Botenstoffe

Als Botenstoff bezeichnet man verschiedene chemische Stoffe, die in einem Organismus oder zwischen Spezies Signale und Informationen übertragen. Sie sind für das Zusammenspiel der Zellen in einem Organismus immanent.

 

Synonyme:

·       Mediator

·       Signalstoff

·       Elicitor

·       Semiochemikalie

 

Bei Pflanzen regulieren sie unter anderem das Wachstum, die Entwicklung sowie den Schutz vor Krankheitserregern oder Fressfeinden.

 

Botenstoff

Auch Adrenalin zählt zu den Botenstoffen.

Sie werden unterschieden in:

  • Hormone
  • Neurotransmitter
  • Parahormone
  • Pheromone
  • Phytohormone

 

Botenstoffe können intraspezifisch (Pheromone) und interspezifisch (Alleochemikalien) wirken. Pheromone bewirken zum einen eine physiologische Veränderung (sogenannte Primer) oder eine Veränderung im Verhalten (sogenannte Releaser). Alleochemikalien wirken als Allomone zum Vorteil des produzierenden Organismus, als Kairomone zum Vorteil des empfangenden Organismus, als Synomone zum Vorteil für Sender und Empfänger sowie als Apneumone zum Vorteil des Empfängers und zum Nachteil für das Substrat bewohnender Organismen sein.

 

Viele Botenstoffe sind Peptide, Steroide oder  Aminosäurenderivate.