
Sommer, Sonne, Eiszeit und das am liebsten ohne Reue. Viele fertige Eissorten enthalten tierische Zutaten oder unnötige Zusatzstoffe. Veganes Eis bietet eine köstliche Alternative – rein pflanzlich, erfrischend und überraschend cremig. Mit wenigen Zutaten lässt sich die sommerliche Lieblingsnascherei ganz einfach selbst herstellen – gesund, natürlich und voller Geschmack.
Veganes Eis – Genuss ohne tierische Zutaten
Veganes Eis verzichtet komplett auf Milch, Sahne und Ei. Stattdessen machen pflanzliche Alternativen wie gefrorene Früchte, Nüsse und pflanzliche Bindemittel wie Guarkern- und Johannisbrotkernmehl das Eis geschmeidig – ganz ohne tierische Produkte.
Ein weiterer Vorteil: Veganes Eis ist nicht nur laktosefrei, sondern oft auch kalorienärmer und leichter verdaulich.
So wird aus einfachen Zutaten cremiges veganes Eis

Zum Eismachen benötigen Sie eine Eismaschine. Diese sorgt dafür, dass das Eis schön fluffig wird. Denn Sie rührt die Masse kontinuierlich während der Kühlung.
Das brauchen Sie für Ihr selbstgemachtes Eis:
Geräte:
- eine Eismaschine
- Messbecher
- ein Schneidebrett
- ein Messer
- Stabmixer
- hohes Gefäß zum Pürieren der Mangostückchen
- 2 Schüsselchen
- Zitronenpresse
Zutaten:
- 500 g tiefgefrorene Mango-Stückchen
- 200 ml Wasser
- 120 g Birkenzucker
- eine halbe Limette
- 1 g Johannisbrotkernmehl
- 1 g Guarkernmehl
Veganes Mango-Eis einfach selber machen – so geht’s:


- Pürieren Sie die Mangostückchen.
- Pressen Sie die halbe Limette aus und geben Sie diese zum Wasser.
- Vermengen Sie das Wasser mit dem Mangomus.
- Verrühren Sie Birkenzucker, Johannisbrotkernmehl und Guarkernmehl in einer Schüssel.
- Mengen Sie die trockene Masse mit der nassen Masse.
- Geben Sie den Mix für eine Stunde in den Kühlschrank.
- Füllen Sie die Mischung in die Eismaschine.
- Sobald die Maschine stoppt, entnehmen Sie das Eis. Sie können es gleich genießen oder in eine Form füllen und in den Tiefkühler geben.
Arbeitszeit: 20 min + Wartezeiten und Verarbeitungszeit der Eismaschine
Birkenzucker (Xylit) statt Zucker
Wir alle lieben Eis. Doch die Kreationen sind äußerst kalorienreich. Xylit ist ein Zuckeralkohol und ein natürlicher Bestandteil vieler Pflanzen. Unsere Leber stellt sogar selbst täglich 5–15 g Xylit als Zwischenprodukt während des Kohlenhydratabbaus her. Der Nährwert des Zuckeraustauschstoffes ist mit 40 % geringer als bei gewöhnlichem Haushaltszucker, denn ein Gramm Xylit liefert 2,4 Kilokalorien. Daher ist Xylit für eine kalorienarme Ernährung gut geeignet. Geschmacklich und in der Süßkraft steht Birkenzucker in nichts nach. Darüber hinaus verhindert Xylit Karies, statt Zahnprobleme zu fordern.
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Rezeptvarianten und Serviervorschläge
Wer Abwechslung liebt und Lust auf neue Geschmacksrichtungen hat, kann auch andere pflanzliche Zutaten ausprobieren. Kokosmilch sorgt für exotische Cremigkeit, Mandel- oder Sojadrinks geben dem Eis eine nussige Note, und Cashewcreme verleiht eine besonders feine Textur. Diese wandeln das Grundrezept kreativ ab. Je nach Saison und Geschmack lassen sich neue, spannende Sorten entdecken:
- Mango-Kokos: tropisch-süß und wunderbar cremig – perfekt für heiße Tage.
- Banane-Mandel: mild, nussig und angenehm sättigend, ideal als Dessert nach dem Training.
- Beeren-Soja: fruchtig-frisch mit feiner Säure – harmoniert besonders gut mit Minze.
- Cashew-Vanille: sanft, aromatisch und herrlich cremig – ein eleganter Klassiker in veganer Form.
- Pfirsich-Limette: leicht, spritzig und besonders erfrischend – ideal für Sommerabende.
Tipp: Für ein besonders schönes Ergebnis das Eis vor dem Servieren kurz antauen lassen und in kleinen Schalen mit frischen Früchten, Nüssen oder essbaren Blüten garnieren. So wird aus dem einfachen Dessert ein sommerlicher Blickfang – und ein Stück bewusster Genuss.
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Stand vom: 18.07.2025
Bilder: Marielle Morawitz – 2komma8, im Auftrag von medikamente-per-klick.de






