Rosskastanie

Rosskastanie

Früchte der Gemeinen Rosskastanie und ihre stachelige Schale

Wird es Herbst, ist das Kastaniensammeln für Kinder obligatorisch: Das Basteln von Kastanienmännchen und lustigen Kastanientierchen gehört seit Generationen einfach dazu. Dabei ist der rotbraune Samen des Kastanienbaums ein wirksames Heilmittel und wird seit Jahrhunderten bei Venenleiden eingesetzt.

 

Eigenschaften und Zusammensetzung

Die Pflanzengattung Rosskastanie gehört zur Familie der Seifenbaumgewächse. 12 verschiedene Arten sind von ihr bekannt. Sie wächst in Nordamerika, Europa und Asien. In unseren Breiten findet man sie als Gewöhnliche Rosskastanie. Meist als Baum, aber auch in Form von Sträuchern, wird die Rosskastanie gern in Parks und Alleen angepflanzt. Der Kastanienbaum kann bis zu 30 m groß werden. Die Blätter sind handförmig gefiedert und bestehen aus sieben Teilen. Im Mai trägt die Kastanie prächtige, kerzenförmige Blüten, die aus vielen Teilblüten bestehen. Daraus wachsen im Herbst die kugelförmigen Kastanienfrüchte in stacheligen, grünen Schalen. Die glänzenden, glatten, rotbraunen Früchte haben einen Durchmesser von 3–5 cm.

 

Wirkung von Rosskastanie

Jedem ist die Verwendung der Kastanienfrüchte als Bastelmaterial bestens bekannt. Nicht selten sieht man im Herbst Kinder nach den runden Früchten greifen. Aus Ihnen kann man lustige Tiere, Figuren und schöne Ketten basteln. Was viele Kinder jedoch nicht wissen: Die Rosskastanie ist ein hervorragendes Heilmittel bei Venenleiden und schweren Beinen.

Die Rosskastanie hat eine angenehme Wirkung auf unser Gefäßsystem:

  • krampflösend
  • blutreinigend
  • blutstillend
  • entzündungshemmend
  • schmerzstillend
  • antibakteriell
  • schleimlösend
  • harntreibend

 

Rosskastanie als beliebtes Heilmittel

Sie wird traditionell bei Venenleiden angewendet. Da Rosskastanie zudem den Kreislauf stärkt, findet sie nicht nur Anwendung bei geschwollenen Füßen und müden Beinen, sondern auch bei:

Fiebermessen

Rosskastanie hilft bei Erkältung

 

Nicht nur die Früchte, sondern auch die Rinde, Blüten, Blätter und selbst die Wurzeln werden verarbeitet. Die Blüten der Rosskastanie helfen als Tee zubereitet gegen Erkältung besonders gut. Auch die Blätter der Kastanie kann man als Tee trinken und gegen Fieber und Keuchhusten einsetzen. Sie wirken zudem stärkend, durchblutungsfördernd und entwässernd.

 

Rosskastanie in Ihrer Apotheke

zirkulin Bein-Creme mit Rosskastanie

Die zirkulin Bein-Creme für leichte und entspannte Beine.

Präparate für das Beinwohl:

  • Wer arbeitsbedingt lange steht und schnell schwere Beine bekommt, ist mit den Rosskastanien-Venen-Dragees zirkulin Müde Beine oder den Abtei Venen Aktiv gut beraten. Der Venenschutz von innen fördert die Durchblutung und unterstützt die Elastizität der Venen.
  • Zur Massage und Pflege der müden Beine ist die zirkulin Bein-Creme mit Rosskastanie, Arnika und Rotem Weinlaub gut geeignet. Auch das Rosskastanien-Aktiv-Gel und das Beinol  Franzbrant-Massage-Gel Rosskastanie Gel sind für eine belebende Beinmassage ideal.
  • Das PIM Bein-Fluid belebt, erfrischt, kühlt und glättet die Haut. Es hilft bei schweren Beinen, beugt Besenreisern vor, wirkt kräftigend und durchblutungsfördernd.
  • Die Venostasin Creme enthält ein Trockenextrakt aus Rosskastaniensamen und sorgt ebenfalls für leichte und entspannte Beine.

Aus den Knospen bzw. Blüten der Kastanie werden die Bachblüten Red Chestnut, White Chestnut, und Chestnut Bud hergestellt.

 

Unsere Produkttipps:

·         Murnauer Bachblüten Tropfen Chestnut Bud

·         Murnauer Bachblüten Tropfen Red Chestnut

·         Murnauer Bachblüten Tropfen White Chestnut

 

In den Bachblüten-Kaugummis der Firma Lemon Pharma sind Essenzen aus der Rosskastanie (White Chestnut) und der Knospe der Rosskastanie (Chestnut Bud) enthalten.

 

Rosskastanie als Lebensmittel

Der Verzehr der Rosskastanie ist in der Regel wegen des hohen Saponin-Gehalts nicht zu empfehlen. Hier sollten Sie in der Regel auf die Esskastanie ausweichen.

Rosskastanien sind in der Regel nicht essbar.

Röstet man die Samen allerdings bei niedriger Hitze leicht, schält sie, schneidet sie in dünne Scheiben und wässert sie im Anschluss mehrere Tage in immer wieder neuem Wasser, kann man die Gifte ausschwemmen. Nur noch kochen und schon hat man die Rosskastanie dann doch auf seinem Essteller. Wer es einfacher haben möchte, weicht auf Esskastanien aus. Besonders beliebt unter den Edelkastanien sind dabei eine speziell gezüchtete Sorte: Maronen haben einen süßen Geschmack und ein intensives Aroma.