der Oberlippe und breitet sich dann über das Kinn und die Wangen aus. Das Wachstum wird durch die steigende Konzentration des männlichen Geschlechtshormons „Testosteron“ eingeleitet. Die Stärke und genaue Ausbreitung der Gesichtsbehaarung ist von Mann zu Mann unterschiedlich.

Bartpflege: Tipps für den perfekten Bart

Durch seine gut sichtbare Position im Gesicht, ist dem Bartwuchs und der Bartpflege viel Aufmerksamkeit zu schenken. Heutzutage ist ein Bart modern, bis vor einigen Jahren waren die meisten Männergesichter glatt rasiert. Doch auch Bartträger sollten nicht auf eine Pflege und ein gelegentliches Zurechtstutzen der Barthaare verzichten. Gut gepflegt und in eine individuelle Form gebracht, wird die Gesichtsbehaarung zum echten Hingucker! Aus hygienischen Gründen ist die Pflege des Bartes unabdingbar. Gleichzeitig werden unangenehme Hauterscheinungen wie trockene Haut und Hautunreinheiten durch die richtige Bartbehandlung reduziert.

Bartwäsche mit Bartseife

Die Pflege des Bartes umfasst mehrere Schritte. Zu Beginn steht die Bartwäsche. Hierbei werden Schmutz und Rückstände von Kosmetika entfernt und die Haut gepflegt. Es sollte spezielle Bartseife verwendet werden.

Barthaare und Kopfhaare sind unterschiedlich – passen Sie die Pflegeprodukte an!

Ein häufiger Fehler bei der Bartwäsche ist die Verwendung des gewohnten Shampoos für die Reinigung der Kopfbehaarung. Die sensible Gesichtshaut hat völlig andere Ansprüche als die Kopfhaut. Handelsübliches Haarshampoo ist oft zu aggressiv für die Bartwäsche. Hautreizungen und ein Austrocknen der Gesichtshaut können die Folge sein. Greifen Sie bei der Bartwäsche auf spezielle Produkte zur Bartpflege zurück!

Bartpflege mit Bartöl

Bartöl
Ein Bartöl verhindert, dass der Bart stumpf wirkt.

Insbesondere nach der Wäsche und zwischendurch empfiehlt sich die Pflege des Barthaars mit Bartöl. Dieses schützt die Haut vor dem Austrocknen und der Schuppenbildung. Gleichzeitig werden die Barthaare mit Feuchtigkeit versorgt. Bartöl steht für eine extra geschmeidige Gesichtsbehaarung mit Glanz!

Schutz vor trockenen Spitzen bei langem Bart

Je länger der Bart, desto häufiger kommt es zur Austrocknung. Die Erklärung ist einfach: Die fettenden Talgdrüsen liegen bei einem langen Bart zu weit von den Spitzen der Barthaare entfernt, um diese mit pflegendem Talg zu versorgen. Durch die regelmäßige Anwendung von Bartöl erhalten auch lange Barthaare Pflege bis in die Spitzen. Bartöl verhilft den Bartträgern quasi zu einer gesunden und gepflegten Bartpracht!

Unser Produkttipp: Bart- und Gesicht-Pflegeöl von Bergland

Den Bart in Form bringen: Bartwachs, Bartkamm, Rasierer und Co.

Rasierer, Rasierschaum und Rasierpinsel ist nicht nur für Männer gedacht, die sich komplett rasieren. Bartträger wollen ihren Bart in Form bringen und haben das komplette Bartpflegeset im Bad stehen.

Mit Bartbürste, Bartkamm, Bartwachs, Bartschere, Barttrimmer oder Rasierer kann die Gesichtsbehaarung in die gewünschte Form gebracht werden. Insbesondere lange Vollbärte müssen regelmäßig gekämmt und gestutzt werden.

Den Vollbart kämmen mit Bürste oder Kamm?

Ein Bartkamm oder eine Bartbürste sind ein Must-have für jeden Vollbartträger. Je länger der Bart desto häufiger sollte er mit einem geeigneten Kamm entwirrt werden. Knoten und Verfilzungen wirken sehr ungepflegt und sind unhygienisch. Eine Bartbürste hat den Vorteil, den Talg aus dem Bartansatz aufzunehmen und beim Bürsten auf die gesamte Länge der Barthaare zu verteilen. So sorgt die Bürste für Glanz und Geschmeidigkeit. Optimal ist eine Kombination aus beidem: Nutzen Sie den Kamm zum Entwirren und die Bürste zur Pflege.

Grundform des Bartes durch Rasur und Trimmen

Auch ein Vollbart will gepflegt sein.

Zur Grundausstattung der männlichen Gesichtspflege gehört ein Rasierer. Hierfür stehen Handrasierer für die Nassrasur oder elektrische Rasierer für die Trockenrasur zur Verfügung. Auch Kombinationsgeräte sind erhältlich. Rasierer eignen sich besonders zur großflächigen kompletten Entfernung der Barthaare direkt am Ansatz. Barttrimmer sind elektrische Geräte, die durch unterschiedliche Aufsätze und verstellbare Einstellungen die Barthaare auf unterschiedliche Längen stutzen können. Außerdem eignen sie sich zum Definieren von Grenzlinien und dem sauberen Ausrasieren im Bereich der Koteletten und des Nackens. Einige Elektrorasierer haben hierzu ebenfalls besondere Aufsätze integriert.

Hilfsmittel für die Rasur des Bartes

So einfach das Rasieren auch klingt, so sind Probleme häufig. Viele Männer leiden unter dem „Rasurbrand“. Hierunter versteht man das Auftreten folgender Hauterscheinungen nach der Rasur:

  • Brennen
  • Juckreiz
  • Rötungen
  • Pickel

Diese Beschwerden halten bis zu einer Woche an. Ursächlich ist die Beschädigung der obersten Hautschicht durch eine ungeeignete Rasiertechnik oder falsches Werkzeug. So sollte stets auf die Verwendung scharfer, sauberer Klingen geachtet werden. Hilfsmittel wie Rasierschaum, Rasiergel und Aftershave verringern die Probleme zusätzlich. Auch die Technik ist entscheidend – die Rasur entgegen der Wuchsrichtung der Barthaare ist tabu!

Rasierschaum und Rasiergel

Verwenden Sie bei einer Nassrasur Rasierschaum. So verhindern Sie Hautreizungen.

Rasierschaum ist der optimale Begleiter der Nassrasur. Nach der Reinigung der Gesichtshaut wird er mit der Hand auf den zu rasierenden Bereich aufgetragen. Der Schaum sorgt für eine bessere Gleitfähigkeit des Rasierers. Er öffnet die Poren. So können Sie die Barthaare noch tiefer abrasieren. Außerdem versorgt der Rasierschaum die Haut mit Feuchtigkeit und kann durch beruhigende Substanzen Hautreizungen und den Rasurbrand verhindern. Tragen Sie vor einer Nassrasur besonders bei sensibler Haut immer Rasierschaum auf.

Eine beliebte Alternative zum Rasierschaum stellt das Rasiergel dar. Dieses hat eine festere Textur als Rasierschaum und lässt den Rasierer noch einfacherer über die Haut gleiten. Während des Rasierens hält das Rasiergel mehreren Zügen mit dem Rasiergerät stand. Rasierschaum hingegen müssen Sie neu auftragen, wenn Sie eine Stelle mehrfach bearbeiten möchten.

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Aftershave

Nach dem Rasieren tragen Sie ein Aftershave auf
Nach dem Rasieren tragen Sie ein Aftershave auf. Das beugt Hautentzündungen vor

Nach der Rasur sollten die Rückstände von verwendeten Produkten und Barthaaren gründlich mit klarem Wasser abgespült werden. Anschließend empfiehlt sich das Auftragen eines Aftershaves. Dieses erfrischt die Haut und sorgt für einen angenehmen Geruch. Durch enthaltene antibakterielle Wirkstoffe beugt es außerdem Hautentzündungen und der Entstehung von Pickeln vor.

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Stand vom: 15.05.2020

Aus Gründen der besseren Lesbarkeit findet sich im Text die jeweils männliche Form bei Personenbezeichnungen. Es versteht sich jedoch von selbst, dass sich die Angaben auf Angehörige beider Geschlechter beziehen.