Hämoglobin

Der eisenhaltige Blutfarbstoff in den roten Blutkörperchen wird als Hämoglobin bezeichnet. Es gestattet den Transport des Sauerstoffs über den Blutkreislauf. Ist der Hämoglobin-Wert zu niedrig, liegt gegebenenfalls eine Blutarmut vor.

 

Wissenswert

Unser Körper bildet mehr Hämoglobin, wenn wir uns in einer höheren Lage befinden. Daher bereiten sich Hochleistungssportler oft in Höhentrainingslagern auf den Wettkampf vor.

 

Hämoglobin (Hb) ist ein sehr großes Protein mit 4 Eisenatomen. Diese binden den Sauerstoff, der von der Lunge durch die Blutgefäße transportiert wird. Auch der Abtransport des Kohlendioxids gehört zu den Aufgaben des roten Blutfarbstoffes.

Wer zu wenig Hämoglobin im Blut hat, leidet wahrscheinlich unter Eisenmangel. Denn ohne Eisen kann der Körper kein Hämoglobin bilden. Bemerkbar macht sich dies durch Müdigkeit, Schwäche und Schwindel.

 

Folgende Hämoglobin-Werte sind im normalen Bereich:

+ Frauen: 12–16 g/dl (etwa 7,5–9,9 mmol/l)

+ Männer: 13,5–17,5 g/dl (etwa 8,4–10,9 mmol/l)